Score 78: Die Präsentkorb-Wette 2013

ScorecardHallo an Alle!
Es sind ein paar Wochen seit dem letzten Blogeintrag vergangen. Leider kam ich nicht wie geplant zum Schreiben. Zum einen hat der Umzug viel Zeit gekostet und zum anderen war das Winterwetter alles andere als motivierend, um sich aktiv mit dem Golfen zu beschäftigen. Endlich scheint der Schnee tatsächlich zu kapitulieren und die Saison startet deutlich verspätet. Zwar bin ich, sobald es überhaupt möglich war, auf der D-Range gewesen, konnte ein paar Pro-Stunden nehmen und aktiv an meinen ganzen Schwungproblemen arbeiten, aber es wird auch endlich Zeit, dass die Grüns wieder dicht und griffig werden und die Saison jetzt wirklich startet. Am vergangenen Wochenende wurden das erste Mal in dieser Saison die Sommergrüns eröffnet. Dem Wetter sei Dank…
In diesem Jahr habe ich trotz meiner zeitintensiven Arbeitsstelle vor wieder  voll anzugreifen. Das letzte Jahr war komplett durch den Abschluss an der „blockiert“ und somit konnte ich weder viel trainieren noch an vielen Turnieren teilnehmen. Es gibt natürlich immer Lebensabschnitte in denen es wichtigere Dinge gibt, als Putts zu Lochen, Fairways und Greens zu hitten und der HCP-Verbesserung hinterher zu jagen… und genau diesen Abschnitt habe ich nun hinter mir gelassen.
Als ich im Januar mit zwei Freunden im Januar während unserer tollen Trainingswoche in Tunesien über unsere individuellen Entwicklungsmöglichkeiten geredet haben, hat mir ein Freund eine Wette angeboten… die „Präsentkorb-Wette“. Ja ok, der Name ist nicht wirklich „sexy“ aber vielleicht fällt mir demnächst noch ein schöner Titel für unsere Wette ein. Um was geht es genau: Eigentlich ist die Wette so simpel erklärt wie sie auch ist.

-.- Score eine 78 auf einem 18 Loch-Platz mit einem regulären Course-Rating während einer vorgabewirksamen Runde in diesem Jahr 2013 -.-

der Preis: ein fetter Präsentkorb Lieferung frei Haus

Das sieht für den Ein oder Anderen auf den ersten Blick nicht sonderlich schwer aus. Für mich würde dies aber aktuell eine Verbesserung um 11 Schläge auf 18 Loch darstellen, um genau zu sein von einer 89 auf 78ziger Runde. Ok…ok… das macht die Sache doch gleich viel interessanter, oder??
Der Präsentkorb soll natürlich nur ein symbolischer Anreiz sein und steht quasi lediglich als Wetteinsatz im Neben-Fokus. Die Beschränkung, dass die 78-Runde dieses Jahr gespielt werden muss, macht die ganze „Geschichte“ gleich noch mal um einiges spannender. Ursprünglich war die Wette als kleiner Spaß gemeint, aber schnell wurde daraus Ernst. Mich hat es auf jeden Fall wieder gepackt und der Trainingseifer ist großer denn je zuvor.

Die Frage stellt sich nun schnell, wie man diese Wette tatsächlich gewinnen kann?? Ein Plan muss her und zwar ein abgestimmter Trainingsplan und Turnierplan inklusive aller Ligaspiele in der Juniorenliga für diese Saison… Aktuell erarbeite ich mir gerade die Rahmenbedingungen für das regelmäßige Training um so effektiv und abwechslungsreich wie nur möglich während der Saison und zwischen den Turnieren zu trainieren. Auch die körperliche Fitness darf nicht mehr zu kurz kommen. Dementsprechend müssen die Trainingsbedingungen optimiert werden. Gezielte Workouts im „Home-Training“ werden demnächst dem „Fitnessstudio“ vorgezogen um Zeit einzusparen. Ich habe endgültig festgestellt, dass ich auch kein Fitnessstudio-Gänger bin. Also werde ich mir die nötigsten Dinge besorgen, um  Das kostengünstig zu hause zu trainieren. Wie Workouts werde ich mir selbst zusammenbauen. Ziel ist es vor allem meine körperliche Flexibilität und Ausdauer zu verbessern.  Also, wie ihr seht… ich habe noch eine Menge vor mir… ich hoffe ich bleibe so gesund wie bisher und kann mich mental auch vollständig auf diese Aufgabe und Wette einlassen. Der Kopf ist jetzt schon nahezu frei und fokussiert. Jetzt muss der Rest langsam folgen!!

