Score 78: Stabilität zwischen 85-90 Schlägen

scorecard_78Hallo an alle treuen Blogleser,

so wenig Blogeinträge wie bisher in diesem Jahr gab es noch nie… und ich hatte bisher auch noch nie so wenig Zeit für den Golfsport. Das schlägt sich leider auch in der Anzahl meiner geschriebenen Blogbeiträge nieder, was ich an dieser Stelle entschuldigen möchte. Vielleicht geht des dem ein oder anderen von Euch in diesem Jahr genauso. Will man dauerhaft und zügig im Golfsport voran kommen und die nächste Leistungsstufe erreichen, hat man nicht viele Chancen sich eine „Auszeit“ zu nehmen. Ok, ok… Ihr habt recht: Schaut man sich „einen“ Sergio Garcia an gilt dieser Satz möglicherweise nur eingeschränkt, aber sind wir mal ganz ehrlich… er ist ein Profisportler, der schon vor seiner Pause zur mentalen Findung vor einigen Jahren wieder auf höchsten Niveau gespielt hat und noch stärker zurückgekommen ist. Das hat herzlich wenig mit dem Amateursport zu tun. Diese etwas harte „Pille“ musste ich in diesem Jahr erstmal schlucken. Trotzdem bin ich immer noch „golfkrank“ und es treibt mich in meiner restlichen Freizeit immer wieder zum Training auf die Range oder auf den Platz. Sei es nur um den Kopf frei zu bekommen oder neue Schwunggedanken und Bewegungsmuster zu verinnerlichen. Die beste Medizin!
Halbjahres-Fazit:
Zeit zur Mitte des Jahres für ein Fazit, da es nicht mehr lange dauern wird, bis die nächsten Clubmeisterschaften anstehen. Ziemlich erschreckend, denn wenn ich so in meinen Turnierkalender schaue, habe ich bisher eine Hand voll Turniere gespielt. Alles in allem war die erste Jahreshälfte von der großen Veränderungen geprägt, welche vor allem im beruflichen und auch privaten sehr erfolgreich verlaufen sind. Sobald ich mich aber dem Golfsport etwas widme bin ich gefühlt vom „Score 78“ soweit Entfernt wie die Erde vom Mond. Aber halt… wie war das mit dem mentalen…???  Es gibt auch positive Dinge und zwar endlich Stabilität im Bereich der 85-90 Schlägen. Dank ein paar grundlegenden Veränderungen im Schwung, deutlich besseren, wiederholbaren  Ballkontakten und daraus resultierenden höheren GIR-Wert (Green in Regulation) kratze ich immer wieder an meiner Bestmarke vom Juli 2013. Grund genug positiv zu denken. Außerdem habe ich meine Golfbag „ausgemistet“ und ab sofort beschlossen: in meiner Tasche gibt es keinen Platz mehr für Schläger die nur Spazieren gefahren oder getragen werden. Doch das ist gar nicht so einfach. Gerade was den Kauf eines passenden Holz 3 angeht bin ich immer noch etwas ratlos. Neu in meiner Tasche ist seit diesem Monat ein Cobra-Hybrid aus dem Jahr 2013 mit 19 Grad in Stiff. Mein Mizuno „Blade-Hybrid“ hat mich trotz tollem Schaft immer wieder zur Verzweiflung getrieben. Also raus aus der Bag und rein mit dem Hybrid von Cobra in der etwas gewöhnungsbedürftigen Modefarbe „neongrün“. Auch wenn es nicht das neuste Hybrid auch dem Markt ist… die Fehlerverzeihung, der weiche Impact und die Länge die man aus dem Teil rausholen kann, haben mich direkt überzeugt. So nun aber genug über Equipment geredet… wie geht es denn nun weiter??
Ausblick:
Die letzten 1 1/2 Monate bis zu den Clubmeisterschaften werde ich versuchen so oft es geht den kleinen weißen Ball zu bewegen. Anfang diesen Monats habe ich die erste 18-Loch Runde seit langem gespielt bei dem der Kopf mental so ausgeglichen war wie schon lange nicht mehr… vielleicht gelingt es mir doch nochmal zu einem kleinen Sprung noch vorne an zusetzen. Die Vorzeichen stehen eigentlich gar nicht so schlecht…  also ab auf die Range und weiter geht`s…

Euer McMulligan 

Equipment Test: Golflaser.de Birdie 500 – Rangefinder Review

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Hallo an alle Blogleser,

Für diese Jahreszeit ungewöhnliche milde Temperaturen und teilweise sogar noch geöffnete Sommergrüns lassen an einen richtigen kalten Winter bisher noch nicht so wirklich denken. Wenn nicht so viel Niederschlag fallen würde, könnten man es fast wagen auf dem heimischen Platz eine Runde zu drehen und in der absoluten „Off Season“ ein paar Bälle ins Grün schlagen. Eines steht fest: der bislang wärmste Dezember an den ich mich spontan erinnern kann. Am 31.12. des vergangenen Jahres habe ich es sogar noch mal bei Sonnenschein geschafft eine 9-Loch Runde zu spielen und bei dieser Gelegenheit neues Equipment auf die Runde zum Test mitgenommen. Wie schon im letzten Blogeintrag angekündigt, gibt es dieses Mal einen Test zum Laser Golf Range Finder „Birdie 500“ (White) der Firma RocketGolf UG (Sitz: Eggenfelden). Also ein deutsches Produkt, welches vor allem durch sein Preis-Leistungsverhältnis eine starke Konkurrenz zu den Einstiegsmodellen der bekannten Firmen wie  z.B.  Leupold, Bushnell und auch Nikon darstellt.
Wer gerade so kurz nach Weihnachten oder generell vor der neuen Golfsaison mit dem Kauf eines Rangefinder „liebäugelt“, sollte sich die Produktpalette von der Firma  RocketGolf UG unter Golflaser.de mal etwas genauer ansehen.

