Archiv der Kategorie: Golfplätze

„Practicemania“ am G&CC Fleesensee Teil 5

Oft in den verschiedenen Platztests des Golfresorts angesprochen, mit Bestnoten gelobt und jetzt endlich in einem eigenen Artikel gewürdigt: Die hervorragende „Trainingslandschaft“ des Golfresort Fleesensee.
Wer die Reise an den Fleesensee anritt, der sollte sich, auch wenn er nur zum Spielen auf den Plätzen kommt, kurz Zeit nehmen ein paar Bälle auf der größten, kreisrunden Driving-Range zu schlagen, in der „Golfarena“. Wer etwas mehr Zeit mitbringt, der sollte gleich alle seine Trainingshilfen mitbringen, ob Tour-Sticks, Highspeed-Kamera oder Sprungseil und Laufschuhe. Ohne Probleme kann man sich immer in direkter Nähe zum Clubhaus des G&CC Fleesensee einen ganzen Tag dem Training widmen, denn auf dem großen Gelände ist nahezu alles möglich! Möchte man gerne direkt eine Golfstunde nehmen, um unter Anleitung sein Golfspiel zu verbessern, kann diese natürlich auch direkt  in der Golfschule von Oliver Heuler über den Counter gebucht werden.

Golfarena:
Die “Golfarena” ist eine gigantische Driving-Range mit einem Durchmesser von 400 Meter in einer Größe von acht Fußballfeldern. Selbst der größte Slice oder Hook dürfte hier noch die Range treffen. Auch “Longhittern” sind hier nahezu keine Grenzen gesetzt. Absolut imposant!

In einer der Abschlagboxen befindet sich ein Schläger-Fitting-Center, der im Sommer jedem Golfer die Möglichkeit bietet das neuste Material der Hersteller direkt unter Betreuung auszuprobieren. Wer etwas passendes gefunden hat, kann sein neues Material auch direkt auf die individuellen Körper- und Schwungeigenschaften anpassen lassen, also direkt mit einem „Fitting“ verbinden.
In den ingesamt 9 wettergeschützten Abschlaghütten befinden sich zum Teil auch Spiegel zum Training sowie auch Getränkeautomaten, die als Durstlöscher immer ein gekühltes Getränk bereithalten. Hier wurde an alles Gedacht!

Pitch- und Chipbereich:
Fünf Pitch- und Chipbereiche mit Bunkern und ondulierten Grüns stehen allen Golfern zur Verfügung. Ob kurze Chips oder ein Korb Bälle mit dem 8er Eisen in Richtung Trainingsgrün. Es ist quasi alles trainierbar, was einen auf der kommenden Runde Golf erwarten kann. Bei unseren zahlreichen Besuchen haben wir immer wieder schnelle gemerkt, wie wichtig es ist solche Möglichkeiten zum Training des „Shortgame“ zu haben um das eigene Spiel schnell zu verbessern.

Puttingbereich:
Ob Rechts-Links- oder Links-Rechts-Break, ob „Downhill“- oder „Uphill-Putt“… auch auf den zwei großzügigen Puttinggrüns sind alle verschiedenen Spielsituationen im Training simulierbar.  Das man einem anderen Golfer in „Puttline“ kommt, ist höchsten im Sommer möglich. Während der offiziellen Wintersaison waren die Übungsgrüns leer und man hatte diesen Trainingsbereich nahezu für sich alleine.

Ausdauer und allgemeine Kondition:
Wer neben der Verbesserung seiner Spielfähigkeiten auch etwas für seine Ausdauer oder allgemeine Konditions- und Koordinationsverbesserung tun möchte, kann sich in dem weitläufigen Gelände seine eigene kleine Trainingslaufstrecke zusammenstellen. Auch das Umland des Golfresorts bietet viele Möglichkeiten des Trainings. Wer einen längeren Aufenthalt plant und Freude am Laufen hat, der sollte seine Laufbekleidung und Schuhe nicht vergessen.   

Golfschule Oliver Heuler:
Das Angebot der „Land Fleesensee Golfschule by Oliver Heuler“ ist sehr groß. Vom Einzelunterricht mit Scope-Video-System über Platzreife- und Schnupperkurse bis zu Gruppen- und individuellen Kursen. Hier ist für jeden Golfer etwas dabei und das tolle und einmalige…
„Wir geben unsere Stunden mit einer tollen Garantie: Nach dem Unterricht können Sie den vollen Preis oder jeden Teilbetrag zurück bekommen. Sie zahlen für den Unterricht nur so viel Sie wollen – ein faires Angebot, das Sie in der Golfwelt selten finden.“ (Land Fleesensee Golfschule by Oliver Heuler).
Neben den komplett ausgebildeten PGA Professionals stehen dem Besucher auch die auszubildende PGA-Pros der Golfschule zur Verfügung. Golfunterricht auch höchstem Niveau!

Mehr Informationen unter: Land Fleesensee Golfschule by Oliver Heuler

Andere Sportarten:
Wer einmal keine Lust auf Golf hat, dem wird ebenfalls geholfen. Hoch im Kurs stehen Tennis uns Squash. Zwar tauscht man hier nur das „Schlägermaterial“, aber wenn es das Wetter nicht zulassen sollte, stehen neben Außenplätzen natürlich auch Indoor-Anlagen zur Verfügung.
Wer eine Runde mit den neuen und modernen Fortbewegungsmitteln, den „Segways“ buchen möchte, kann die im „Dorf Fleesensee“ tun. Dort befindet sich neben Geschäften des täglichen Bedarfs auch Bekleidungsgeschäfte, u.a. ein Nike Store und ein Fahrradverleih. 

