Archiv der Kategorie: Golftraining

Score 78: Probleme mit dem Zeitmanagement?!

scorecard_78Es sind schon ein paar „mehr“ Wochen seit meinem letzten Blogeintag vergangen und im Moment komme ich leider kaum dazu richtig viel zu schreiben, obwohl sich eine Menge im „Projekt: Socre 78“ tut. Ich schaffe es zwar regelmäßig zu trainieren, aber mein Trainingsplan steht nur so „halbherzig“ und wird immer wieder „beschossen“. Irgendwie scheint vielleicht im Moment doch noch nicht der richtige Zeitpunkte gekommen zu sein, mich voll in das „Projekt: Score 78“ reinzuhängen… An Motivation mangelt es nicht!!! Wenn es nach mir gehen würde, könnte ich „24 Stunden und 7 Tage die Woche“ auf dem Golfplatz „anhängen“, aber leider geht mein Zeitmanagement überhaupt nicht auf. Viele andere Dinge blockieren mich gerade, sodass ich an einem kritischen Punkt gekommen bin das „Projekt: Score 78“ sogar wohl möglich auf einen anderen Zeitpunkt zu verschieben und meine Ziele für diese Saison 2013 neu zu definieren. Das „knabbert“ natürlich mental ganz ordentlich an mir, aber ich lasse mir noch mit dieser schweren Entscheidung bis Anfang Juli zeit.
Mein Shortgame hat sich in den letzten Wochen sehr verbessert, am langen Spiel hat sich aber leider weniger getan. 
Zu mindestens deutlich weniger als ich dachte und mir erhofft habe. Ich werde versuchen über einen struktuierteren Trainingsplan + Wochenplan meine Zeit für das Training besser zu koordinieren, immer das Wetter im Auge behalten, was mir leider oft einen Strich durch die Rechnung gemacht hat. Meine Trainingszeit außerhalb des Golfplatzes muss sich auch deutlich steigern, denn ohne verbesserte körperliche Fitness geht es nur langsam voran. Ausdauer- und Krafttraining müssten von mir viel mehr Bedeutung bekommen.
Außerdem denke ich immer wieder darüber nach „Audio-/ Video-Blogeinträge“ zu machen. Diese lassen sich einfacher erstellen als die viel zu aufwendigen produzierten BirdieBusters-Podcasts. Ich weiss, dass im Moment nur sehr wenig neuer Input in diesem Blog kommt, aber ich bin trotzdem immer noch dabei ihn mit Gedanken und Ideen zu füllen! Bald steht auch endlich etwas Urlaub an. Vielleicht Zeit genug, um die Audio-/ Video-Blogeinträge für diesen Golfblog zu etablieren.

Also, Danke für`s regelmäßige vorbeischauen und Lesen des Blogs während der kleinen Durstphase!
Grüße McMulligan

Score 78: Die „mentalen“ Back 9

scorecard_78Hallo an Alle!
In den letzten Wochen konnte ich viel trainieren und habe 3 Turniere gespielt, davon 2 Ligaspiele im Großraum Köln. Ein absolutes Highlight der Saison stellte das Mannschaftswettspiel im Golf- und Landclub Köln in Refrath dar. „Wo Bernhard Langers Karriere mit dem Gewinn der Nationalen Offenen Meisterschaften 1975 begann, wo Nick Faldo und Severiano Ballesteros Platzrekord gespielt haben und sich Annika Sörenstam wohlgefühlt hat…“ habe auch ich mich direkt in das richtig tolle Platzdesign verguckt. Alleine das Birdie-Book, welches man für 5,00 Euro im neu gebauten Clubhaus zu kaufen bekam, war sein Geld wert. Noch nie habe ich mich während einer Proberunde und dem Ligaspiel so genau auf die Runden vorbereiten können. Jeder Baum, jeder Teich, jeder Strauch war exakt vermessen! Alle wichtigen Layup-Zonen konnte ich dann dank meines Leupold-PinLaser, den ich nicht mehr missen möchte, zusätzlich vermessen. Der G&L Köln ist einfach ein wunderschöner Parkland-Golfcourse und einer der schönsten Plätze, die ich in Deutschland bisher gespielt habt. Absolut erste Liga und ich freue mich dieses Jahr im August schon auf das European Seniors Tour-Event – das Berenberg Masters –  im G&L Koeln! Ich hoffe, dass Bernhard Langer auch wieder mit dabei sein wird!