Golflaser.de Birdie 500 – Rangefinder ReviewBB_Golflaser_2

Bestellung und Lieferumfang:
Der Golflaser Birdie 500 lässt sich unkompliziert über die Homepage des Herstellers unter Golflaser.de bestellen. Wer sich seinen Birdie 500 an eine Adresse in Deutschland und Österreich liefern lässt, kann dies sogar Versandkostenfrei tun. Nur kurze Zeit später kommt der Rangefinder dann in einer sicheren und platzsparenden Verpackung nach Hause. Um eine Bestellung über die Homepage vorzunehmen ist eine einfache Registrierung eines Kundenkontos notwendig und schon kann es losgehen. Bei jedem Kauf gibt es ein 14-Tage-Rückgaberecht. Die Bezahlung ist per PayPal, Kreditkarte oder Nachnahme möglich. 
Der Birdie 500 kommt mit einer Tragetasche inklusive Trageschlaufe sowie einem kleinem Putztuch zur sicheren Säuberung der Okulare. Eine passende Batterie der Firma Panasonic zum Betreiben des Rangefinder wird auch beigelegt, sodass der Birdie 500 nach dem Auspacken direkt einsatzbereit ist. Außerdem ist eine verständliche Bedienungsanleitung als Faltblatt beigefügt. Wer das erste Mal den Rangefinder in den Händen hat, sollte sich kurz Zeit nehmen die Anleitung durchzulesen, um alle Funktionen des Gerätes kennen zulernen.

First Steps mit dem Birdie 500:
Um mit dem Rangefinder zu arbeiten, muss die beiliegende Batterie eingelegt werden. Es handelt sich hiebei um eine handelsübliche CR2 3V Batterie, welche in jedem gut sortieren Elektronikgeschäft nachgekauft werden kann. Bei meinem ersten Test ist mir aufgefallen, dass es sehr wichtig ist, die Batterie von oben und möglichst waagerecht in das Batteriefach einzulegen, da es sonst zu einem „verkanten“ kommen kann. Die Feder des Minuspol gleitet automatisch zurück. Nach dem Einlegen der Batterie ist der Bridie 500 betriebsbereit und kann es auch sofort losgehen.
Wie bei allen anderen Rangefindern sollte man zuerst den Fokus einstellen. So können auch Benutzer, die eine Brille tragen, das Gerät ohne Probleme nutzen. Durch einen kurzen Druck auf der Power-Knopf aktiviert sich das LCD-Display. Das Messen einer Distanz ist kinderleicht, indem man ein beliebiges Ziel anvisiert und erneut auf den Power-Knopf drückt. Ich empfinde es als sehr vorteilhaft alle möglichen Ziele in Sekunden zu messen, um mit einer größeren Sicherheit die Spielsituationen besser einschätzen zu können. Hier sehe ich auch klare Vorteile gegenüber einer GPS-Uhr. Verglichen mit dem Leupold GX1 hat der Birdie 500 eine weitere schöne Funktion: den Flag-Finder Modus. (dieser ist beim Leupold GX1 nur aktiviert, wenn ein besonderer reflektierender „prism-topped“ Flagenstock benutzt wird, hierzulande bislang noch nicht gefunden) Dieser wird durch ein kurzes Drücken auf den Mode-Knopf eingestellt. Im gleichen Modus ist auch ein sogenannter Scan-Modus ist möglich, um mehrere Ziele hintereinander zu Messen.
Ihr befindet auch auf einem schönen Links-Course in England oder auf einem tollen Parkland-Course in den USA und wollt alle Distanzen in Yards messen? Kein Problem! Auch eine Umstellung zwischen Meter und Yards ist mit nur einem Knopfdruck beim Birdie 500 möglich.

Technische Daten:
Mit dem Birdie 500 hat man ein 185 Gramm leichtes Gerät in seiner Golfbag. Die 6-fache Vergrößerung holt einem jedes Ziel, ob z.B. die Fahne, Bunkerkante oder den Baum im Fairway nah genug ran. Die Mess-Reichweite beträgt bis zu 500 Meter und zwischen 5-300 Meter zur Fahne. Wie bei allen anderen Rangefindern misst der Birdie 500 bis auf +/- 1 Meter genau. Technisch soweit alles top! Lediglich ein sogenannter „Fog-Modus“ zur vereinfachten Messung von Distanzen bei Nebel sucht man beim Birdie 500 im Gegensatz zum Leupold GX 1 vergeblich. Großer Pluspunkt ist jedoch ein „FlagFinder-Modus“, der einem das Sichere anvisieren der Fahne erleichtert und auch bestätigt.  Da der Birdie 500 keine Höhenunterschiede misst, ist er auch bei nahezu allen Turnieren im Amatuergolf zugelassen. Auf der Runde zeigt sich der Birdie 500 als „treuer Begleiter“ und lässt den Golfer, was Distanzen angeht, nicht mehr im Ungewissen.

Hier für alle „Technik-Freaks“ die technischen Daten im Überblick:

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  • Neues Modell 2013
  • Reichweite : 5-500m, zur Fahne max. 300m
  • Yards / Meter umschaltbar
  • Optik: 6x Vergrößerung
  • Dioptrienanpassung: +/- 4
  • LCD Display
  • Laser: Klasse 1, gefahrlos für Augen
  • Präzision: +/- 1m
  • Batterie: CR2 3V
  • Rutschfeste Gummierung
  • Gewicht: 185 g
  • Größe: 104x72x41mm