Also… auf geht`s!
Grüße McMulligan

Trainingsreise Tunesien: Wieder im kalten Winter angekommen!

BB_TRTunesien_03Hallo an alle Blogleser!
Hiermit melde ich mich endlich mit dem ersten Blogeintrag von unserer Trainingsreise im warmen Nordafrika, welche Mitte Januar stattfand. Aus der Wärme direkt in den Winter zurück – ein harter „Temperatur-Schock“. Da es in Tunesien während unserer Urlaubswoche deutlich wärmer, sprich 25 Grad!!!, war und sich hier der Winter leider immer noch von seiner kalten und „fiesen“ Seite zeigt , bin ich direkt nach dem Rückflug erstmal mit einer Erkältung krank geworden. Leider will diese auch seit ein paar Wochen nicht so richtig komplett weggehen… ja ja die Erkältungszeit dank des tollen „Schmuddelwetters“. Da würde man am liebsten auswandern! Selbst wenn man zwischenzeitlich wieder  komplett gesund ist, irgendwo fängt man sich dann doch wieder die nächste Erkältung ein.  Die letzte Zeit konnte ich nutzen, um alle Photos zu sortieren und ein bisschen die zahlreichen Schwungvideos aus unseren Trainingseinheiten analysieren. Immerhin!
Wir hatten eine wirklich tolle Woche, in der uns auch das Wetter nicht im Stich gelassen hat. Zwar gab es viel Wind (teilweise zu viel!) und am ersten Trainingstag auch leider ein paar Regentropfen, aber das meiste Wasser kam nachts runter, sodass morgens früh uns sonnige Tage erwarteten. Auch unser Hotel, inklusive Essen und Unterkunft, hatte uns positiv überrascht. Ursprünglich hatten wir geplant nur vor Ort in Port El Kantaoui zu spielen.

BB_TRTunesien_03Da uns aber die Qualität der beiden umliegenden Plätze nur befriedigend und das Design auch nur ausreichend gefiel, hatten wir uns entschlossen eine kleinere Tour quer die Küste am „Golf von Hammamet“ entlang zu machen, um uns auch ein paar andere Plätze des Landes anzuschauen und zu spielen.

Einer der absoluten Highlichts war der  im Januar 2013 neu wieder eröffnete „Flamingo Course“ nahe der Großstadt Monastir. Über diesen Platz werde ich noch mal in einem großen Blogeintrag ausführlich berichten, da er uns so gut gefallen hat um auch in meiner aktuellen „Golfplatz-Bestenliste“ sogar einen Top 5 Platz zu ergattern. Wirklich lohnenswert zu spielen sofern man sich in der Region um Monastir aufhält! Neben dem „Flamingo Course“  und den Plätzen in Port El Kantaoui haben wir auch einen Auflug zum „Yasmine Valley“ Course gemacht, welcher sich circa 80 km nördlich unseres Urlaubsortes in der Golfregion von Hammamet (Nabeul, Tunesien) befindet.
In den kommenden Wochen werde ich Euch nun, je nach Zeit da ich gerade umziehe, über das Land Tunesien als Golfdestination und  die unterschiedlichen Regionen genauer informieren und Euch auch etwas über die derzeitige Situation nach der Revolution berichten. „Road-Trip“ Videos inside!

BB_TRTunesien_04Bis dahin wünsche euch viel warmen Tee, ein paar warme Socken und eine warme Mütze in der Hoffnung, dass es endlich wärmer wird und der Winter weiter zieht und der Frühling endlich kommt!

Grüße McMulligan

Jahresrückblick outofbounds

Servus zusammen,

schon lange überfällig, aber besser spät als nie oder so ähnlich 🙂

Ich würde gerne ein paar Sätze über 2012, meine bisherige Golfer-Laufbahn sowie über 2013 schreiben als auch noch ein Schwungupdate zu geben.
2012 war kurzum gesagt ziemlich ernüchternd und um es vorweg zu nehmen hätte ich im Herbst 2011 nach meiner bestandenen Platzreife nie und nimmer gedacht, dass ich zu dem Zeitpunkt nach so vielen Trainingseinheiten noch so weit davon entfernt bin auch nur ansatzweise spielen zu können.