BirdieBusters.de-Wertung: 9,0 Punkte

McMulligan

Bilder/ Videos: (C) McMulligan, Privat, 2012

Platztest: Axel Lange Course des Golfresort Fleesensee Teil 4

Platztest: „Keine Bange, viel Spielspaß auf dem Axel Lange“
Der „Axel Lange Generali“ des Golf und Country Club Fleesensee

Der vierte Teil unserer Golftour an die Müritz führt uns auf den den letzten 18 Loch-Platz des Golf & County Club Fleesensee, den „Axel Lange Generali Course“ (ehemalig Tchibo Platz). Mit PAR 67 ist er der kürzeste und auch leichteste 18 Loch-Platz am Golfresort Fleesensee. Trotzdem braucht sich der, von uns immer nur „Axel Lange“ genannt wird, aber keineswegs hinter seinen beiden „großen Brüdern“ zu verstecken und bietet in jeder Hinsicht eine sehr interessante Alternative. Mit einem CR von 65,1/ Slope 121 Champions-Teebox (weiss), CR 63,1,/ Slope 113 Herren von gelb und CR 62,7/ Slope 108 Damen von rot liegt der Platz ganze 10,0 CR-Punkte unter dem Niveau des Schloss-Platz. Damit bietet der Platz vor allem auch Anfängern mit bestandener Platzreife-Prüfung die Möglichkeit sich auf den kürzeren Spielbahnen vielleicht eine gute PAR- oder sogar Birdie-Chance zu erarbeiten, sofern man nicht in eines der zahlreichen Wasserhindernisse schlägt, von diesen es auf dem „Axel Lange Course“ mehr als nur genug gibt. Aber auch Golfer mit niedrigen Handicap sollten den Platz ernst nehmen. Wer nach einem guten Drive sein Spiel mit den Wedges beherrscht, wird das ein oder andere Birdie spielen können. Besonders viel Spaß macht es den Platz im Matchplay-Format zu spielen. Ein toller Platz, der sich für jede Handicap-Klasse lohnt zu spielen.

1. Natur / Kulisse:  6.5 Punkte
Der Axel Lange Platz liegt grenzt direkt an den TUI-Course und ist von vielen Feldern umgeben, die einen schönen, weiten Blick über das Land möglich machen. Wenig Bäume, aber viele kleinere und größere Teiche sind allgegenwärtige Elemente des Platzes. Keine störenden Autos, keine störenden zu nah an den Fairways platzierten Häuser. Ein Platz auf dem man sich direkt wohl fühlt.

2. Design: 6.5 Punkte
Der „Axel Lange Platz“ ist topografisch gesehen, wie auch die anderen Plätze, mit ein paar Höhenunterschieden und erhöhten Grüns sowie Abschlagboxen angelegt worden. Diese Höhenunterschiede sind aber eher dezent, sodass man ihn auch ohne E-Cart ohne Probleme bewältigen kann. Die breiten Fairways des Platzes sind ebenfalls leicht wellig angelegt. Die wenigen aber strategisch gut platzierten Bunker sind ebenfalls auf diesem Platz gut im Design. Wie schon erwähnt, werden die 18 Spielbahnen immer wieder von Wasserhindernissen gesäumt. Mehrere Teiche und kleine Wasserläufe müssen taktisch aus dem Spiel genommen werden, um einen Schlagverlust zu vermeinden. Wer aber einmal von der Bahn abkommt hat seinen Ball nicht gleich verloren, sondern findet ihn häufig in den im Rough wieder aus dem man sich in der Regel gut befreien kann, um den Ball erneut ins Spiel zu bringen. Neben schönen PAR 5 Löchern erwartet an Bahn 5 den Golfer ein knackiges, schweres PAR 4 (HCP 1 ). Während auf der linken Seite hohes Rough und die Ausgrenze des Platzes lauert, ist die Hälfte der Bahn von der rechten Seite mit angrenzendem Wasserhindernis gesäumt. Ein PAR auf diesem Loch ist hier ein guter Score. Die zahlreichen, sehr schönen PAR 3 Löcher runden das Gesamtbild des Platzes ab. An Bahn 9 hat man je nach Teebox einen „blinden“ Schlag in  Richtung Fairway und Grün. Besonders hier sollte man sich vorher den Bahnverlauf genau ansehen, um die Bunker aus dem Spiel zu nehmen.
Wer auf dem „Axel Lange Course“ im Matchplay-Modus spielt, kommt unserer Meinung nach voll auf seine Kosten. Die diversen Möglichkeiten zum „scoren“ machen diese Spielvariante hier besonders interessant. Insgesamt ist der „Axel Lange Course“  jederzeit sehr fair im Design und genau so harmonisch angelegt, wie alle anderen Plätze des Resorts.

3. Zustand: 6.0 Punkte (Winter)
Der gesamte Platz war für die spätherbstlichen Verhältnisse in einem guten Pflegezustand. Die Abschläge und Grüns wurden frisch gesandet und vom 15.11.2012 bis 15.03.2013 ist der Platz geschlossen, um den Platz zu schonen und Platzarbeiten durchführen zu können. Wir haben Mitte November keine „Wunder“ mehr erwartet, waren aber positiv überrascht, wie trocken im Vergleich zum Schloss-Platz der Axel Lange Course war. Auch hier gilt: Im Sommer würde diese Bewertung deutlich höher ausfallen!

4. Übungsanlagen: 9.0 Punkte  
Über die Übungsanlagen, beziehungsweise das gesamte “Golfodrom” folgt noch mal ein eigener kleiner Testbericht, daher hier nur kurz und knapp: mit großem Abstand erstklassig!

5. Clubhaus / Gastronomie / Service:  6.5 Punkte
Das Clubhaus des G&CC Fleesensee entspricht allen Ansprüchen eines modernen Clubhauses mit einem schönen Empfangsbereich und kleiner Lounge, geräumige Umkleiden und Sanitäranlagen in ausreichender Anzahl, einem Proshop für die “schnellen” Einkauf vor der Runde sowie einer Gastronomie mit einer großzügigen Außenterrasse mit Blick auf einen Teil des 18-Loch „Axel Lange Generali Course“. Der Service war gut. Das Personal freundlich distanziert. Da die Gastronomie vor unserer Anreise und über die Wintermonate schon geschlossen hatte, war ein “Test” hier nicht möglich, jedoch soll das Essen ebenfalls dem Gaumen der zahlreichen Golfer sehr gut schmecken. Wir hätten uns vielleicht etwas mehr “Country-Style” im Innenausbau des Clubhaus gewünscht, aber der Geschmack ist bekanntlich verschieden.