Im heutigen kleinen Update vom „Score 78- Projekt“ muss ich zu der harten „Erkenntnis“ kommen, dass eine komplette Golfrunde immer 18 Loch hat. Nicht mehr und nicht weniger. Natürlich war mir das eigentlich schon seit langem bekannt, aber es wurde mir bei den letzten Turnier-Runden nochmal eindrucksvoll ins Gedächtnis gerufen. Wie man aus der Überschrift des Blogeintrages entnehmen kann, scheint sich bei mir während der letzten Turnier-Runden ein kleines mentales Problem aufzubauen… „die Back 9“ (hinteren 9 Loch). Während ich es endlich direkt schaffe mental am ersten Abschlag da zu sein, verlässt mich mein wiederholt Fokus und mein Schwungrhythmus auf den hinteren Löchern. Zu allem kommt dann auch noch etwas Pech hinzu und musste leider nach den +5 über PAR auf den ersten 9 Löchern auf den letzten Neun zwischen satten 10 bis zu 14 Schlägen mehr notieren (Scorekarte siehe unten).
BB_GL_Koeln01Am vergangenen Feiertag habe ich somit leider den Gewinn eines deutschen Kinderkrebs-Hilfe-Tunieres und die damit verbundene Einladung zum Regionalfinale und Golf-Manager-Cup verspielt. Das erste Mal seit langer Zeit, dass ich nach einer Doublebogey-freien 41ziger Runde auf den „Front 9“ und einer Triplebogey-reichen 55ziger Runde auf den „Back 9“ so richtig, richtig enttäuscht nach der Runde war. Zwei völlig komplett andere 9 Loch. Während ich auf den Front 9 noch Pars und Bogeys retten konnte, lief ab Loch 10 nicht mehr viel nach Plan. Das verrückte daran war zusätzlich, dass ich auf er gesamten Runde keinen Ball ins aus geschossen hatte und trotz der totalen Ausfälle  immer noch recht „easy“ mein Handicap gespielt habe, was seit Monaten nicht mehr die tatsächlichen Spielfähigkeiten widerspiegelt. Nächstes Ziel muss es also sein, die mentale Blockade zu lösen und ich muss anfangen mir mit der neuen Spielsituation auch eine neue Komfortzone zu bauen in der ich mich direkt wohl fühle und diese muss Richtung Score 80 liegen und weg von Score jenseits der 90! 

Es ist also Licht am Horizont, denn eine Verbesserung um 5-7 Schläge von einer 89 Runde auf eine 84/82 Runde sind zu greifen nah und ich würde meinem Ziel „Score 78“ ein riesen Stück näher kommen… und weiter geht`s!!

SC78_KKH_GM

Score 78: Die Präsentkorb-Wette 2013

ScorecardHallo an Alle!
Es sind ein paar Wochen seit dem letzten Blogeintrag vergangen. Leider kam ich nicht wie geplant zum Schreiben. Zum einen hat der Umzug viel Zeit gekostet und zum anderen war das Winterwetter alles andere als motivierend, um sich aktiv mit dem Golfen zu beschäftigen. Endlich scheint der Schnee tatsächlich zu kapitulieren und die Saison startet deutlich verspätet. Zwar bin ich, sobald es überhaupt möglich war, auf der D-Range gewesen, konnte ein paar Pro-Stunden nehmen und aktiv an meinen ganzen Schwungproblemen arbeiten, aber es wird auch endlich Zeit, dass die Grüns wieder dicht und griffig werden und die Saison jetzt wirklich startet. Am vergangenen Wochenende wurden das erste Mal in dieser Saison die Sommergrüns eröffnet. Dem Wetter sei Dank…
In diesem Jahr habe ich trotz meiner zeitintensiven Arbeitsstelle vor wieder  voll anzugreifen. Das letzte Jahr war komplett durch den Abschluss an der „blockiert“ und somit konnte ich weder viel trainieren noch an vielen Turnieren teilnehmen. Es gibt natürlich immer Lebensabschnitte in denen es wichtigere Dinge gibt, als Putts zu Lochen, Fairways und Greens zu hitten und der HCP-Verbesserung hinterher zu jagen… und genau diesen Abschnitt habe ich nun hinter mir gelassen.
Als ich im Januar mit zwei Freunden im Januar während unserer tollen Trainingswoche in Tunesien über unsere individuellen Entwicklungsmöglichkeiten geredet haben, hat mir ein Freund eine Wette angeboten… die „Präsentkorb-Wette“. Ja ok, der Name ist nicht wirklich „sexy“ aber vielleicht fällt mir demnächst noch ein schöner Titel für unsere Wette ein. Um was geht es genau: Eigentlich ist die Wette so simpel erklärt wie sie auch ist.