Haptik/ Verarbeitung und Zubehör:
Der Birdie 500 von RocketGolf UG wirkt qualitativ hochwertig, ist robust und liegt kompakt in der Hand, so wie man sich das von einem Rangefinder dieser Größe auch wünscht. Derzeit gibt es ihn in drei Farben zu kaufen: schwarz, weiss und rot. Dank zwei rutschfester Griffe an der Oberseite und Unterseite des Geräts fühlt sich das Gehäuse griffig an. Besonders gut gefällt mir die hochglänzende Verkleidung des Birdie 500 sowie auch die Metallumrandungen des Objektives und des Laser-Empfängers. Optisch setzt er sich hier von dem vergleichbaren aktuellen Einstiegsmodell von Leupold (GX1) und Bushnell (Tour V2) positiv ab. Alle Knöpfe am Gerät sind gut verarbeitet, sodass der Golfer lange Zeit Spaß an diesem Rangefinder habe sollte. Um das Gerät auch fortlaufend zu schützen, sollte man es am Besten in der mitgelieferten Hülle transportieren. Die Hülle kann an einem Gürtel befestigt werden. Leider fehlt ein kleiner Clip für die Golfbag. Wer Sorge hat seinen Birdie 500 beim Messen einer Distanz zur Fahne an einer Klippe, in einem Wasserhindernis oder an einer Schlucht zu verlieren, kann eine mitgelieferte Handschlaufe am unteren Teil des Rangefinders befestigen. Somit bleibt er sicher am Handgelenk. Um die Objektive von Staub zu befreien und ein verkratzen der hochwertigen Optik zu vermeiden, liegt direkt ein geeignetes Putztuch bei. Guter Service!

Fazit zum Birdie 500:
Wer sich den Rangefinder Birdie 500 auf Golflaser.de kauft, wird positiv überrascht sein! Weder in der Verarbeitung noch bei der Technik konnte ich während des Tests gravierende Unterschiede zu den anderen Herstellern feststellen. Der FlagFinder-Modus ist ein echter Helfer beim ermitteln der korrekten Distanz zur Fahne. Optisch hat mir das Gerät schon direkt nach dem Auspacken zugesagt. Wer auf einen Fog-Modus, wie beim GX1 von Leupold verzichten kann, sollte bei einem aktuellen Aktionspreis (Stand: Januar 2014) von nur 169,00 Euro zuschlagen. Das Preis-Leistungsverhältnis ist einfach zu gut, um an diesem Gerät vorbei zugehen. Von daher eine klare Kaufempfehlung!

 Euer McHotDog

Score 78: Golf-Winterschlaf & Frohe Weihnachten

scorecard_78Es sind ein paar Monate seit dem letzten Blogeintrag zum Projekt „Socre 78“ vergangen… und spätestens nach dem „Schlechtwettereinbruch“ dürften auch viele Leser in den jährlichen Golf-Winterschlaf verfallen sein. Das bringt diese kalte Jahreszeit wohl leider mit sich. Meine Schläger stehen putzt in der Bag und warten auf ihren nächsten Einsatz im kommenden Jahr 2014. Mir war es total wichtig noch vor dem Jahreswechsel wieder mal ein „Lebenszeichen“ zu geben. Ein Zeichen, dass das Projekt „Score 78“ noch läuft und trotz etwas längerer Schreibpause auch dieser Golfblog noch lebt auch wenn ich zur Zeit der einzige Blogger bin, der noch schreibt.
In den letzten Wochen hatte ich sehr viel beruflich zu tun und habe einfach keine Zeit gefunden einen Blogeintrag zu schreiben. Meine Gedanken der Planung gehen aber schon wieder voll in Richtung neuer Saison. Um neue Motivation zu finden, musste aber eine Pause her. Eine Pause ohne Golfspielen, ohne Golf sehen (im TV) und ohne das Wort „Golf“ zu schreiben. Ich wollte in letzten Wochen keinen Golfschläger mehr anfassen, um nach einer langen Saison neue Motivation zu finden. Um meine Pause nicht zu gefährden, habe ich das erste Mal seit sehr langer Zeit wieder einen Tennisschläger in die Hand genommen, denn ohne Sport geht es natürlich auch nicht. Bisher halte ich diese Pause ganz konsequent durch.  Auch wenn es in diesem Jahr nicht mehr klappen wird eine 78-Runde zu spielen, sofern nicht den letzten 8 Tagen des Jahres 2013 noch etwas außergewöhnliches (in meinen Träumen) passieren sollte, werde ich mein Vorhaben „Score 78“ in das nächste Jahr verlegen. Es ist natürlich immer etwas schade zu erkennen, dass man das Ziel in diesem Jahr nicht erreicht hat, aber ein Gefühl der Enttäuschung kommt bei mir trotzdem nicht auf. Viele Ziele habe ich in dieser Saison erreicht und bin sehr, sehr zufrieden und der „Hunger“ auf das Golfspielen wächst auch so langsam wieder. Es gibt viele Termine auf die ich mich jetzt schon wieder freue wie zum Beispiel die Rheingolf in Düsseldorf 2014, die ersten regenfreien, wärmeren Frühlingstage auf der D-Range oder auf den ersten Abschlag beim ersten Ligaspiel in der neuen Saison. Außerdem freue ich mich schon wieder auf die ersten Equipmenttests in der Winterzeit. Freut euch jetzt schon mal auf einen ausführlichen Test zumGolflaser Birdie 500„, einem Rangefinder der Firma RocketGolf UG.

Ich wünsche Euch allen Frohe Weihnachten 2013 und einen guten Übergang ins neue Jahr 2014!!

McMulligan 

Score 78: Clubmeisterschaften 2013 – ein mentales Statement

scorecard_78Hallo an Alle!