6. Preis – Leistung: 7.0 Punkte
Das Greenfee kostet im Zeitraum vom 15.03. bis 31.10.  für eine 18-Loch Runde 45,00 Euro. Im Winter können für nur 35,00 Euro der Schlossplatz, TUI-Platz (Scandinavien-Course) und „Axel Lange Generali Course“ als Tagesgreenfee zusammen so oft spielen wie man möchte! Jugendliche uns Studenten erhalten 50% Ermäßigung im Sommer. Alles stimmig und passend. Kinder bis 14 Jahre spielen übrigens kostenlos auf alle Plätzen des Resorts. 

Gesamtpunktzahl: 6.5 Punkte

Signature-Holes:

  • Bahn 6   (PAR 3) mit 159 m weiß/129 m gelb/ 108 m rot
  • Bahn 13 (PAR 4) mit 341 m weiß/ 315 m gelb/ 263 m rot

HD-Video Bahn 13 (PAR 4/ HCP 2)

McMulligan

Bilder/ Video: Copyright McMulligan, Privat, 2012

Platztest: Der Schlossplatz des Golfresort Fleesensee Teil 3

Platztest: Der „Schlossplatz“ des Golf und Country Club Fleesensee

Der dritte Teil unserer Golf & County Club Fleesensee Golftour führt uns auf den „Schlossplatz„, den längsten und ansruchvollsten Platz des 70-Loch Resorts am Fleesensee. Golfer erwartet ein trickreicher 18-Loch PAR 72 Parkland-Course mit einer maximalen Gesamtlänge von 6335 m sowie einem „atemberaubenden“ CR von 75,3/ Slope 147 Champions-Teebox (weiss), 5919 m und CR 73,1/ Slope 138 Herren von gelb, 4877 m und CR 72,5/ Slope 136 Damen von rot. Der „Schlossplatz“ ist neben dem Tui-Course (ehemalig Scandinavien Course) der schönste Platz des gesamten Resorts. Unter anderem als Austragungsort der PGA Germany für zahlreiche PAT („Playing Ability Test“) stellt dieser Platz nicht noch angehende Pros auf eine wirklich harte Probe. Die wirkliche Qualität des Platzes spiegelt sich in der jährlichen Rangliste der Top 50 Plätze Deutschlands wider. Hier ist der Schlossplatz seit Jahren oben zu finden. Wer den Schlossplatz spielt, wird defintiv nicht enttäuscht. Nur genügend Bälle sollte man für alle Fälle in der Bag haben.
Wir besuchten den Platz während unseres erneuten Aufenthalt im Herbst 2012 . Wie auch im letzten Jahr zu dieser Herbst-/ Winterzeit sind die Abschläge und Grüns frisch gesandet worden. Während im Jahr 2011 der Platz insgesamt deutlich trockener war, stellte sich die Sandung der Grüns leider als größeres Hindernis (vor allem beim Putten) dar. Ungewollte und unverdiente 3-Putts waren unter diesen Spielbedingungen leider fast vorprogrammiert, da sich die Grüns nicht mehr so treu und schnell wie im Sommer spielten.
Ein großer Vorteil für alle Wintergolfer: in der gesamten „Off-Saison“ kann auf alles Plätzen des Golfresort Fleesensee auf Sommergrüns gespielt. Daher ist schnell erklärt, warum die Abschläge & Grüns immer häufiger aufwendigen Plegemaßnahmen unterzogen werden müssen, um das Spiel zu jeder Jahreszeit zu gewährleisten. Die eigentlich hervorragende Qualität der großen, toll ondulierten Grüns konnten wir im Herbst somit nicht bewerten.

1. Natur / Kulisse:  8.0 Punkte

Der „Schlossplatz“ liegt nur ein paar Minuten mit dem Auto von den Golfplätzen des G&CC Fleesensee entfernt und beginnt am Schlosspark des wünschenschönen „Radisson Blue Schlosshotel“. Fast der gesamt Parkland-Course ist von altem Baumbestand gesäumt, welcher vor allem im Herbst sich in den schönsten Farben der Natur präsentiert. Die insgesamt etwas hüglige Topographie des Platzes bietet immer wieder, vor allem durch erhöhte Teeboxen eindrucksvolle Sicht auf des Gelände des Platzes. Zahlreiche große & kleinere Teiche runden das Bild dieses Schlossplatzes ab. An nur wenigen Spielbahnen unter anderem Bahn 1 und 18 kann man einige der Ferienhäuser sehen, die aber optisch nicht hervorstechen. Wer durch den Schlosspark zum ersten Abschlag geht, sollte sich defintiv mal Zeit nehmen einen Blick hinter sich zu werfen. Das Schlosshotel als „Clubhaus“ mit Egale-Bar, mehreren Restauantes und einer großen Sonnenterrasse immer mit Blick auf das 18.Grün zählt zu den schönsten & imposantesten „Clubhäusern“ in Deutschlands. Der Platz ist von vielen Feldern und Wäldern umgeben, weit ab von Lärm und Autos. Eine „fürstliche Kulisse“ für einen tollen Parkland-Course.

2. Design: 8.0 Punkte
Der „Schlossplatz“ ist harmonisch angelegt, teilt sich jedoch in drei größere Abschnitte. Der erste Teil des 18-Loch Platzes verläuft am Waldesrand besitzt durch von zahlreichen Bäumen gesäumten Fairways engere Spielbahnen. Der zweite Teil führt auf ein etwas offeneres Gelände, welches ab Loch 6 (PAR 4) beginnt. Das Loch Nr.7 ein tolles PAR 5 mit großem Teich, welcher direkt an das Grün grenzt, stellt auch gleich eines der Signature-Holes des Platzes dar. Der dritte Teil des Platzes führt wieder ab Loch 11 (PAR4) wieder an den Rand des Waldes zurück.
Leicht ondulierte engere Fairways mit kleineren Höhenunterschieden, strategisch hervorragend platzierte, tiefe und große Bunker in verschiedenen Variationen sowie toll angelegte stark ondulierte Grüns, welche je nach Fahnenposition den Platz noch schwerer spielbar machen, beschreiben die markanten Eckpunkte dieses 18-Loch Platzes.
Vom roten Starterhäuschen an Loch 1, einem PAR 4/ HCP 5 mit 348m von weiss (327m gelb/ 269m rot) bietet sich ein wunderbarer Blick auf den Platz, sodass man kaum warten kann, seinen ersten Drive in Richtung Grün zu schlagen. Wer Plätze im Parkland-Design mag, wird den „Schlossplatz“ von der ersten Sekunde an „lieben“. 