-.- Score eine 78 auf einem 18 Loch-Platz mit einem regulären Course-Rating während einer vorgabewirksamen Runde in diesem Jahr 2013 -.-

der Preis: ein fetter Präsentkorb Lieferung frei Haus

Das sieht für den Ein oder Anderen auf den ersten Blick nicht sonderlich schwer aus. Für mich würde dies aber aktuell eine Verbesserung um 11 Schläge auf 18 Loch darstellen, um genau zu sein von einer 89 auf 78ziger Runde. Ok…ok… das macht die Sache doch gleich viel interessanter, oder??
Der Präsentkorb soll natürlich nur ein symbolischer Anreiz sein und steht quasi lediglich als Wetteinsatz im Neben-Fokus. Die Beschränkung, dass die 78-Runde dieses Jahr gespielt werden muss, macht die ganze „Geschichte“ gleich noch mal um einiges spannender. Ursprünglich war die Wette als kleiner Spaß gemeint, aber schnell wurde daraus Ernst. Mich hat es auf jeden Fall wieder gepackt und der Trainingseifer ist großer denn je zuvor.

Die Frage stellt sich nun schnell, wie man diese Wette tatsächlich gewinnen kann?? Ein Plan muss her und zwar ein abgestimmter Trainingsplan und Turnierplan inklusive aller Ligaspiele in der Juniorenliga für diese Saison… Aktuell erarbeite ich mir gerade die Rahmenbedingungen für das regelmäßige Training um so effektiv und abwechslungsreich wie nur möglich während der Saison und zwischen den Turnieren zu trainieren. Auch die körperliche Fitness darf nicht mehr zu kurz kommen. Dementsprechend müssen die Trainingsbedingungen optimiert werden. Gezielte Workouts im „Home-Training“ werden demnächst dem „Fitnessstudio“ vorgezogen um Zeit einzusparen. Ich habe endgültig festgestellt, dass ich auch kein Fitnessstudio-Gänger bin. Also werde ich mir die nötigsten Dinge besorgen, um  Das kostengünstig zu hause zu trainieren. Wie Workouts werde ich mir selbst zusammenbauen. Ziel ist es vor allem meine körperliche Flexibilität und Ausdauer zu verbessern.  Also, wie ihr seht… ich habe noch eine Menge vor mir… ich hoffe ich bleibe so gesund wie bisher und kann mich mental auch vollständig auf diese Aufgabe und Wette einlassen. Der Kopf ist jetzt schon nahezu frei und fokussiert. Jetzt muss der Rest langsam folgen!!

Also… auf geht`s!
Grüße McMulligan

Jahresrückblick outofbounds

Servus zusammen,

schon lange überfällig, aber besser spät als nie oder so ähnlich 🙂

Ich würde gerne ein paar Sätze über 2012, meine bisherige Golfer-Laufbahn sowie über 2013 schreiben als auch noch ein Schwungupdate zu geben.
2012 war kurzum gesagt ziemlich ernüchternd und um es vorweg zu nehmen hätte ich im Herbst 2011 nach meiner bestandenen Platzreife nie und nimmer gedacht, dass ich zu dem Zeitpunkt nach so vielen Trainingseinheiten noch so weit davon entfernt bin auch nur ansatzweise spielen zu können.

2012:
Spät angefangen nach der langen Winterpause nach bestandener Platzreife ging es erst Ende Mai / Anfang Juni los. Das Programm war eigentlich immer gleich. Fast jedes Wochenende ein paar Stunden Range und Kurzspiel, dazu alle 3,4 Wochen eine Trainerstunde zu zweit und ab August auch die ein oder andere 9-Loch Runde bzw. sogar 2 18-Loch Runden. Alles in allem hat sich nicht viel getan wenn ich ehrlich bin. Es gibt noch massig Fehlschläge (nur jeder dritte Ball fliegt überhaupt, jeder 10 fliegt gut aber auch die guten sind noch weit von solchen entfernt wo ich mal hin will.