2012:
Spät angefangen nach der langen Winterpause nach bestandener Platzreife ging es erst Ende Mai / Anfang Juni los. Das Programm war eigentlich immer gleich. Fast jedes Wochenende ein paar Stunden Range und Kurzspiel, dazu alle 3,4 Wochen eine Trainerstunde zu zweit und ab August auch die ein oder andere 9-Loch Runde bzw. sogar 2 18-Loch Runden. Alles in allem hat sich nicht viel getan wenn ich ehrlich bin. Es gibt noch massig Fehlschläge (nur jeder dritte Ball fliegt überhaupt, jeder 10 fliegt gut aber auch die guten sind noch weit von solchen entfernt wo ich mal hin will.

Ich könnte nun ewig über meine Problemchen reden, in erster Linie ist es beim langen Spiel aber einfach das Thema dass ich den Ball nicht gut treffe und zusätzlich wenn ich treffe alles sehr kurz ist mit geringer Schlägerkopfgeschwindigkeit. E9 fliegt 100 Meter, E4 130. Da stimmt irgendwas nicht. Driver fliegt max. 150-160m Carry….echt zum verzweifeln. Trotz Trainerstunden, trotz viel Üben, da hätte ich echt gedacht, dass man das nach einer Saison schon etwas besser kann.

Ich vermute es hängt mit meinem sehr hohen Ehrgeiz zusammen und dem damit verbundenen mentalen Problem, das man zu viel will usw. Am mangelnden Üben oder Trainerstunden kann es jedenfalls nicht liegen.

Shortgame auf dem Platz wurde auch immer miserabler, nur habe ich da auch wenig geübt. Nur wundert es mich, dass ich damals während der Platzreife 40m Pitches ganz gut hinbekommen habe und aktuell bekomme ich da gar keinen Ball hoch. Entweder fliegt die Dreckskugel nur 10m weit oder im 45° Winkel nach rechts rollend auf dem Boden. Das nennt man dann Socket glaube ich 🙂

Die letzten Woche war ich häufiger in der Arena79 in Bottrop, auch inklusive Trainerstunde, aber besser wurde es nicht wirklich. Je länger ein Schläger, desto miserabler alles.

Umso frustrierender wenn man die Erstspieler in Jeans und Leihschläger auf einer Range trifft die ein E4 in der Hand haben und das locker über 150m gehauen wird, zwar technisch nicht schön, aber verdammt effektiv. Da würde man schon gerne mal alles hinschmeissen, aber das ist ja auch keine Lösung.

Ich bin zwar halbwegs davon überzeugt, dass die Fehlschläge immer weniger werden und man prinzipiell den Ball wird treffen können, dennoch ist es nicht ganz so cool, einen Driver Carry nur 150,160m zu hauen. Irgendwas stimmt da bei mir Grundsätzlich nicht. Habe in letzter Zeit so viel gelesen und Videos geschaut mit allen möglichen Tipps, so dass es eher immer schlimmer wurde, wenn ich dann einen Schlag ausüben wollte. Am besten ich mache weiter wie bisher…aber was soll man noch mehr tun (Berufstätig) außer jedes Wochenende 2,3 Stunden Range, alle 3,4 Wochen zu zweit eine Trainerstunde, wenn es trotzdem nicht laufen will? Ich kann ja auch nicht jedes Wochenende eine Trainerstunde nehmen… Helfen würde das vermutlich auch nicht.

2013:
Genug gejammert, was passiert 2013? Privat in den Essener Süden gezogen, sind wir gerade auf der Suche nach einer richtigen Mitgliedschaft und es sieht alles danach aus, dass wir beim GC Mettmann anfangen werden. Örtlich toll gelegen (nur 5 Mehrkilometer wenn ich von der Arbeit aus Düsseldorf über den Platz nach Hause fahre) und ein gutes Trainingsgelände inkl. Kurzplatz und natürlich 18-Loch Platz. Das Preismodell sieht auch gut aus. Am Samstag haben wir ein Termin vor Ort und dann wird das Ganze hoffentlich in trockene Tücher gebracht.

Zusätzlich steht im März ein Kurztrip nach Fleesensee an um u.A. auch eine Stunde beim Oliver Heuler zu buchen und mal zu schauen was aus seiner Sicht das Hauptproblem ist.

Equipment:
Vor 2 Tagen habe ich eine Cleveland Wedge (GC15,52°) ersteigert, da ich gemerkt habe das mein PW nur 42° hat und danach erst das SW mit 56° kommt. Mal schauen wie sich so eine Stahl-Blade-Wedge spielen wird. Schlimmer kanns ja nicht werden 🙂

Was noch dringend fehlt ist ein Trolly, vielleicht ein größeres Bag sowie ein Holz zwischen Driver und E4 bzw. 21° Hybrid. Mal schauen wann was gekauft wird. Sobald man im Club ist und 18 Loch spielt wird man das ein oder andere wohl dann benötigen.