3. Zustand: 6.0 Punkte (Winter)
Der gesamte Platz war für die spätherbstlichen Verhältnisse in einem guten bis befriedigendem Pflegezustand. Abzüge in der Wertung gibt jedoch es durch starke Nässe auf dem Platz. Dieser war weder im Frühjahr diesen Jahres im letzten Jahr so untypisch nass, sodass das Spiel von einigen Fairway und auf den Grüns weniger Spaß machte. Die Drainagen unter den Fairways schienen einfach durch die Regenfälle vor unserer Anreise das Wasser nicht mehr richtig vom Platz zu ziehen. Man darf jedoch nicht vergessen, dass man Mitte November einfach keine „Wunder“ mehr erwarten darf. Im Sommer würde diese Bewertung deutlich höher ausfallen!

4. Übungsanlagen: 6.5 Punkte  
Da der Schlossplatz etwas außerhalb des Resorts liegt gibt es eine eigene Driving-Range sowie ein Chippinggrün und drei Trainigsbunker. Ein Puttinggrün in nähe des ersten Abschlages sucht man jedoch vergeblich. Ingesamt bietet der Schlossplatz aber damit ausreichende, mit der Betonung auf zusätzliche, Übungsanlagen.
Das gesamte „Golfodrom“ direkt am Clubhaus des G&CC Fleesensee ist mit großem Abstand erstklassig! 


5. Clubhaus / Gastronomie / Service:  9.0 Punkte
Wer das Schlosshotel als eigenes Clubhaus ansieht, wird die hohe Punktewertung von 9,0 Punkten sicherlich direkt vestehen. Das Ambiente ist einmalig gut, so wie man es von einem 5 Sterne-Hotel dieser Klasse auch erwartet. Der angrenzende Schlosspark, das Kaminzimmer, der große Wintergarten und die vielen Bars und guten, jedoch teuren Möglichkeiten zum Essen stellen ein einmaliges Konzept dar! Ein Besuch nach der 18-Loch-Runde im „Schloss“ ist Pflicht!

6. Preis – Leistung: 7.0 Punkte
Das Greenfee kostet im Zeitraum vom 15.03. bis 31.10.  für eine 18-Loch Runde 80,00 Euro. Im Winter können für nur 35,00 Euro der Schlossplatz und TUI-Platz (Scandinavien-Course) als Tagesgreenfee zusammen gespielt werden! Jugendliche uns Studenten erhalten 50% Ermäßigung im Sommer. Alles stimmig und passend. Kinder bis 14 Jahre spielen übrigens kostenlos auf alle Plätzen des Resorts. 

Gesamtpunktzahl: 8.0 Punkte

Signature-Holes:

  • Bahn 7   (PAR 5) mit 485 m weiß/ 455 m gelb/ 379 m rot
  • Bahn 14 (PAR 3) mit 168 m weiß/ 166 m gelb/ 110 m rot
  • Bahn 18 (PAR 4) mit 418 m weiß/ 377m gelb/ 308 m rot

McMulligan

Bilder: Copyright McMulligan, Privat, 2012

Platztest: GC Rozenstein – Wassenaar NL

Hallo an alle Blogleser!Clubhouse GC Rozenstein NL

Auf meiner Tour durch Zuid-Holland habe ich mir neben dem GC Noordwijkse (siehe Kurztest im letzten Platztest) auch den im Jahr 1984 gegründeten GC Rozenstein angesehen und gespielt. Der 18 Loch- Parklandcourse (PAR 71) mit einer maximalen Länge von 5.627 m (CR 71,3/ Slope 127 von Gelb)  in der Nähe von Leiden im Ort Wassenaar bot sich ideal an, um diesen zu einem durchaus sehr fairen Greenpreis zu testen. Der Golfplatz grenzt direkt an ein großzügiges Sportgelände, auf dem sich auch Tennisplätze sowie Fußballplätze befinden.
Schon bei der Fahrt zum Club hatte man von den zuführenden Straßen immer wieder Blick auf den Platz und eines war mir schon vor erreichen des Clubgelände direkt klar: „hier kommt  viel Wasser ins Spiel“. Mein Eindruck wurde auch direkt am Clubhaus bestätigt. Über das gesamte Gelände wurden unzählige Teiche, kleine Seen und Grachten angelegt, sodass nahezu jede der 18 Bahnen entweder ein eigenes oder seitlich angrenzendes Wasserhindernis besaß. So viele Wasserhindernisse auf einem Platz habe ich bisher noch nicht gesehen.
Nachdem ich das Greenfee im großzügigen und typisch niederländisch elegant eingerichteten Clubhaus mit Kamin gelöst hatte, ging es auch zeitnah auf die Runde, um den Twilight-Tarif von 35,00 Euro voll nutzen zu können. Der Trainingsbereich des GC Rozenstein war übrigens sehr gut gepflegt und ich hätte gerne dort noch etwas mehr Zeit beim Einspielen verbracht.
Gäste sind jederzeit willkommen. Ein internationaler Clubausweis mit eingetragener PE ist erforderlich (ich bin aber aber fast sicher, dass man unter Umständen auch ohne Clubausweis und nur mit Nachweis der PE spielen darf). Von Freitag bis Sonntag und an Feiertagen ist Handicap 26 erforderlich, um auf diesem Platz spielen zu dürfen.
 Alle weiteren Details zum Platz folgen in den unterschiedlichen Platztest-Kategorien:

1. Natur / Kulisse:  6.5 Punkte
Der GC Rozenstein ist ein typischer Parklandcourse, der auf einem vermutlich ursprünglich recht flachen Gelände mit zahlreichen natürliche entstandenen Teichen und Flüssen entstanden ist. An den Golfclub grenzen große Felder. Besonders daran ist die Tatsache, dass es sich hier zum einem großen Teil um Tulpenfelder handelt, welche  in der Jahreszeit von Mitte März bis Anfang Mai blühen und dann eine wirklich tolle bunte Kulisse bieten, die man vermutlich in dieser Form nur schwer ein finden kann. Die Tulpen wurden auch nicht „geerntet“, sondern durften einfach in der Natur verblühen, sodass man auch wirklich etwas für`s Auge geboten bekommt. Leider konnte ich keine, für die Region typischen, Windmühlen finden. Trotzdem fühlt man sich auf dem Platz direkt wohl. Die vielen Seen und Teiche sowie kleinen Grachten mit Brücken tragen dazu bei, welche vor allem den Vögeln im Frühjahr als Nistplatz dienen. Ob Störche, Haubentaucher, Kanada-Gänse und Blesshühner – man konnte sie alle aus sicherer Entfernung beobachten. Teilweise wurden sogar dafür die Brutplätze von den Betreibern des Golfplatz geschützt, sodass ein Betreten nicht mehr möglich ist.