Ich könnte nun ewig über meine Problemchen reden, in erster Linie ist es beim langen Spiel aber einfach das Thema dass ich den Ball nicht gut treffe und zusätzlich wenn ich treffe alles sehr kurz ist mit geringer Schlägerkopfgeschwindigkeit. E9 fliegt 100 Meter, E4 130. Da stimmt irgendwas nicht. Driver fliegt max. 150-160m Carry….echt zum verzweifeln. Trotz Trainerstunden, trotz viel Üben, da hätte ich echt gedacht, dass man das nach einer Saison schon etwas besser kann.

Ich vermute es hängt mit meinem sehr hohen Ehrgeiz zusammen und dem damit verbundenen mentalen Problem, das man zu viel will usw. Am mangelnden Üben oder Trainerstunden kann es jedenfalls nicht liegen.

Shortgame auf dem Platz wurde auch immer miserabler, nur habe ich da auch wenig geübt. Nur wundert es mich, dass ich damals während der Platzreife 40m Pitches ganz gut hinbekommen habe und aktuell bekomme ich da gar keinen Ball hoch. Entweder fliegt die Dreckskugel nur 10m weit oder im 45° Winkel nach rechts rollend auf dem Boden. Das nennt man dann Socket glaube ich 🙂

Die letzten Woche war ich häufiger in der Arena79 in Bottrop, auch inklusive Trainerstunde, aber besser wurde es nicht wirklich. Je länger ein Schläger, desto miserabler alles.

Umso frustrierender wenn man die Erstspieler in Jeans und Leihschläger auf einer Range trifft die ein E4 in der Hand haben und das locker über 150m gehauen wird, zwar technisch nicht schön, aber verdammt effektiv. Da würde man schon gerne mal alles hinschmeissen, aber das ist ja auch keine Lösung.

Ich bin zwar halbwegs davon überzeugt, dass die Fehlschläge immer weniger werden und man prinzipiell den Ball wird treffen können, dennoch ist es nicht ganz so cool, einen Driver Carry nur 150,160m zu hauen. Irgendwas stimmt da bei mir Grundsätzlich nicht. Habe in letzter Zeit so viel gelesen und Videos geschaut mit allen möglichen Tipps, so dass es eher immer schlimmer wurde, wenn ich dann einen Schlag ausüben wollte. Am besten ich mache weiter wie bisher…aber was soll man noch mehr tun (Berufstätig) außer jedes Wochenende 2,3 Stunden Range, alle 3,4 Wochen zu zweit eine Trainerstunde, wenn es trotzdem nicht laufen will? Ich kann ja auch nicht jedes Wochenende eine Trainerstunde nehmen… Helfen würde das vermutlich auch nicht.

2013:
Genug gejammert, was passiert 2013? Privat in den Essener Süden gezogen, sind wir gerade auf der Suche nach einer richtigen Mitgliedschaft und es sieht alles danach aus, dass wir beim GC Mettmann anfangen werden. Örtlich toll gelegen (nur 5 Mehrkilometer wenn ich von der Arbeit aus Düsseldorf über den Platz nach Hause fahre) und ein gutes Trainingsgelände inkl. Kurzplatz und natürlich 18-Loch Platz. Das Preismodell sieht auch gut aus. Am Samstag haben wir ein Termin vor Ort und dann wird das Ganze hoffentlich in trockene Tücher gebracht.

Zusätzlich steht im März ein Kurztrip nach Fleesensee an um u.A. auch eine Stunde beim Oliver Heuler zu buchen und mal zu schauen was aus seiner Sicht das Hauptproblem ist.

Equipment:
Vor 2 Tagen habe ich eine Cleveland Wedge (GC15,52°) ersteigert, da ich gemerkt habe das mein PW nur 42° hat und danach erst das SW mit 56° kommt. Mal schauen wie sich so eine Stahl-Blade-Wedge spielen wird. Schlimmer kanns ja nicht werden 🙂

Was noch dringend fehlt ist ein Trolly, vielleicht ein größeres Bag sowie ein Holz zwischen Driver und E4 bzw. 21° Hybrid. Mal schauen wann was gekauft wird. Sobald man im Club ist und 18 Loch spielt wird man das ein oder andere wohl dann benötigen.