Mittlerweile befindet sich die Golfsaison 2013 auf der Zielgeraden und seit  knapp 2 Wochen sind nun auch die Clubmeisterschaften gespielt.  Das unumstrittene „Highlight“ der Saison mit Ihren eigenen Gesetzen, denn das erbarmungslose Zählspiel „drohte“ und die Nerven lagen bei dem ein oder anderen wie jedes Jahr „blank“…
In den letzten Wochen vor der CM habe ich weiter 2-3 Mal pro Woche intensiv trainiert und ein paar Trainingsrunden gedreht und ein Turnier gespielt. Die Ballkontakte, gerade im langen Spiel, haben sich noch mal etwas verbessert.  Auch wenn ich im Herbst/ Winter noch viel Arbeit im Schwungtraining vor mir haben werde, hatte ich ein sehr gutes Gefühl in Vorbereitung. Als kleines „Warm up“ auf die CM hatte ich mich für ein Turnier der Golf Punk Tour Serie 2013 angemeldet. Die „Holsten“ Golf Punk Tour 2013 machte kurz vor der CM Halt an unserem Club. Eine gute Gelegenheit nach wochenlanger vorgabewirksamer Turnierpause endlich mal wieder etwas für die Turnierroutine zu tun. Nach einigen guten Trainingsrunden in den 80zigern auf umliegenden Plätzen (GC Mettmann, GC Dortmund, GC Kosaido Düsseldorf)  hatte ich mir für dieses Turnier einiges vorgenommen – halte dein Spiel mental zusammen. Meinen Fokus legte ich auf den vergangenen Runden immer wieder auf eine  gleichbleibende Konzentration, um den „mentalen Back Nine“ den Kampf anzusagen. Mittlerweile hatte ich zu diesem Zeitpunkt herausgefunden, dass es überhaupt keinen Unterschied mehr machte, ob ich auf den Front 9 startete und gut spielte und dann auf den Back 9 rumhackte, oder umgekehrt. Es spulte sich scheinbar immer ein ähnliches Muster ab. „Nun gut“, man könnte jetzt auch sagen, dass genau dass ein HCP ausmacht und der Konstanz ein Teil des ganzen widerspiegelt. Das würde ich sogar zum Teil so unterschreiben, Mir war jedoch auch in den vergangenen Wochen klar geworden, dass irgendwann in der naher Zukunft der „Tag  X“ kommen musste, an dem es ansatzweise über 18 Loch klappen würde.
Gedacht, gesagt, gespielt. So richtig weit nach vorne schießen konnte ich mich zwar bei dem Golf Punk Turnier noch nicht, aber ich konnte wenigstens meine Schlaganzahl mental so weit zusammen halten, dass am Ende eine Verbesserung des HCP dabei raussprang. „Yes Baby!“ Jetzt wird sich sicherlich der ein oder andere denken: „Man… was will er denn noch mehr???“ Und ja ich wollte noch mehr… aber ein erster Schritt in die richtige Richtung war getan, denn dieses Mal hatte ich mich endlich mal nicht komplett auf irgendwelchen Löchern abgeschossen!
Somit blieb nicht mehr viel Zeit bis zu den Clubmeisterschaften. Ich legte am Donnerstag vor der CM noch eine lockere Trainingseinheit auf Range und dem Puttinggrün ein und „chillte“ am Freitag vorher ohne einen Golfschläger in der Hand.

Clubmeisterschaften Tag 1:
Rechtzeitig am Vortag im Bett gewesen und dadurch gut ausgeschlafen startete ich mit einem guten Frühstück in den Tag. Auf Sky Sport lief die Wiederholung von der 2. Runde des 2. FedEx Cup Events der „Deutsche Bank Championship“. Mickelson ballte  seine Kugel rechts und links über den Platz des TPC Boston, sah kein Fairway spielte kaum Birdies aber rette unzählige PAR`s und lag immer noch in der Spitzengruppe mit -10 vorne. Irgendwie beeindruckend! Sein mentaler Biss, das Feuer in seinen Augen nach einem Lobshot mit „Monsterpin“ aus dem Rough, keine Ahnung woher er diesen Schlag gezaubert hatte, einfach großartig!
Meine Startzeit war um 11:50 Uhr. Also noch etwas Zeit zum entspannen, wobei ich die Anspannung schon direkt nach dem aufstehen merkte. Nachdem ich meine Golfbag gepackt hatte… blieb immer noch etwas Zeit. Ich lass in der aktuellen Ausgabe der Golfpunk (nein, nein… ich habe keinen Werbevertrag mit den „Jungs“ abgeschlossen…) und entdecke dabei einen interessanten kurzen Artikel von Christoph Günther: „Da ist das Ding – So gewinnen Sie die Clubmeisterschaften 2013“.  Einige seiner Tipps zur Vorbereitung hatte ich sogar in ähnlicher Form schon erledigt, sodass mich der bekannte Satz „Da ist das Ding“ noch mehr motivierte endlich zum Platz zu fahren und mich einzuspielen. Los ging`s.
Auf dem Weg zu Tee 1 konnte ich meine innerliche Anspannung nicht mehr wegreden und entschied mich schon auf der Range nur ein Eisen 4 am Abschlag zu nehmen um den Ball am ersten Loch sicher ins Spiel zu bekommen.
Ein paar lockere Probeschwünge und ab ging die Kugel in Richtung… linkes Rough. Ein hässlicher Hook direkt in das dicke Gras. Ein Auftakt nach Maß! Ich rettete das Bogey und spielte mich sehr schleppend über die ersten 9 Loch auf denen es zur Hälfte leider zu regnen begann. An Loch 9 war der Regen endlich abgezogen.  47 Schläge auf den Front. Was ein rumgehackte. Es mussten deutlich bessere 9 Loch auf den Back her, um mich nach dem ersten Tag in eine gute Position zu bringen, die weit genug vom Cut war. Da mir die Situation sehr vertraut war, gab es auch keinen Zweifel. Ich spielte, trotz schwerer Fahnenpositionen, eine 41 auf den Back 9 und kam mit einer 88 ins Clubhaus. Unterspielt! Wie gut dieser Brutto-Score war, sah ich erst am Abend, nachdem alle Spieler mit der 1.Runde fertig waren. „Yes!“ Geteilter 10.Platz in der Brutto-Wertung und 1.Platz in der Netto-Wertung sowie eine frühe Startzeit für Tag 2!