Schwung:
Leider nicht in guter Qualität, dennoch würde ich gerne meine neuesten Schwünge  kurz posten, vllt. mag der ein oder andere ja etwas dazu sagen!? Das einzige was mit auffällt, wenn ich meine alten Schwünge mit Neueren vergleiche: Ich bleibe etwas besser in meiner Position und gehe nicht mehr mit dem Oberkörper nach oben beim Rückschwung. Ob das nun ein Erfolg ist oder nicht…. die Bälle fliegen jedenfalls nicht besser 🙂

Was auch noch etwas frustriert: Mein Schwung sah generell schon mal besser aus vor paar Monaten und ich habe auch schon mal für meine Verhältnisse richtig gut gespielt, vor allem das Shortgame und kurze Par3s und es ist alles nicht besser sondern schlechter geworden. Und das im Anfangsstadium wo es eigentlich erstmal eine Weile besser werden sollte statt stagnieren oder gar schlechter werden.

Ob das nun alles nun mental oder Unvermögen ist… who knows?

Ich hoffe, dass ich diesen Artikel mal in 5 Jahren lesen und herzhaft lachen werde 🙂

PW von hinten:

PW vorne:

Driver hinten:

Driver vorne:

Ziele:

Longtherm: Single HCP und Driver Carry > 200m sowie E4 >160m

Midtherm: Turniere spielen, HCP unter 40, weniger komplette Fehschläge

Shortterm: Viel trainieren

Wintertrainingsreise Tunesien: und Abflug in die Sonne nach Plan!

Hallo an Alle!
Wetter_PortElKantaouiKurz vor dem Abflug noch ein schneller Blogeintrag. In den letzten Tagen hat sich die Wetter-Prognose für den Ort Port El Kantaoui gefühlt 20 Mal geändert, sodass wir leider aktuell bei einem Regentag und kühlen 13 Grad angekommen sind. Dafür werden uns die anderen Tage wohl entschädigen. Höchstwerte von 21 Grad sind vorausgesagt, sodass wir unseren Trainingsplan etwas umstellen werden, um die meiste Sonne auf unseren Trainings-Runden zu erwischen. In den letzten zwei Wochen habe ich mit Hilfe des Rahmentrainingsplans (auffindbar auf der Seite des Deutschen Golfverbands) einen Trainingsplan erstellt, der uns während unserer Reise als Zeitschema dienen soll, um die Trainingswoche in der Sonne so intensiv zu nutzen wie es nur geht. Hierbei habe ich versucht darauf zu achten ein Gleichgewicht zwischen Spiel auf dem Platz und intensiven Trainingseinheiten im Bereich des Putten, Chippen, Pitchen und Bunkers in den Plan einzubauen. An etwas Freizeit für die Stadtbesichtigung mit einem Einkauf und an die Party am Wochenende habe ich auch gedacht. Klar, es ist eine Golftrainingsreise daher sind wir quasi hauptsächlich nur auf dem Clubgelände und nähe des Hotel, um an unserem Spiel zu arbeiten. Der Plan sieht auf den ersten Blick recht voll aus und ob er in dieser Form auch tatsächlich realisierbar ist, wird sich zeigen. Rausstreichen und „verschlanken“ kann man ihn immer noch nach der Ankunft je nach Wetter und Trainingsschwerpunkt.

Trainingsplan_MusterDa es leider am Donnerstag etwas regnen soll, werden wir unsere erste Trainingsrunde auf den kommenden Freitag verschieben und in den Regenpausen am langen Spiel arbeiten. Mittels Video-Feedback der Casio Exilim High-Speed-Cam und einem Notebook + V1 Sport Analyse-Programm, werden wir uns in der kommenden Woche sehr intensiv den jeweiligen Baustellen unserer Schwünge widmen und abends im Hotel nach-besprechen. Da die Reise ohne einen Pro stattfindet, organisieren wir uns während allen Trainingseinheiten selbst. Da die Golferfahrungen  in unserer 3er-Gruppe über die Jahre, teilweise Jahrzehnte recht große geworden sind, hoffen wir ein abwechslungsreiches und gutes Training für die kommenden sieben Tage auf die Beine gestellt zu haben. Aber egal wie der Score ausfallen wird, der Spaß wird nicht zu kurz kommen und wenn es mal gar nicht läuft, gibt es immer noch die Bar für Cocktails und einen großen Spa zum relaxen! „All inclusive…Baby“!