Schwung:
Leider nicht in guter Qualität, dennoch würde ich gerne meine neuesten Schwünge  kurz posten, vllt. mag der ein oder andere ja etwas dazu sagen!? Das einzige was mit auffällt, wenn ich meine alten Schwünge mit Neueren vergleiche: Ich bleibe etwas besser in meiner Position und gehe nicht mehr mit dem Oberkörper nach oben beim Rückschwung. Ob das nun ein Erfolg ist oder nicht…. die Bälle fliegen jedenfalls nicht besser 🙂

Was auch noch etwas frustriert: Mein Schwung sah generell schon mal besser aus vor paar Monaten und ich habe auch schon mal für meine Verhältnisse richtig gut gespielt, vor allem das Shortgame und kurze Par3s und es ist alles nicht besser sondern schlechter geworden. Und das im Anfangsstadium wo es eigentlich erstmal eine Weile besser werden sollte statt stagnieren oder gar schlechter werden.

Ob das nun alles nun mental oder Unvermögen ist… who knows?

Ich hoffe, dass ich diesen Artikel mal in 5 Jahren lesen und herzhaft lachen werde 🙂

PW von hinten:

PW vorne:

Driver hinten:

Driver vorne:

Ziele:

Longtherm: Single HCP und Driver Carry > 200m sowie E4 >160m

Midtherm: Turniere spielen, HCP unter 40, weniger komplette Fehschläge

Shortterm: Viel trainieren

Arena79: IndoorGolf mit neuem Konzept

Arena79_LogojpgEs ist mal wieder kalt und nass geworden und die meisten Golfplätze sind aufgrund von Schnee oder starker Regenfälle nicht mehr bespielbar. Wie in jedem Jahr beginnt jetzt die harte Zeit für alle Golfer und oft wandern die Schläger, sofern kein Golfurlaub im Warmen geplant ist, in den „Keller“. Das muss aber nicht sein…, denn es gibt ernsthafte und gute Alternativen im „Schwung zu bleiben“ und zwar durch das Training in Indoor-Golfanlagen. Wer nicht das Glück hat und Mitglied im Golfclub St.Leon Rot ist (…und somit über eine clubeigene Indoor-Trainingsmöglichkeit verfügt), kann nun in immer mehr Indoor-Hallen bei angenehmen Temperaturen zur Überbrückung der kalten Jahreszeit Golf spielen. Ob Putten, Chippen, das Training des langen Spiels unter PGA-Pro Anleitung  im Simulator oder eine 18-Loch Runde auf einem der schönsten Plätze der Welt… nahezu alles ist möglich. Arena79_BB02
Eine vom Konzept in Deutschland bisher einzigartige Möglichkeit, bietet die Arena79 in Bottrop – mitten im Ruhrgebiet. Hier wird dem spiel- und trainingshungrigen Golfer/-in eine Menge geboten. So viel, dass sogar  das Team der deutschsprachigen Golf-TV-Sendung „GolfTotal“ zu Gast war.

Auszug des Angebots der Arena79:

  • insgesamt 18 Golf-Simulatoren – ob eine Runde „Pebble Beach“ oder Training auf der virtuellen Driving-Range
  • ein 500 qm großes Puttinggrün mit Kunstrasen
  • Chippen vom Rand des Puttinggrüns möglich
  • diverse Kurse: Starteinheiten und Vorbereitungen für die Platzreife
  • Golfunterricht mit einem PGA-Pro (u.a. durch Patrick Limbecker)
    · Golfkurse
    · Spezialkurse auf Anfrage
    · Training für Clubmannschaften inklusive Schwung und Schlaganalyse (individuelle Angebote auf Anfrage)
  • ein Einkauf bei Golfhouse – in neuem Look und alles unter einem Dach – ob neue Schläger oder Bekleidung ob Fitting oder Schlägertest
  • ein Restaurant mit Bar
  • nicht vorgabewirksame Turniere am Simulator
  • „after Work“ Angebote mit Rabatten
  • und vieles mehr…

Spielbare Plätze am Simulator:

Banff Springs
Bay Hill
Bethpage Black
Doral
Harbour Town
Kettle Creek
Kiawah Island
Nicklaus North
Pebble Beach
Pinehurst No. 2
Links at Spanish Bay
Spyglass Hill
Torrey Pines
Troon North
Wooden Sticks
World Executive

Arena79_BB01

aktuelle Preise (Wintersaison 2012/ 2013, ohne Gewähr):

Training und Golfrunde am Simulator: 
pro Stunde 16,00 Euro
Jeder weitere Spieler 8,00 Euro
Puttinggreen:
zeitlich unbegrenzt 5,00 Euro (bei Buchung eines Golfsimulators ist die Nutzung des Putting Greens inklusive)

PGA-Pro Training:
bis 2 Teilnehmer 28,00 Euro / 30 Minuten
52,00 Euro / je 60 Minuten

Ein Besuch lohnt, alleine auch dann, wenn man sich nur gerne die Golf-Neuheiten für die Saison 2013 ansehen möchte. Wer jedoch auch ein paar Bälle schlagen möchte, der sollte direkt seine gesamte Golfbag mitbringen und ein paar Freunde zum Golfen mitnehmen!

Beitrag zur Arena79 bei Golftotal:


Bildmaterial: (C) McMulligan (privat)/ Youtube-Video: (C) GolfTotal TV

Golfplatz-Management und Platzstrategie

Leider komme ich in der letzten Zeit nicht viel zum Schreiben, da die letzten Prüfungen an der Universität anstehen und meine volle Aufmerksamkeit fordern, sodass ich seit paar Monaten kaum mehr ernsthaft trainieren konnte. Im Moment komme ich eigentlich nur zum Lesen und mein Schwungtraining sowie Golfrunden finden hauptsächlich im Kopf statt. Während einer meiner Lernpausen habe ich jedoch ein schönes Lehrvideo der PGA entdeckt, welches sich mit dem Thema Golfplatz-Management und Platzstrategie beschäftigt. Wer der englischen Sprache mächtig ist, findet übrigens eine ganze Reihe von hervorragender Videos rund um das Thema Golf unter PGA.com.
Sobald ich wieder etwas mehr Zeit habe, werde ich mich unter anderem auch diesem Thema etwas ausführlicher widmen. Mittlerweile beschäftige ich mich immer mehr mit dem Thema einer soliden Platzstrategie und es zeigt auch positive Wirkung in Bezug auf den Score. Das sinnlose „man muss überall mit dem Driver abschlagen“, sieht man auf den zahlreichen Runden mit anderen Golfern sehr oft. Es scheint schon wie ein Automatismus sein: PAR 4 oder PAR 5 auf der Scorekarte = zu „99,8%“ wird der Driver aus dem Golfbag gezückt. Weder Fairwaybunker in den Drivelandezonen, noch Wasserhindernisse die nur allzu hungrig auf zu unpräzise und lange Drives warten, werden beachtet. Schnell ist ein Bogey oder Doublebogey notiert, wo ein gut platziertes Eisen 4 oder 5 eine deutlich bessere Strategie gewesen wäre.
Wer natürlich grundsätzlich sehr kurz vom Abschlag ist, dem kann ein Driver natürlich helfen, aber wer damit nur 80-100 m schlägt, sollte vielleicht doch besser zu einem Eisen greifen und das unnötige Risiko eines Fehlschlages minimieren. Auch das Thema der richtigen Schlägerwahl in Bezug auf die eigenen Spielfähigkeiten und die bevorstehende Aufgabe sind wichtige Bereiche einer soliden Platzstrategie. Wer seinen Score verbessern will und ernsthaft an diesen Aspekten seinen Spiels arbeiten möchte, der sollte sich unbedingt
dieses kurze Video ansehen und unter Youtube.com nach diesem Thema suchen!

Ich wünsche viel Spaß beim nächsten Abschlag mit dem Eisen 4! 

Viele Grüße,
McMulligan 

Schwungvideos – Update

Hallo zusammen,

eine Weile habe ich nichts geschrieben, dennoch ein bisschen trainiert und auch mal die ein oder andere Runde „gespielt“ 🙂

Ich möchte gar nicht ewig drum herum reden oder alles detailliert auflisten mit allen möglichen Videos seit dem letzten Post, sondern euch einfach nur die neuesten Videos zeigen, die nach der letzten Trainerstunde entstanden sind.