Clubmeisterschaften Tag 2:
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Tag 2 der CM startete sehr früh für mich. Kein richtiges entspanntes Frühstück sondern nur ein Pott warmer Tee und ein 2 Brötchen vom Vortag… nur der bekannte Nougat/Nuss-Aufstrich durfte nicht fehlen Um mir ausreichend Zeit zum Einspielen zu ermöglichen, musste ich schon um kurz nach 7.00 Uhr auf dem Clubgelände sein. Während die Beregnungsanlage auf der Anlange noch für eine ordentliche Portion Wasser auf den Grüns und Übungsgrüns sorgte, stand ich auf den Rasenabschlägen und schlug meinen ersten Eimer Bälle im Sonnenaufgang auf der D-Range. Kalt war es und irgendwie war mein Schwung nicht so „rund“ wie am Vortag. Zumindestens meinte ich das zu spüren. Halbwegs warmgespielt ging es dann in Richtung Tee 1.

Um 8.30 Uhr stand ich am ersten Tee und machte mir wie am Vortag Gedanken über meine Schlägerwahl. „Plan the Play and Play the Plan“ dachte ich aber… nachdem ich am Vortag mein Eisen 4 so grandios ins linke Rough geschlagen hatte, zücke ich nun doch den Driver und schlug den Ball sicher in Richtung erstes Fairway… es wurde leider trotzdem ein DoubleBogey… no comment!
Auch diese zweite Runde hatte einige parallelen zur ersten, und irgendwie schaffte ich es immer wieder vor allem an Loch 5 total den Verstand zu verlieren und zog mir nach einem halbswegs geretteten Start wieder ein Triple Bogey rein. Damit war es leider schon sehr schwer geworden überhaupt nur den winzigsten Funken einer Chance zu haben die dritte Runde zu erreichen…  50 Schläge auf den Front „Holy Shit“! Egal… ich raffte mich noch mal auf und brachte die Runde mit einem Birdie an der 17 und Bogey an der 18 und 41 Schlägen auf den Back 9 zu Ende. Nochmal unterspielt und Clubmeister als Netto-Sieger in Gruppe A! „Da ist das Ding…!!“ Tatsächlich! Sportlich ein großer Erfolg und ein großen Sprung in Richtung Single-HCP.
Achso… übrigens… das FedEx-Cup Turnier auf dem TPC Bosten gewann dann schlussendlich doch nicht Phil Mickelson, sondern Hendrik Stenson. „Alter Schwede“! Gratulation!

Auch wenn ich leider auf den diesjährigen Clubmeisterschaften mein Spiel immer noch nicht so gut kontrollieren konnte, wie ich es mir gewünscht habe, bin ich ein Stück mehr konstanter geworden und der Tag wird kommen an dem die Front 9 so gut wie die Back 9 werden oder umgekehrt… ihr wisst schon was ich meine…! :-) 

Viele Grüße,
McMulligan

European Senior Tour: Berenberg Masters 2013 Gutscheinverlosung: Gewinner stehen fest!

BBM_2013_VerlosungGutscheinHallo an Alle,

Schon in letztem Blogeintrag ging es um „the one and only“ Bernhard Langer. Und auch in diesem Eintrag spielt der deutsche Golfprofi eine wichtige Rolle, denn es ist wieder soweit! Ein weiteres hochklassiges Golfturnier der europäischen Tour wird erneut auf deutschen Boden ausgetragen: die Berenberg Masters 2013!
Das Turnier ist eines der großen Events der „European Senior Tour und mit einem Preisgeld von € 400.000 ist es auch noch eines der attraktivsten Events im Turnierkalender der Senior-Golfprofessionals in diesem Jahr!
Vor zwei Jahren wurden die Berenberg Masters (2010) das erste Mal im südafrikanischen Fancourt ausgtragen. Der erste Titelträger Boonchu Ruangkit kam aus Thailand. Nur ein  Jahr später (2011) wurde das Turnier im Golf- und Landclub Köln erstmals in Deutschland ausgetragen und wird auch in diesem Jahr ein herausragendes Teilnehmerfeld haben. Neben Bernhard Langer werden unter anderen auch Ian Woosnam, Sam Torrance, Carl Mason sowie auch Constantino Rocca abschlagen.
Bernhard Langer, der zweimalige Masters-Sieger aus den Jahren 1985 und 1993 ist Veranstalter der Berenberg Masters und dies allein garantiert schon hochklassigen Golfsport auf den sich alle jetzt schon  freuen können! Wer die Seniorgolfelite sehen will, kann dies schon vom 02.08. bis 04.08.2013 im Golf- und Landclub Köln tun. Bernhard Langer spielt im Moment hervorragendes Golf und ist auch weltweit einer der erfolgreichsten Spieler im Seniorengolf. Also für jeden Golffan ein absolutes Muss-Event!
Da der Online-Ticketverkauf schon vorbei ist, sind zur Zeit laut Homepage des Veranstalters nur noch Karten an der Tageskasse zu bekommen! Die Ticketpreise betragen € 20.00 für die Tageskarte oder € 40.00 für das gesamte Wochenende vom Freitag bis Sonntag.
Da ich auf der Rheingolf 2013 war, auf der es Gutscheine gab und noch zwei Eintritts-Gutscheine für einen ermäßigten Eintritt von € 5,00 (gültig beim Kauf einer Tageskarte für einen der Turniertage, einzulösen an der Tageskasse) habe, möchte ich diese gerne hier über den Blog verlosen.
Was müsst ihr tun, um die beiden Gutscheine für einen ermäßigten Eintritt zu den oben genannten Konditionen zu erhalten:

Beantwortet folgende einfache Frage und sendet per E-Mail (kein Postweg möglich) die Lösungantwort bis zum 29.07.2013 an unsere kleine Redaktion unter dem

Betreff: „BirdieBusters Gewinnspiel: Berenberg Masters 2013“ an
folgende E-Mail-Adresse:
sevendeuce72[at]web.de
(bitte das [at] durch @ ersetzen)