Auf geht`s, hoffentlich macht uns der Schnee beim Abflug keine Verzögerung!
Viele Grüße und bis zum nächsten Update!

McMulligan
Bildquellen: Wetter – http://www.wetter.com /Trainingsplan (C) McMulligan Privat

Jahresrückblick: BirdieBusters 2012

Liebe BirdieBusters Blogleser!

Das Jahr 2012 geht vorbei und an dieser Stelle bedanken wir uns für Euer Interesse, Euren vielen Kommentare und Anregungen. Wir wünschen Euch einen guten Übergang ins neue Jahr 2013 und freuen uns Euch auch im nächsten Jahr wieder mit vielen Informationen rund um den kleinen weißen Ball zu versorgen… Einen kleinen Bericht über den Blog mit ein paar Zahlen und Daten findet Ihr weiter unten. Wir wünschen Euch ein… 

„Happy New Year 2013!“

Klicke hier um den vollständigen Bericht zu sehen.

Golf-Winterreise Tunesien: Port El Kantaoui Sousse

Tunesien_ElKantaoui„Low-Budget Golf  im Norden von Afrika“
Obwohl es für den Monat Dezember in unserem Breitengraden in diesem Jahr deutlich zu warm  ist, bietet sich trotzdem leider kaum die Möglichkeit Golf zu spielen. Der Dauerregen will einfach dank der deutlichen Temperaturen im Plus nicht in Schneefall übergehen, dann könnte man sich wenigstens auf Wintersport einstellen. Im Januar und Februar wird es oft nicht besser. Wer also seine Golfschläger nicht gegen Skibretter und Snowboard tauschen möchte, dem bleibt eigentlich nichts anderes übrig als eine Golfreise in wärme Gefilde zu buchen. Wer nicht viel Geld zum Golfen auf den Tisch legen möchte, kann dies in der absoluten „Off-Season“ auch tun. Zwar sind Marokko und Tunesien noch nicht in die absolute „Topliga der Golfdestinationen“ aufgestiegen, aber  gerade diese beiden Länder bieten neben dem oft im Januar verregneten Belek und Andalusien oder den Balearen eine ernsthafte Alternative. Während die Preise auf den Kanaren zu dieser Zeit deutlich anziehen und zwar mit viel Sonne locken, aber auch extremen Greenfee-Preisen gleichzeitig abschrecken, schaffen es die beiden nordafrikanischen Staaten immer mehr Golfern ein „Wintertrainingslager“ zu teilweise knallharten Preisen im unteren Preissegment zu bieten! Muss billig immer gleich automatisch auch schlecht sein? Sicherlich nicht… ich werde es testen und zwar Mitte Januar in Tunesien.

„All Inclusive – oder was?“Seabel_alhambra_tunesien
Es gibt eine Vielzahl an Argumenten die Tunesien als Reiseziel im Januar und Februar interessant machen, natürlich in erster Linie der Preis. Während man in den meisten Regionen in Tunesien mit Golfplätzen für eine Woche unter 300 EUR bei 4**** (Sterne), im DZ oder Studio mit Halbpension inklusive Flug und Transfer zahlt, sind die „All Inclusive“ Angebote nur marginal teurer… und sind wir ganz ehrlich… auch wenn uns Golfern eine Halbpension durchaus reicht, da man nahezu eh über die Hälfte des Tages auf dem Golfplatz oder Trainingsgelände steht, nimmt man das „All Inclusive“ doch gerne mit. Nach ein paar Cocktails an der Bar dürfte sich der kleine Mehrpreis von 30-50 Euro durchaus rentiert haben. Gutes Hotel mit abwechslungsreichem Essen und einem schönen SPA-Bereich sind also recht schnell gefunden. Doch wie sieht es eigentlich mit den Golfplätzen aus? Der eigentliche Grund, warum man die insgesamt nur 2 1/2 stündige Flugreise auf sich nimmt?
Übrigens kleiner Tipp: Golfgepäck kann schnell zu einem unvermuteten Kostentreiber werden. Je nach Airline werden dort dem Reisenden teilweise horrende Summen abgenommen, um das Golfgepäck von „A“ nach „B“ zu transportieren. Ein Vergleich kann sich schnell lohnen. Wer mit „TunisAir“ (der nationalen Fluggesellschaft) fliegt, ist hier sorglos da die Airline das Golfgepäck bis 20,0 Kg kostenlos befördert. Eine vorherige Anmeldung des Sportgepäck ist auch nicht notwendig. Super Service! Das schont den Geldbeutel! (Stand Dezember 2012).