Über Kommentare jeglicher Art würde ich mich freuen…

 

 

Bis dahin!

Die ersten Runden…

Hallo zusammen,

ich lasse mal wieder etwas von mir hören, ist ja doch schon wieder etwas her. Seit meinem letzten Eintrag gab es glaube ich noch zwei weitere pro Stunden, viel üben (für meine zeitlichen Verhältnisse) auf der Range, 2,3 Kurzplätze… und: Tatsächlich die ersten Runden auf dem Platz.

Los ging es direkt mit 18 Loch auf Gut Berge zusammen mit McMulligan und es war eine totale Katastrophe. Bereits beim Einspielen lief es nicht so gut wie die Tage zuvor und ich habe auf dem Platz einfach gar nichts getroffen. Die Bälle rollten 5 Meter, von 18 TeeShots (höchstens mit E7) habe ich vielleicht 3 nur überhaupt hoch bekommen. SO schlecht habe ich es wirklich nicht erwartet. Ein paar gute Annäherungen waren dabei, aber das war es dann auch.

Was wirklich toll war: der Platz an sich. Sicherlich anstrengend, jedoch ist es etwas ganz Anderes, auf solch einem Platz zu stehen, als auf einem Kurzplatz. Nun gut. Es ging wieder ans üben und ich habe inzwischen auch schon paar richtig gute Treffer auf der Range erlangt und sogar mal mit dem Driver getroffen (mehr aber auch nicht) und somit ging es vor zwei Tagen mit meiner Freundin (lernen ja zusammen) auf den 9Loch Platz im Düsseldorfer Medienhafen.

Nach relativ gutem Einspielen ging auch hier nichts. 4 Löcher lang flog kein Ball. Keiner. Nicht einmal ein PW auf nem kurzen Paar 3. Nichts. Es ist absolut nicht zu beschreiben, wie krank das war. Man macht kaum noch Fehlschläge auf der Range und dann ist auf dem Platz wirklich ALLES weg. Ich vermute, dass das Jeder mal hatte, kann mir aber irgendwie nicht vorstellen, dass es in dieser Form so passiert bei Anfängern. Ich würde zu gerne Mal wissen, wie es erfahrenen Spielern am Anfang ging – man sieht sie ja nur in der Gegenwart und das mehr oder weniger solide.

Hinten raus auf den letzten 3,4 Löchern wurde es zum Glück besser bzw. auch teilweise recht gut, so dass ich bei einem Par 4 mit dem 4. auf dem Grün war usw… aber insgesamt war auch diese Runde sehr ernüchternd. Dazu kommt aktuell, dass ich kurze Wedge Annäherungen gern 90° nach rechts rollen lasse usw… da passt dann irgendwie gar nichts momentan.

Morgen Mittag gibt es wieder eine Pro-Stunde, ich bin gespannt. Mal etwas rückblickend  betrachtet muss ich allerdings sagen, dass ich es mir nicht sooo schwer vorgestellt habe und dachte, dass ich  nach fast einem Jahr schon deutlich besser wäre, als es jetzt ist – zumindest so, dass man nicht einen Ball 5 Löcher lang in die Luft bekommt. Ich habe ja letzten September mit dem PE Kurs angefangen und abgeschlossen und dann dieses Jahr ab Mai fast jedes Wochenende geübt und inzwischen auch 4 Trainerstunden gehabt.

Auch sehe ich in meinen aktuellen Videos keine Verbesserungen mehr zu denen von vor paar Monaten und weiß einfach nicht wie lange es dauert – oder ob überhaupt – man irgendwann mal einen Schwung hinbekommt der in der Zeitlupe auch wie ein richtiger Schwung (Hüfte drehen vor den Armen etc.) aussieht. Diese Hoffnung habe ich fast aufgegeben.

Hab ich zu wenig Talent? Habe ich zu wenig gespielt bisher? Comments sind herzlich willkommen 🙂

Neue Schwungvideos

Servus!