Gewinnfrage: Wo finden die diesjährigen Berenberg Masters 2013 statt?

a) Golfclub Gut Lärchenhof/ Puhlheim
b) Golf- und Landclub Köln
c) Golf- und Country Club Fleesensee

Mit der Einsendung der Antwort per E-Mail erklärt Ihr euch bereit, zukünftig  ggf. eine „BirdieBusters.de Newsletter“ an eure angegebene E-Mail-Adresse zu erhalten (keine Sorge zur Zeit gibt es noch gar keine!!). Das Los entscheidet unter allen bis zum 29.07.2013 eingegangenen E-Mails der Teilnehmer mit der korrekten Antwort des Gewinnspiels. Keine Sorge für alle die es ganz genau haben wollen folgen die Teilnahmebedingungen wie immer im Volltext! Ich wünsche euch viel Glück und Spaß bei den Berenberg Masters 2013.

Die beiden Gewinner von jeweils einem Gutschein für die Berenberg Masters 2013 stehen fest! Herzlichen Glückwunsch an:


Inga K.  und Rainer W.

Die Gewinner wurden heute per Mail benachrichtigt.

Viele Grüße McMulligan

Es gelten folgende Teilnahmebedingungen:
Veranstalter: BirdieBusters.de, Gewinnspielzeitraum: 23.07. – 29.07.2013. Die Teilnahme ist nur mit gültiger E-Mail jederzeit während der Laufzeit des Gewinnspiels möglich. Der Teilnehmer nimmt nach der Erfassung der Daten teil. Teilnahmeberechtigt sind alle natürlichen Personen ab 18 Jahren mit Wohnsitz in Deutschland, Österreich, Schweiz. Ausgeschlossen sind Mitarbeiter von BirdieBusters.de sowie deren Angehörige. Jede Person darf nur einmal teilnehmen. Die Teilnahme über automatisierte Massenteilnahmeverfahren Dritter ist unzulässig. Umtausch oder Barauszahlung eines Gewinns ist nicht möglich, Gewinnansprüche sind nicht übertragbar. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Unter allen erfassten und gültigen Teilnehmern wird während des Gewinnspielzeitraumes  vom 23.07.2013 bis zum 29.07.2013 2 Gutscheine (im Wert von je 5,00 €) zum ermäßigten Eintritt, gültig beim Kauf einer Tageskarte für einen der Turniertage, einzulösen an der Tageskasse, verlost. Der Gewinner  wir per EMail benachrichtigt. Meldet sich ein Gewinner nicht innerhalb einer Frist von 24 Stunden Tagen nach Benachrichtigung verfällt der Anspruch endgültig. Der Gewinner der Gutscheinverlosungen wird per Email benachrichtigt und die Gutscheine werden direkt an die von den Gewinnern angegebenen Postadresse versendet. Eine Übergabe am Ort des Turniers ist möglich,  sofern zeitlich möglich. Bei nicht zustellbaren Postrückläufern verfällt der Anspruch. Die Daten werden für die Teilnahme am Gewinnspiel und zum Zwecke der Durchführung und Abwicklung elektronisch verarbeitet und gespeichert. Eine Weitergabe an Dritte findet nicht statt. BirdieBusters.de kann das Gewinnspiel jederzeit modifizieren oder beenden. Aus vorzeitiger Beendigung können keine Ansprüche hergeleitet werden. BirdieBusters.de ist berechtigt, einzelne Personen von der Teilnahme auszuschließen, sofern berechtigte Gründe, insbesondere ein Verstoß gegen die Teilnahmebedingungen, vorliegen. Ggf. können in diesen Fällen auch nachträglich Gewinne aberkannt und zurückgefordert werden. Der Gewinn des Gutscheins berechtigt nicht automatisch zum Eintritt!

Bildquelle: http://www.google.de

Score 78: Grüße von Bernhard Langer

scorecard_78Hallo an Alle!

Wie im letzten Blogeintrag angekündigt, habe ich seit nun knapp 2 Wochen Urlaub und versuche mich u.a. in den letzten freien Tagen um alle Vorhaben zu kümmern, die bislang zu kurz kamen.
Ein ein meines Urlaubs habe ich in Österreich verbracht, wo ich neben vielen anderen sportlichen Aktivitäten auch zum Golfspielen kam, und zwar auf keinem anderen Kurs als dem von Bernhard Langer geplanten „Golf- und Country-Club Dachstein Tauern“ (Schladming), einem der Golf Leading Course in Österreich. Natürlich ein absoluter Pflichtbesuch!
Der PAR 71 Course liegt in der Steiermark zwischen Schladming und Gröbming und ist umgeben vom Bergmassiv der ortsständigen „Wolkenkratzer“ die sich bis zu 3000 m Höhe in den Himmel „bohren“. Ein wirklich toller Platz in eindrucksvoller Kulisse, zu dem ich demnächst noch einen Blogeintrag mit einem ausführlichen Platztest schreiben werde. Fotos folgen!
Natürlich bin ich auch während dieser Runde dem „Projekt Score 78“ weiter auf den Fersen geblieben. Wieviel Unterschied mentale Entspannung und Anspannung ausmachen kann, wird sicherlich auch wieder in diesem Blogeintrag deutlich.
Nach wie vor scheint sich mein Problem „der mentalen Back 9“ noch nicht gelöst zu haben und sich suche derzeit immer noch nach dem Schlüssel. Falls jemand auf die Idee kommt, ich würde nur „scorefixiert“ ständig am Rechnen sein,  dem ist nicht so. Bis nach Loch Nummer 10 wusste ich nur, dass ich nach den ersten 9 Loch wohl sehr gut auf Kurs zum „Score 78“ lag und spürte wie sich mein Training der letzten Monate scheinbar endlich voll auszahlte. Ich hatte mich förmlich ein Rausch gespielt und war sogar meinem ersten „Hole in One“ näher gekommen als jemals zuvor (knappe 20 Zentimeter zum Loch). Es war einer dieser Tage an dem alles bisher zusammen lief. Leider passierte nach einer längeren Wartepause an Loch Nummer 10 das, was mir auf den letzten Runden so oft schon passierte: meine Konzentration riss ab und der „Flow“ war plötzlich weg. Erst nach Loch 10 wurde mir klar, was eigentlich erneut passiert war und nachdem sich die Enttäuschung gelegt hatte und ich mit 2 neuen Flighpartnern über den Platz ging (voraus spielte ein 4er-Flight gemütlich seine Runde) versuchte ich mich wieder in den Flow zu spielen, aber es gelang mir leider nicht mehr. Zwar spielte ich an der 11 wieder direkt PAR, aber danach war es für mich zu schwer in den Rhythmus der ersten 9 Loch zu kommen. Dank der guten „Front 9“ war der endgültige Score unter dem Strich zwar passabel, aber es hätte einer dieser Scores werden können, an einem Sommertag auf dem B. Langer Course Dachstein/Tauern im Juli 2013…