„Golfplätze – wie Sand am Meer?“
Die Anzahl an Golfplätzen in Tunesien, welche dem internationalen Standard stand halten können, ist überschaubar. Bekannte Plätze sind unter anderen:

  • The Residence Golf Course
  • Golf Citrus (La Forêt)
  • Golf Citrus (Les Oliviers) 
  • El Kantaoui Golf (Sea Course)
  • El Kantaoui Golf (Panorama Course)
  • Palm Links Golf

Wer auf diesen Plätzen seine Golfrunde plant, wird in der Regel nicht enttäuscht werden. Ob in Golfzeitschriften, Golfforen oder Reisekatalogen… man findet sie immer wieder. Viele günstige Hotel-Angebote befinden sich ebenfalls Rund um diese Plätze.  Auch die Greenfee-Preise sind im Vergleich zu anderen Regionen sehr freundlich – für unter 50 EUR kann man eine 18-Loch Runde unter Palmen spielen. Nice Deal! Natürlich sollte auch die Qualität der Plätze passen, aber wenn man den vielen Reiseberichten trauen kann, sollten diese Plätze ihr Geld wert sein.
In diesem Jahr habe ich mich erstmals entschlossen Tunesien als Golfdestination zu bereisen. Aktuell bewegen sich die Temperaturen im Bereich von 15-22 Grad Celsius. Somit ist Golfspielen perfekt möglich. Natürlich muss man regional immer mit dem Wetter etwas Glück haben, aber da die Temperaturen nur selten unter 15 Grad sinken, ist nahezu ein ganzjähriges Golfspiel auf den Plätzen möglich. Windfeste Bekleidung sollte man trotzdem nicht vergessen, da es ich zum Abend hin spürbar abkühlen kann.

„36 Loch – die Golfregion Port El Kantaoui“
Die Golfregion Port El Kantaoui gehört zur nah gelegenen Stadt Sousse. Die Plätze sind circa 30-40 Minuten von den größeren Flughäfen entfernt. Tagesausflüge nach Monastir und auch in die Hauptstadt Tunis sind von hier aus möglich. Die beiden Golfplätze (Sea Course und Panorama Course) in der Hafenstadt Port El Kantaoui wurden von Ronald Fream designed und bieten als PAR 72 Kurse mit  6253 m (Sea Course) und 6045 m (Panorama Course) eine sportliche Herausforderung von unterschiedlicher Art. Während der Sea Course deutlich flacher am Meer entlang läuft, wobei 3 Spielbahnen sich in unmittelbarer Nähe zum Wasser befinden, ist der Panorama Course deutlich hügeliger. Den Golfer erwarten hier erhöhte Abschläge und kleine Schluchten die überspielt werden müssen sowie ein paar tolle Ausblicke auf den Strand und das Meer. Einen ausführlichen BirdieBuster-Platztest wird es nach der Reise geben.

Als kleiner Vorgeschmack hier schon einmal ein paar Platzimpressionen:

„Sea Course“ Port El Kantaoui, Sousse Tunesien

„Panorama Course“ Port El Kantaoui, Sousse Tunesien

Bildquellen:


Videomaterial: (C) Youtube

Arena79: IndoorGolf mit neuem Konzept

Arena79_LogojpgEs ist mal wieder kalt und nass geworden und die meisten Golfplätze sind aufgrund von Schnee oder starker Regenfälle nicht mehr bespielbar. Wie in jedem Jahr beginnt jetzt die harte Zeit für alle Golfer und oft wandern die Schläger, sofern kein Golfurlaub im Warmen geplant ist, in den „Keller“. Das muss aber nicht sein…, denn es gibt ernsthafte und gute Alternativen im „Schwung zu bleiben“ und zwar durch das Training in Indoor-Golfanlagen. Wer nicht das Glück hat und Mitglied im Golfclub St.Leon Rot ist (…und somit über eine clubeigene Indoor-Trainingsmöglichkeit verfügt), kann nun in immer mehr Indoor-Hallen bei angenehmen Temperaturen zur Überbrückung der kalten Jahreszeit Golf spielen. Ob Putten, Chippen, das Training des langen Spiels unter PGA-Pro Anleitung  im Simulator oder eine 18-Loch Runde auf einem der schönsten Plätze der Welt… nahezu alles ist möglich. Arena79_BB02
Eine vom Konzept in Deutschland bisher einzigartige Möglichkeit, bietet die Arena79 in Bottrop – mitten im Ruhrgebiet. Hier wird dem spiel- und trainingshungrigen Golfer/-in eine Menge geboten. So viel, dass sogar  das Team der deutschsprachigen Golf-TV-Sendung „GolfTotal“ zu Gast war.