Ganz kurz ein Update von mir. Sonntag hatte ich meine zweite Prostunde nach der Platzreife letztes Jahr. Wieder gab es 2 Dinge an denen ich arbeiten sollte und soll. Zum Einen habe ich fast gar nicht gewinkelt bzw in die falsche Richtung und zum anderen öffne ich den Winkel den ich hatte oder auch jetzt hoffentlich haben werde, viel zu früh, so dass der gesamte Beschleunigungsprozess natürlich nicht mehr vorhanden ist.

Außerdem habe ich auch während der Stunde mit dem Hybrid geschlagen und das sogar ohne Tee und manchmal sogar getroffen. Hier zwei neue Videos, die nach der Stunde entstanden ist:

Von vorn:

Und hinten:

Außerdem habe ich mir unvernünftiger weise einen Driver bestellt, der heute aus UK losgeschickt wurde und Freitag ankommen dürfte. Das Angebot war einfach zu gut. Durch Angebot und Gutschrift zahle ich nun für einen neuen Wilson DXI 12° Driver 120€. Das ist unschlagbar günstig. Ich weiß, dass man einen Driver eigentlich vorab testen sollte und sich dann in Ruhe entscheiden und dass ich vielleicht auch jetzt noch nicht der beste Moment ist um damit zu starten. Andererseits kann ich den theoretisch gebraucht für das Geld später verkaufen wie ich jetzt bezahle.

Was mich etwas stört ist, dass ich nun bis auf den Putter, alles von der gleichen Serie habe, dass sieht etwas noobig aus oder was meint ihr?
Freue mich auf Feedback zu den Videos und meiner Driver Entscheidung!

Edit: Da ist das Ding!

Werde morgen wohl das erste Mal damit auf der Range rumspielen 🙂

Eintrag #2: McMulligan`s Schwungtagebuch

Im heutigen zweiten Eintrag werde ich meinen Schwung etwas selbst aus der Sicht eines Non-Playing/ Teaching-Pro analysieren, um die mir eine strukturelle Liste von wichtigen Keynotes zu erstellen, welche ich ein einzelnen Umstellungen langsam in den Schwung einbauen möchte. In den kommenden Einträgen werde ich versuchen die Aufnahmetechnik noch mal etwas zu verbessern. Leider sind die Videos vor allem in der frontalen Ansicht (Part 2) von der Belichtung zu dunkel und auch die Kameraposition für die Aufnahme kann noch verbessert werden. Es wird noch ein paar Trainingseinheiten dauern, bis das gesamte Setting für die Aufnahmen optimal ist, doch bevor es keine „Tagebucheinträge“ gibt, starte ich mit der Analyse meiner Schwünge vom Schwungtraining am 17.04.2012 mit „alter Aufnahmetechnik“ .

„McMulligan`s Schwungtagebuch“: Schwungtraining vom 17.04.2012 (Part 1- seitliche Sicht)

 

Analyse Part 1 – seitliche Ansicht:

  •  noch immer leicht zu steile Ebene im Aufschwung
  • Gewicht beim Aufschwung zu weit vorne auf den Füßen
  • Kopfposition sollte noch ruhiger gehalten werden (kein Kippen nach vorne)
  • der LAG muss noch stärker im Abschwung aufgebaut werden
  • der LAG muss noch länger im Abschwung gehalten werden
  • die Hüfte könnte noch früher beim Impact in Richtung Ziel zeigen, um den Armen mehr Platz zu verschaffen 

 McMulligan`s Schwungtagebuch: Training vom 17.04.2012 (Part 2 –  frontale Sicht)

 Analyse Part 2 – frontale Ansicht:

  • noch deutlicher sichtbar: Gewicht beim Aufschwung zu weit vorne auf den Füßen
  • schnellere Drehung der Schultern beim Aufschwung
  • etwas mehr Gewichtsverlagerung beim Aufschwung ohne Kippen in ein C
  • noch etwas stabile Hüftpostion beim Aufschwung durch das Eindrehen ohne Schieben 
  • Kopfposition + gesamte Oberkörperpostion im Abschwung noch ruhiger/ aufrechter halten (nicht kleiner werden)
  • der LAG muss noch stärker im Abschwung aufgebaut werden
  • der LAG muss noch länger im Abschwung gehalten werden
  • die Hüfte seht zu lange und muss sich noch früher vor dem Impact in Richtung Ziel drehen
  • (beim Finish etwas lachen 🙂 ) 


Viele Grüße,
McMulligan