„Kopf hoch! Und weiter geht`s“ oder auf österreichisch (frei übersetzt) “ He oida des pack ma noo!“

Viele Grüße McMulligan

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Score 78: Probleme mit dem Zeitmanagement?!

scorecard_78Es sind schon ein paar „mehr“ Wochen seit meinem letzten Blogeintag vergangen und im Moment komme ich leider kaum dazu richtig viel zu schreiben, obwohl sich eine Menge im „Projekt: Socre 78“ tut. Ich schaffe es zwar regelmäßig zu trainieren, aber mein Trainingsplan steht nur so „halbherzig“ und wird immer wieder „beschossen“. Irgendwie scheint vielleicht im Moment doch noch nicht der richtige Zeitpunkte gekommen zu sein, mich voll in das „Projekt: Score 78“ reinzuhängen… An Motivation mangelt es nicht!!! Wenn es nach mir gehen würde, könnte ich „24 Stunden und 7 Tage die Woche“ auf dem Golfplatz „anhängen“, aber leider geht mein Zeitmanagement überhaupt nicht auf. Viele andere Dinge blockieren mich gerade, sodass ich an einem kritischen Punkt gekommen bin das „Projekt: Score 78“ sogar wohl möglich auf einen anderen Zeitpunkt zu verschieben und meine Ziele für diese Saison 2013 neu zu definieren. Das „knabbert“ natürlich mental ganz ordentlich an mir, aber ich lasse mir noch mit dieser schweren Entscheidung bis Anfang Juli zeit.
Mein Shortgame hat sich in den letzten Wochen sehr verbessert, am langen Spiel hat sich aber leider weniger getan. 
Zu mindestens deutlich weniger als ich dachte und mir erhofft habe. Ich werde versuchen über einen struktuierteren Trainingsplan + Wochenplan meine Zeit für das Training besser zu koordinieren, immer das Wetter im Auge behalten, was mir leider oft einen Strich durch die Rechnung gemacht hat. Meine Trainingszeit außerhalb des Golfplatzes muss sich auch deutlich steigern, denn ohne verbesserte körperliche Fitness geht es nur langsam voran. Ausdauer- und Krafttraining müssten von mir viel mehr Bedeutung bekommen.
Außerdem denke ich immer wieder darüber nach „Audio-/ Video-Blogeinträge“ zu machen. Diese lassen sich einfacher erstellen als die viel zu aufwendigen produzierten BirdieBusters-Podcasts. Ich weiss, dass im Moment nur sehr wenig neuer Input in diesem Blog kommt, aber ich bin trotzdem immer noch dabei ihn mit Gedanken und Ideen zu füllen! Bald steht auch endlich etwas Urlaub an. Vielleicht Zeit genug, um die Audio-/ Video-Blogeinträge für diesen Golfblog zu etablieren.

Also, Danke für`s regelmäßige vorbeischauen und Lesen des Blogs während der kleinen Durstphase!
Grüße McMulligan

Score 78: Die „mentalen“ Back 9

scorecard_78Hallo an Alle!
In den letzten Wochen konnte ich viel trainieren und habe 3 Turniere gespielt, davon 2 Ligaspiele im Großraum Köln. Ein absolutes Highlight der Saison stellte das Mannschaftswettspiel im Golf- und Landclub Köln in Refrath dar. „Wo Bernhard Langers Karriere mit dem Gewinn der Nationalen Offenen Meisterschaften 1975 begann, wo Nick Faldo und Severiano Ballesteros Platzrekord gespielt haben und sich Annika Sörenstam wohlgefühlt hat…“ habe auch ich mich direkt in das richtig tolle Platzdesign verguckt. Alleine das Birdie-Book, welches man für 5,00 Euro im neu gebauten Clubhaus zu kaufen bekam, war sein Geld wert. Noch nie habe ich mich während einer Proberunde und dem Ligaspiel so genau auf die Runden vorbereiten können. Jeder Baum, jeder Teich, jeder Strauch war exakt vermessen! Alle wichtigen Layup-Zonen konnte ich dann dank meines Leupold-PinLaser, den ich nicht mehr missen möchte, zusätzlich vermessen. Der G&L Köln ist einfach ein wunderschöner Parkland-Golfcourse und einer der schönsten Plätze, die ich in Deutschland bisher gespielt habt. Absolut erste Liga und ich freue mich dieses Jahr im August schon auf das European Seniors Tour-Event – das Berenberg Masters –  im G&L Koeln! Ich hoffe, dass Bernhard Langer auch wieder mit dabei sein wird!