Auszug des Angebots der Arena79:

  • insgesamt 18 Golf-Simulatoren – ob eine Runde „Pebble Beach“ oder Training auf der virtuellen Driving-Range
  • ein 500 qm großes Puttinggrün mit Kunstrasen
  • Chippen vom Rand des Puttinggrüns möglich
  • diverse Kurse: Starteinheiten und Vorbereitungen für die Platzreife
  • Golfunterricht mit einem PGA-Pro (u.a. durch Patrick Limbecker)
    · Golfkurse
    · Spezialkurse auf Anfrage
    · Training für Clubmannschaften inklusive Schwung und Schlaganalyse (individuelle Angebote auf Anfrage)
  • ein Einkauf bei Golfhouse – in neuem Look und alles unter einem Dach – ob neue Schläger oder Bekleidung ob Fitting oder Schlägertest
  • ein Restaurant mit Bar
  • nicht vorgabewirksame Turniere am Simulator
  • „after Work“ Angebote mit Rabatten
  • und vieles mehr…

Spielbare Plätze am Simulator:

Banff Springs
Bay Hill
Bethpage Black
Doral
Harbour Town
Kettle Creek
Kiawah Island
Nicklaus North
Pebble Beach
Pinehurst No. 2
Links at Spanish Bay
Spyglass Hill
Torrey Pines
Troon North
Wooden Sticks
World Executive

Arena79_BB01

aktuelle Preise (Wintersaison 2012/ 2013, ohne Gewähr):

Training und Golfrunde am Simulator: 
pro Stunde 16,00 Euro
Jeder weitere Spieler 8,00 Euro
Puttinggreen:
zeitlich unbegrenzt 5,00 Euro (bei Buchung eines Golfsimulators ist die Nutzung des Putting Greens inklusive)

PGA-Pro Training:
bis 2 Teilnehmer 28,00 Euro / 30 Minuten
52,00 Euro / je 60 Minuten

Ein Besuch lohnt, alleine auch dann, wenn man sich nur gerne die Golf-Neuheiten für die Saison 2013 ansehen möchte. Wer jedoch auch ein paar Bälle schlagen möchte, der sollte direkt seine gesamte Golfbag mitbringen und ein paar Freunde zum Golfen mitnehmen!

Beitrag zur Arena79 bei Golftotal:


Bildmaterial: (C) McMulligan (privat)/ Youtube-Video: (C) GolfTotal TV

USGA: Regel 14-1b „Was wieder einmal (fast) alles verändert…“

Es ist also nun offiziell!
Ab dem Jahr 2016 wird das Fixieren des Golfschlägers (hier insbesondere des Putters) am Körper von der R&A und USGA untersagt. Die Länge des Putters bleibt aber weiterhin frei wählbar. R&A und USGA scheinen sich hier eine unerwartete Lösung ausgedacht zu haben… eine Lösung „die wieder einmal (fast) alles verändert“, um es mit dem werbewirksamen Slogan zu sagen. „Zum Glück darf ich weiterhin Cross-Handed putten…!“ Was haltet ihr von dieser neuen Regelung? Ist diese eurer Meinung nach überhaupt notwendig? Diskutiert in denn Comments!


Bildquelle: (C) USGA

„Practicemania“ am G&CC Fleesensee Teil 5

Oft in den verschiedenen Platztests des Golfresorts angesprochen, mit Bestnoten gelobt und jetzt endlich in einem eigenen Artikel gewürdigt: Die hervorragende „Trainingslandschaft“ des Golfresort Fleesensee.
Wer die Reise an den Fleesensee anritt, der sollte sich, auch wenn er nur zum Spielen auf den Plätzen kommt, kurz Zeit nehmen ein paar Bälle auf der größten, kreisrunden Driving-Range zu schlagen, in der „Golfarena“. Wer etwas mehr Zeit mitbringt, der sollte gleich alle seine Trainingshilfen mitbringen, ob Tour-Sticks, Highspeed-Kamera oder Sprungseil und Laufschuhe. Ohne Probleme kann man sich immer in direkter Nähe zum Clubhaus des G&CC Fleesensee einen ganzen Tag dem Training widmen, denn auf dem großen Gelände ist nahezu alles möglich! Möchte man gerne direkt eine Golfstunde nehmen, um unter Anleitung sein Golfspiel zu verbessern, kann diese natürlich auch direkt  in der Golfschule von Oliver Heuler über den Counter gebucht werden.