2. Platzdesign: 6.5 Punkte Green 2 GC Rozenstein NL
Das Platzdesign der Spielbahnen war recht abwechslungsreich. Es ist ganz klar, dass der GC Rozenstein nicht mit einem absoluten Top-Design der umliegenden Top 3 Plätze mithalten kann, aber es machte trotzdem viel Spaß diesen Platz zu spielen. Wie schon oben kurz erwähnt wurden zahlreiche Wasserhindernisse angelegt und ich kann mich an kaum eine Spielbahn erinnern, welche kein Hindernis dieser Art besaß. Die Bunker wurden taktisch gut platziert, sodass gerade die Drive-Landezonen „komplett“ vermint wurden. Des Weiteren wurden die Bahnen teilweise recht eng. Entweder weil Wasser ins Spiel kam oder Bäume, die die Fairways säumten es nicht immer einfach machten den Ball optimal für den Schlag ins Green zu platzieren. Besonders gut haben mir Loch 4 (PAR4 /HCP 1 / 354 m) gefallen. Nach einem gezielten Drive, hatte man hier immer noch ein längeres Eisen ins Grün, welches man über eine kleine Brücke erreichte. Einmalig gut hat mir auch der Abschlag von Loch 17 (PAR 4/ HCP 10/ 347 m) gefallen. Bei diesem Insel-Abschlag hat man rundherum ein großes Wasserhindernis, welches den Spieler zwingt mindestens ein langes Eisen in Richtung Fairway zu schicken, um dies auch sicher zu erreichen. Wer hier mit dem Driver abschlägt hat einfach nur ein „mentales Hindernis“ vor sich. Um das leicht erhöhte 17.Grün zu erreichen verbleibt noch ein zweiter langer Eisenschlag, um sich die Chance auf ein PAR zu eröffnen. Insgesamt wurde der Platz sehr homogen im Design angelegt. Zuletzt muss ich sagen, dass ich mir das ondulierte Design der Greens sehr gut gefallen hat. Der Platz bot daher auf jeder Bahn verschieden schwere Pin-Positionen. Absolut mehr als nur guter Durchschnitt!  Ein wirklich schöner „Parkspaziergang“.

3. Zustand: 6.5 Punkte
Über Pflegezustand des Platzes lässt sich Ende Mai nichts negatives berichten. Die Fairways waren sauber gemäht, die Greens gut gepflegt, jedoch nicht sonderlich schnell, was vermutlich an der verwendeten Grassorte liegen könnte. Lediglich das Green an Loch Nummer 1 war zum Zeitpunkt des Aufenthalts frisch gesandet und aerifiziert worden. Die Fairwaybunker sahen teilweise wie Bunker eines Links-Course, etwas „verwildert“ aus. Hier hätte man durchaus noch mehr in Pflege stecken können, den dieses Design passt meiner Ansicht nach nicht so ganz in das Design des Parklandcourse.Green GC Rozenstein NL

4. Übungsanlagen: 7.0 Punkte
Der GC Rozenstein verfügt über eine etwas kleine und leider kurze Driving-Range, welche knapp Schläge bis 200 m ermöglicht. Ein schönes großes Puttinggreen vor dem Clubhaus, ein Chippinggrün und sogar ein 6 Loch Kurzplatz bieten genügend Platz und Abwechslung zum Trainieren und Warmspielen vor der Runde. Alle Trainingsbereiche waren gut gepflegt. Lediglich einen Übungsbunker habe ich vermisst (möglicherweise auch nicht gefunden).

5. Clubhaus / Gastronomie / Service:  6.5
Ein typisches Clubhaus in niederländischem Design mit einem Proshop, einem schönen Restaurant mit großer Außenterrasse laden zum Essen und Trinken nach der Runde ein. Von der Terrasse aus, hat man einen schönen Blick auf den ersten Abschlag und das 18.Green – so wie man sich das als Golfer nach der Runde wünscht. Die Einrichtung des Clubhaus hat mir sehr gut gefallen. Große Sofas, ein schöner Kamin und eine große Bar. Alles sehr geschmackvoll eingerichtet. Das Personal war sehr freundlich. Bei der Verständigung gab es keine Probleme.

6. Preis – Leistung: 6.5 Punkte
Wenn man den Twilight-Tarif von nur 35,00 Euro nutzen kann, bekommt man ein tolles Preis-Leistungsverhältnis für einen schönen 18-Loch Parklandcourse. Der Club kann sehr gut mit den überdurchschnittlichen Plätzen in Deutschland mithalten und wird sicherlich auch in den Niederlanden einer der besseren Plätze sein.  Wer also etwas Geld sparen will und keine Abzüge in Sachen Pflegezustand und Design machen möchte ist hier sicherlich richtig aufgehoben. Der Normalpreis beträgt 50,00 Euro unter der Woche und  65,00 Euro am Wochenende und an Feiertagen.

Gesamtpunktzahl: 6.5 Punkte

 Hier noch mal das Course-Rating im Detail (Quelle: http://www.1golf.eu)

Tee Par CR Slope Länge
Gelb (Herren) 71 71.3 127 5627 m
Blau (Damen) 72 73.3 132 5021 m
Rot (Damen) 71 71.7 126 4716 m

Viele Grüße,
McMulligan

Bilder: (C) McMulligan 2012 (Privat) 

Platztest: Noordwijkse Golfclub – Top 1 der Niederlande

Clubhaus Noordwijkse GCHallo an alle Blogleser! 