Im heutigen kleinen Update vom „Score 78- Projekt“ muss ich zu der harten „Erkenntnis“ kommen, dass eine komplette Golfrunde immer 18 Loch hat. Nicht mehr und nicht weniger. Natürlich war mir das eigentlich schon seit langem bekannt, aber es wurde mir bei den letzten Turnier-Runden nochmal eindrucksvoll ins Gedächtnis gerufen. Wie man aus der Überschrift des Blogeintrages entnehmen kann, scheint sich bei mir während der letzten Turnier-Runden ein kleines mentales Problem aufzubauen… „die Back 9“ (hinteren 9 Loch). Während ich es endlich direkt schaffe mental am ersten Abschlag da zu sein, verlässt mich mein wiederholt Fokus und mein Schwungrhythmus auf den hinteren Löchern. Zu allem kommt dann auch noch etwas Pech hinzu und musste leider nach den +5 über PAR auf den ersten 9 Löchern auf den letzten Neun zwischen satten 10 bis zu 14 Schlägen mehr notieren (Scorekarte siehe unten).
BB_GL_Koeln01Am vergangenen Feiertag habe ich somit leider den Gewinn eines deutschen Kinderkrebs-Hilfe-Tunieres und die damit verbundene Einladung zum Regionalfinale und Golf-Manager-Cup verspielt. Das erste Mal seit langer Zeit, dass ich nach einer Doublebogey-freien 41ziger Runde auf den „Front 9“ und einer Triplebogey-reichen 55ziger Runde auf den „Back 9“ so richtig, richtig enttäuscht nach der Runde war. Zwei völlig komplett andere 9 Loch. Während ich auf den Front 9 noch Pars und Bogeys retten konnte, lief ab Loch 10 nicht mehr viel nach Plan. Das verrückte daran war zusätzlich, dass ich auf er gesamten Runde keinen Ball ins aus geschossen hatte und trotz der totalen Ausfälle  immer noch recht „easy“ mein Handicap gespielt habe, was seit Monaten nicht mehr die tatsächlichen Spielfähigkeiten widerspiegelt. Nächstes Ziel muss es also sein, die mentale Blockade zu lösen und ich muss anfangen mir mit der neuen Spielsituation auch eine neue Komfortzone zu bauen in der ich mich direkt wohl fühle und diese muss Richtung Score 80 liegen und weg von Score jenseits der 90! 

Es ist also Licht am Horizont, denn eine Verbesserung um 5-7 Schläge von einer 89 Runde auf eine 84/82 Runde sind zu greifen nah und ich würde meinem Ziel „Score 78“ ein riesen Stück näher kommen… und weiter geht`s!!

SC78_KKH_GM

Score78: Saisonstart 2013

Hallo an Alle!scorecard_78
Neue News vom „Score 78“-Projekt!
Endlich… es scheint Frühling zu werden. Das erste Mal in diesem Jahr, dass ich in unserer Region Temperaturen im Schatten von über 20 Grad angezeigt wurden… so kann und muss es auch weitergehen. Leider zeigt die Wetterprognose zum Wochenende wieder einen „kleinen Rückschritt“ an und zwar um ganze 10 Grad, immerhin Sonne! Das muss auch so sein, denn am kommenden Sonntag steht der erste ernsthafte „Härtetest“ auf dem Programm – das erste Ligaspiel der Saison 2013.

„Das erste Warmup“ –  2er Scramble – Turnier
Am vergangenen Wochenende wurde die Saison mit einem nicht vorgabewirksamen 2er-Scramble Turnier an unserem Club eröffnet.  Mir wurde ein sehr netter Flightpartner mit HCP 36,0 zugelost. Zusammen haben wir das Turnier dann gerockt – 27 Brutto / 54 Netto Gesamt-Score: 81 Schläge. „Easy“ Platz 1 gerockt und ich war das erste Mal auf einer Runde mental und spielerisch vom ersten bis zum 18. Loch voll da. Leider fiel nur ein Birdie von insgesamt vier richtig guten Birdie-Möglichkeiten. Da ist mehr als nur „Land in Sicht“. Mittlerweile fallen auch die wichtigen Putts und ich komme häufiger „Up and Down“.  Klar, so ein Scramble ist immer eine Teamleistung, aber wir haben das Ding auch clever gespielt und bis zum Ende uns „durchgebissen“. Besonders freue ich mich über meine zahlreichen „Greens in Regulation“. Damit lässt sich bekanntlich sofort am Score schrauben und zwar nach unten, sofern auch der Putter „heiß“ läuft.

„Der erste Härtetest“ – Ligaspiel am Marienburger Golfclub / Köln
Irgendwie habe ich das Gefühl, das Ligaspiel kommt 2-3 Wochen zu früh. Durch den langen Winter fehlen mir ein paar Wochen in der Vorbereitung. Das geht aber allen Spielern wohl so, von daher gibt es keine Ausreden. Ich werde versuchen am Freitag eine Proberunde über den tollen 9-Loch-Platz des Marienburger Golfclub zu drehen. Leider wurden die weiteren 9 Löcher im Krieg zerstört. Die erhaltenen 9 Loch sind umringt von altem Baumbestand. Es wird also eine „enge Kiste“  und vermutlich muss der Driver häufiger in der Bag „stecken bleiben“.

„Hit it hard“ – Training, Training, Training
Vor dem Ligaspiel werde ich noch ein paar Trainingseinheiten durchziehen. Der Focus liegt derzeit fast hauptsächlich auf dem langen Spiel. Damit das Ganze im Training nicht zu eintönig wird kommt immer das „Shortgame“ regelmäßig mit dazu. Mein Bunkerspiel hat sich in den letzten Monaten enorm verbessert. Ein weiterer Baustein den Score zu senken… Leider sind die Grüns zur zeit aerifiziert und gesandet worden. Somit macht das Putt-Training im Moment nur wenig Sinn. Der „Touch“ scheint aber da zu sein. Zur Zeit arbeite ich aber hier auch an einem „neutralerem Putt-Stroke“. Ich werde versuchen in den kommenden Tagen meinen Shortgame-Trainingsplan zusammen zu stellen. Um mein Fitness-Equipment habe ich mich noch nicht kümmern können…

Grüße McMulligan

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