Golfarena:
Die “Golfarena” ist eine gigantische Driving-Range mit einem Durchmesser von 400 Meter in einer Größe von acht Fußballfeldern. Selbst der größte Slice oder Hook dürfte hier noch die Range treffen. Auch “Longhittern” sind hier nahezu keine Grenzen gesetzt. Absolut imposant!

In einer der Abschlagboxen befindet sich ein Schläger-Fitting-Center, der im Sommer jedem Golfer die Möglichkeit bietet das neuste Material der Hersteller direkt unter Betreuung auszuprobieren. Wer etwas passendes gefunden hat, kann sein neues Material auch direkt auf die individuellen Körper- und Schwungeigenschaften anpassen lassen, also direkt mit einem „Fitting“ verbinden.
In den ingesamt 9 wettergeschützten Abschlaghütten befinden sich zum Teil auch Spiegel zum Training sowie auch Getränkeautomaten, die als Durstlöscher immer ein gekühltes Getränk bereithalten. Hier wurde an alles Gedacht!

Pitch- und Chipbereich:
Fünf Pitch- und Chipbereiche mit Bunkern und ondulierten Grüns stehen allen Golfern zur Verfügung. Ob kurze Chips oder ein Korb Bälle mit dem 8er Eisen in Richtung Trainingsgrün. Es ist quasi alles trainierbar, was einen auf der kommenden Runde Golf erwarten kann. Bei unseren zahlreichen Besuchen haben wir immer wieder schnelle gemerkt, wie wichtig es ist solche Möglichkeiten zum Training des „Shortgame“ zu haben um das eigene Spiel schnell zu verbessern.

Puttingbereich:
Ob Rechts-Links- oder Links-Rechts-Break, ob „Downhill“- oder „Uphill-Putt“… auch auf den zwei großzügigen Puttinggrüns sind alle verschiedenen Spielsituationen im Training simulierbar.  Das man einem anderen Golfer in „Puttline“ kommt, ist höchsten im Sommer möglich. Während der offiziellen Wintersaison waren die Übungsgrüns leer und man hatte diesen Trainingsbereich nahezu für sich alleine.

Ausdauer und allgemeine Kondition:
Wer neben der Verbesserung seiner Spielfähigkeiten auch etwas für seine Ausdauer oder allgemeine Konditions- und Koordinationsverbesserung tun möchte, kann sich in dem weitläufigen Gelände seine eigene kleine Trainingslaufstrecke zusammenstellen. Auch das Umland des Golfresorts bietet viele Möglichkeiten des Trainings. Wer einen längeren Aufenthalt plant und Freude am Laufen hat, der sollte seine Laufbekleidung und Schuhe nicht vergessen.   

Golfschule Oliver Heuler:
Das Angebot der „Land Fleesensee Golfschule by Oliver Heuler“ ist sehr groß. Vom Einzelunterricht mit Scope-Video-System über Platzreife- und Schnupperkurse bis zu Gruppen- und individuellen Kursen. Hier ist für jeden Golfer etwas dabei und das tolle und einmalige…
„Wir geben unsere Stunden mit einer tollen Garantie: Nach dem Unterricht können Sie den vollen Preis oder jeden Teilbetrag zurück bekommen. Sie zahlen für den Unterricht nur so viel Sie wollen – ein faires Angebot, das Sie in der Golfwelt selten finden.“ (Land Fleesensee Golfschule by Oliver Heuler).
Neben den komplett ausgebildeten PGA Professionals stehen dem Besucher auch die auszubildende PGA-Pros der Golfschule zur Verfügung. Golfunterricht auch höchstem Niveau!

Mehr Informationen unter: Land Fleesensee Golfschule by Oliver Heuler

Andere Sportarten:
Wer einmal keine Lust auf Golf hat, dem wird ebenfalls geholfen. Hoch im Kurs stehen Tennis uns Squash. Zwar tauscht man hier nur das „Schlägermaterial“, aber wenn es das Wetter nicht zulassen sollte, stehen neben Außenplätzen natürlich auch Indoor-Anlagen zur Verfügung.
Wer eine Runde mit den neuen und modernen Fortbewegungsmitteln, den „Segways“ buchen möchte, kann die im „Dorf Fleesensee“ tun. Dort befindet sich neben Geschäften des täglichen Bedarfs auch Bekleidungsgeschäfte, u.a. ein Nike Store und ein Fahrradverleih. 

BirdieBusters.de-Wertung: 9,0 Punkte

McMulligan

Bilder/ Videos: (C) McMulligan, Privat, 2012

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