Wie im letzten Blogeintrag angekündigt, berichte ich nach meinem Kurztip in den Niederlanden über drei ganz unterschiedliche Plätze, welche ich mir angeschaut und zum großen Teil auch gespielt habe. Leider war es zeitlich nicht möglich alle Top- 3 Plätze der Niederlande zu besuchen, aber natürlich darf der derzeit im nationalen Ranking beste Platz der Niederlande nicht fehlen: der Noordwijkse Golfclub. Leider kann ich hier nur einen etwas eingeschränkten Platztest liefern, da der Club am Wochenende keine Gäste zulässt. Trotzdem hat sich alleine die Fahrt zum „Fotoshooting“ dorthin gelohnt, denn der Platz steht ab sofort auf Nummer 1 meiner bisher gesehenen/ gespielten „Dream-Golfplätze“. „True Links“ –  vom allerfeinsten!
Der  Noordwijkse Golfclub wurde 1915 gegründet und befindet sich mitten in einer Dünenlandschaft mit angrenzendem Naturschutzgebiet circa 15 Minuten mit dem Auto außerhalb von Noordwijk aan Zee in Zuid-Holland. Wer aus Nordrhein-Westfalen anreist sollte mit einer Fahrt von ca. 2 1/2 Stunden rechen und diese lohnt sich! Alleine die Anfahrt zum Clubhaus durch einen langen, privaten Weg durch einen dichten Kiefernwald unterstreicht wie elitär sich der Club präsentiert.
Der PAR 72 Links-Course mit einer maximalen Länge von 6317 m (weiss/ Champions-Tees) entpuppt sich von den hinteren Abschlägen mit einem CR von 74,5 und einem Slope-Wert von 136 als richtig „knackiges Links-Monster“. Noordwijkse Golfclub Range
Auf dem Club-Parkplatz eingetroffen hat man schon den ersten tollen Blick auf die Greens der hinteren Bahnen(16-18), alles perfekt in die Dünenlandschaft eingebettet. Auf dortige Flora und Fauna wurde hierbei viel Rücksicht genommen, sodass man ein weiteres kleines Naturschutzgebiet einen „Steinwurf“ entfernt vom Meer geschaffen hat. Die Platz-Qualität im Design, der perfekte Pflegezustand und die fantastische Kulisse des Platzes rechtfertigen die Golf-Digest Top 100- Wertung weltweit (USA ausgenommen). In den letzten Jahren konnten auch weder der Kennemer Golf & Country Club noch der Koninklijke Haagsche Golf & Country Club Platz 1 im nationalen Ranking streitig machen, obwohl sogar einer der beiden Plätze immer wieder Austragungsort der European Seniors Tour ist.
Der Club verfügt über ein großes Clubhaus mit Restaurante mit einem sehr strengen Dresscode sowie über ein separates Gebäude mit Verwaltung, Sekretariat und einem ProShop. Was mich etwas verwundert hat, war die Tatsache, dass das Clubhaus nicht im niederländischen Landhaus-Stil gebaut wurde und kein, wie normal üblich, Reetdach besitzt. Das hätte ich mir vielleicht doch gewünscht, dann wäre die Kulisse nahezu perfekt gewesen. Über einen kleinen Weg gelangt man zum Trainingsbereich mit einem leicht erhöhten Puttinggrün, welches einen tollen Ausblick über einen Teil des Platzes bietet. Etwas weiter in Richtung des ersten Abschlags liegt eine großzügige Driving-Range. Ein Chipping bzw. Pitchinggreen konnte ich leider bei meinem Kurzbesuch nicht ausfindig machen.

Wenn man auf diesem tollen Links-Course als Gast spielen möchte, dann ist dies Montags- Freitags (außerhalb von Feiertagen) gegen ein Greenfee von stolzen 120 Euro möglich. Außerdem ist ein Handicap von 24,0 sowie ein Mitgliedschaft einem niederländischen oder anderen europäischen Club mit Ausweis notwendig. Die aktuellen Informationen lassen sich der Homepage des Clubs entnehmen. Wer außerhalb von England/ Irland einen richtig guten „True Links“-Course spielen möchte, dem sei der Noordwijkse Golfclub zu 100% empfohlen. Ich freue mich darauf vielleicht im nächsten Jahr diesen Platz in voller Länge spielen zu können und vergebe bis dahin erstmal ein paar Punkte in diesem Kurztest:Noodwijkse Golfclub

  • 1. Natur / Kulisse:  8.5 Punkte
  • 2. Platzdesign: 9.5 Punkte
  • 3. Zustand: 9.0 Punkte
  • 4. Übungsanlagen: 7.5 Punkte
  • 5. Clubhaus / Gastronomie / Service:  7.5 Punkte (nur Teilpunkte)
  • 6. Preis – Leistung: 7.0 Punkte
  • Gesamtpunktzahl: 9.0 Punkte

Hier nochmal das Platz-Rating der jeweiligen Teeboxen im Detail (Quelle: http://www.1golf.eu):

Tee Par CR Slope Länge
Weiß (Herren) 72 74.5 136 6317 m
Gelb (Herren) 72 72.1 135 5880 m
Blau (Damen) 72 75.4 129 5341 m
Rot (Damen) 72 72.8 126 4998 m
Schwarz (Herren) 68 67.7 123 4979 m


Viele Grüße McMulligan 

 Bilder: (C) McMulligan 2012 (Privat) 

Golfplätze: Top 3 in den Niederlanden – Zuid-Holland

Hallo an Alle Blog-Leser!

Endlich wieder ein Blogeintrag in dem ich mich ein paar tollen Golfplätzen widme, welche sich in der Golfregion Zuid-Holland rund um die bekannten Orte von Den Haag, Wassenaar über Noordwijk aan Zee bis Zandvoort befinden. Genau an diesem Küstenstreifen finden sich innerhalb von circa 45 Minuten mit dem Auto die derzeitigen Top 3 Plätze der Niederlande, von denen einer sogar laut dem Golfmagazin „Golf Digest“ zu den besten 100 Plätzen weltweit (USA ausgenommen) zählt, nämlich der Noordwijkse Golfclub.
Dieser als „True Links“-Course klassifizierte Golfplatz ist einer der schönsten Links-Plätze, den man auf dem europäischen Festland finden kann, ganz nach den großen schottischen Vorbildern und belegte in den letzten Jahren im nationalen Rating immer Platz Nummer 1. Doch der Noordwijkse GC steht in harter Konkurrenz zu zwei weiteren absoluten Top-Plätzen, welche sich in unmittelbarer Nähe befinden:  dem Kennemer Golf & Country Club und dem Koninklijke Haagsche Golf & Country Club auf dem auch im letzten Jahr die „European Seniors Tour“ mit den „The Van Lanschot Senior Open 2011“ 
zu Gast war. Alle drei Plätze sind eine Reise wert und wer auf dem Weg dorthin noch in Hilversum vorbeischaut (Platz 6 im nationalen Ranking) und im Austragungsort der jährlich wiederkehrenden KLM Open der European Tour aufteet, hat das perfekte Golferlebnis für sich geplant. Natürlich sollte man an dieser Stelle erwähnen, dass die genannten Plätze ein recht hohes Greenfee kosten und zwar zwischen 85,00 bis 130 Euro pro 18 Loch Runde. Diverse Handicap und Wochentageinschränkungen was das Spielrecht als Gast betrifft, macht die Sache nicht unbedingt einfacher. Positiv ist jedoch die Tatsache, das Gäste in jedem Club gern gesehen sind. Wer sich im voraus gut auf den jeweiligen Seiten der Clubs informiert, dürfte eine sicherlich eine passende Teetime finden dürfen.

In den kommenden Tagen werden ich mir diese Plätzen etwas genauer ansehen und versuchen eine Teetime zu bekommen. Sicherlich werde ich nicht alle Plätze spielen können, das muss ich dann im nächsten Jahr versuchen. Falls es nicht klappen sollte habe ich noch einen weiteren 18 Loch Platz, den GC Rozenstein (Wassenaar) entdeckt, welcher sich auch nicht ca. 20 km von Noordwijk entfernt befindet und mit guten Greenfee-Preisen von 55,00 bis 65,00 Euro lockt und sogar in den Sommermonaten einen Twilight-Tarif für nur 35,00 Euro anbietet.

Ein Platztest und ein Fotos meiner Kurztrips zu den Top Plätzen der Niederlande folgt dann hier im Blog!

Hier zum Überblick noch ein Auszug des Golf-Digest Rankings:
88. GC Falkenstein Hamburg, Germany
(…)
93. St. Andrews (New)
 St. Andrews, Scotland

94. County Louth G.C. Baltray, Ireland
95. Nirwana Bali G.C. Bali, Indonesia
96. Noordwijkse G.C. Noordwijk, The Netherlands
97. El Dorado G.C. Los Cabos, Mexico
98. The National G.C. (Moonah) Cape Schanck, Australia
99. Pinx G.C. Jeju Island, South Korea
100. Itanhangà G.C. Rio de Janeiro, Brazil

Viele Grüße, McMulligan

Link/ Quelle: Golfdigest Top 100 (außerhalb der USA)
Bildquellen Google.com: http://www.golfenvironment.org/pub/upload/news_images/noord.jpg
http://www.golf.nl/static/uploads/imagecache/highlight/images/clubs/clubhuishaagsche.jpg

Es geht los…

So, die Vorfreude erreicht jetzt so ziemlich ihren Höhepunkt. Ich bin gerade dabei, meine Sachen zu packen um nichts zu vergessen. Morgen um diese Zeit werde ich dann schon im Flieger Richtung Antalya sitzen, um vom 24.01. -28.01. am MLP Golf Trophy Finale teilzunehmen.
Der 25.01. ist noch zu freien Verfügung gedacht. Ich habe mich mit einem Golfianer verabredet, um den Nick Faldo Kurs „Cornelia“ zu attackieren. Am 26.01. ist dann der Gloria Old dran, um am 27.01. das Finale auf dem Gloria New zu spielen.
Leicht wird es nicht, wenn man sich so die Löcher anschaut. Ich werde auf jeden Fall genug Bälle mitnehmen müssen 😉

Loch 2 Old
Loch 8 Old
Loch 15 Old
Loch 13 New

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Die  kompletten Plätze kann man sich auf bentour.ch ansehen. Für meinen Geschmack ist da viel zu viel Wasser links. ^^ Naja ich werd´s schon packen. Hauptsache Spass, und dann mal gucken was bei rauskommt. Leider bin ich durch den vielen Regen in letzter Zeit selten auf dem Golfplatz / der Driving Range gewesen. Mal gucken wie das Shortgame wird… Ist mir auf jeden Fall eine Ehre, die drei schönsten Golfplätze der Türkei spielen zu dürfen! Nur den Wetterbericht für Belek darf man sich nicht angucken: 25.01.:  10-30 Liter; 99% Equity.
Ansonsten habe ich den Januar genutzt, um mir den Clubbeitrag für 2012 zu erpokern (wer mich nicht kennt: Ich spiele ja als Student seit 5 Jahren relativ erfolgreich Poker).
Eigentlich war das Projekt auf 3 Monate angelegt, aber ich habe extrem viel gespielt (war 2 Wochen krank)  und auch ziemliches Glück gehabt 🙂 Stundenlohn hatte sich mal eben ver4facht.

Hier der Graph (es gehört sich, aus seinen Graphen kleine Tiere zu basteln):

Dromedar Januar 2012

Wen´s interessiert, ich hatte in der Zeit einen zweiten kleinen PokerBlog geführt um mich zu motivieren. Den findet ihr hier: Pokerstrategy: POKER & GOLF RELOADED  [x] Ship it Clubbeitrag 2012

Also Leute, drückt mir die Daumen. Sobald ich wieder zuhause bin, gibt es einen kleinen Tripreport….

cu, cpt Ho0k

Platztest: Scandinavian Course Golfresort Fleesensee Teil 2

Platztest: „Scandinavian Course“ / European Seniors Tour Course
Der zweite Teil unseres Golf & County Club Fleesensee Tests führt uns auf den „Scandinavian Course„, ein 18-Loch PAR 72 Platz mit einer maximalen Gesamtlänge von 6252 m sowie einem CR von 73,4/ Slope 129 Champions-Teebox (weiss), 5840 m und CR 71,1/ 128 Herren von gelb, 5224 m und CR 70,8/ Slope 120 Damen von rot. Der „Scandinavian Course“ war im Jahr 2000 Austragungsort der European Seniors Tour und ist damit einer der wenigen Plätze, dem diese Ehre in Deutschland teil wurde.

Wir besuchten den Platz während unseres Aufenthalt im Herbst 2011 und wurden nicht enttäuscht. Lediglich die frisch gesandeten Greens stellten beim Spielen einen kleines Hindernis dar, jedoch die hervorragende Qualität der großen, toll ondulierten Greens „blitze“ selbst unter dem Sand hervor. Nicht nur hierbei hat Platzarchitekt Ross McMurray unseren Geschmack voll getroffen.
Den 18-Loch Platz zieren eine wunderbar angelegte Bunkerlandschaft, viele kleinere Wasserhindernisse, Steinmauern und große Teiche. Das gesamte Platz-Design inklusive der Bepflanzung lässt den Spieler kurzzeitig vergessen, dass er sich eigentlich in Deutschland und nicht in Skandinavien befindet. Damit trägt der Platz den Namen „Scandinavian Course“ zurecht. 

1. Natur / Kulisse:  7.5 Punkte
Der „Scandinavian Course“ liegt wie alle Golfplätze des G&CC Fleesensee an der Mecklenburgischen Seenplatte und wurde wunderbar in das Resort eingebettet. Einige Löcher erfreuen sich eines älteren Baumbestandes. Dort wo die Natur noch keinen großen Baumbestand aufwies wurden zahlreiche Birken gepflanzt, welche vor allem im Herbst eine schöne farbliche Kulisse bieten. Die insgesamt wellige Topographie des Platzes bietet immer wieder von Loch zu Loch neue Eindrücke.  Die großen & kleineren Teiche runden das Bild dieses „nordischen“ Platzes ab. An fünf Spielbahnen kann man dezent einige der Ferienhäuser sehen. Einige Wege rund um das Resort landen immer wieder Spaziergänger dazu ein ihre Runden um die Plätze zu drehen, ohne dabei dem Spieler störend aufzufallen. Teilweise hat man einen einmaligen Blick über das gesamte Golfresort des G&CC Fleesensee (lediglich der Schloss-Platz befindet sich etwas außerhalb des Resorts und ist somit nicht einzusehen). Große Bunkerlandschaften, wellige Greens, wehende Fahnen und breite Fairways wohin man nur sieht. In Deutschland – in dieser Form – wirklich einmalig!

2. Design: 8.0 Punkte
Der „Scandinavian Course“ wurde vom Architekt Ross McMurray sehr harmonisch angelegt. Einer der im Design harmonischsten Golfplätze, die wir bisher in unsere Testreihe hatten. Leicht ondulierte breite Fairways, strategisch hervorragend platzierte Bunker in verschiedenen Variationen sowie toll angelegte ausgedehnte Greens, welche je nach Fahnenposition viele Möglichkeiten bieten den Platz leichter oder schwerer zu gestalten sind nur einige markante Eckpunkte dieses Platzes.  Wer den Platz vor dem weißen Starterhäuschen an Loch 1 betritt, bemerkt spätestens an Loch 2 die Qualität des Designs. „Nordish by Nature“ könnte man dieses Platz nennen. Es fällt schwer eines der Löcher hervorzuheben, aber ein absolutes Highlight stellt das letzte Loch der „Front 9“ dar, ein PAR 5 (HCP 9) mit 484m (weiss)/ 453m (gelb) welches neben erhöhten Abschlagboxen auch ein erhöhtes Green aufweist, das durch zahlreiche Bunker und angrenzendes Wasser geschützt wird. Das Fairway verläuft auf der rechten Seite nahezu komplett am Wasser. Wirkliches Tourdesign-Niveau! Klasse!  Der Platz spielt sich sportlich bis anspruchsvoll. Je nach Teebox kann der Platz wirklich zu einer harten „Nuss“ werden, wird aber an keinem Loch unfair. Wer eine gute Runde auf einem sehr guten Platz spielen will, sollte hier definitiv aufteen.

3. Zustand
: 7.0 Punkte 

Der gesamte Platz war für die spätherbstlichen Verhältnisse in einem sehr guten Pflegezustand. Ein paar kleinere Abzüge in der „B-Note“ gibt es durch die temporären Platzpflegearbeiten an den Greens. Die Drainagen unter den Greens und Fairways ließen den Platz trocken und war dadurch gut bespielbar. Die verwendeten Gras-Sorten tragen hierzu bei. Selbst auf den komplett gesandeten Greens konnte man deren Qualität erahnen. Hier sind wir auf das kommende Frühjahr gespannt, um eine genauere Bewertung vornehmen zu können, aber eines ist jetzt schon mal klar: dieses Urteil kann nur noch besser ausfallen. Auch die vielen Bunker und Abschläge waren sehr gepflegt. Insgesamt eines „European Tour Course“ würdig. 

4. Übungsanlagen: 9.0 Punkte 
 

Über die Übungsanlagen, beziehungsweise das gesamte „Golfodrom“ folgt noch mal ein eigener kleiner Testbericht, daher hier nur kurz und knapp: mit großem Abstand erstklassig! 

5. Clubhaus / Gastronomie / Service:  6.5 Punkte
Das Clubhaus des G&CC Fleesensee entspricht allen Ansprüchen eines modernen Clubhauses mit einem schönen Empfangsbereich und kleiner Lounge, geräumige Umkleiden und Sanitäranlagen in ausreichender Anzahl, einem Proshop für die „schnellen“ Einkauf vor der Runde sowoe einer Gastronomie mit einer großzügigen Außenterrasse mit Blick auf einen Teil des 18-Loch Axel Lange Generali Course. Der Service war gut. Das Personal freundlich distanziert. Da die Gastronomie vor unserer Anreise und über die Wintermonate schon geschlossen hatte, war ein „Test“ hier nicht möglich, jedoch soll das Essen ebenfalls dem Gaumen der zahlreichen Golfer sehr gut schmecken. Wir hätten uns vielleicht etwas mehr „Country-Style“ im Innenausbau des Clubhaus gewünscht, aber der Geschmack ist bekanntlich verschieden.

6. Preis – Leistung: 7.0 Punkte
Das Greenfee kostet im Zeitraum vom 28.03. bis 31.10.  für eine 18-Loch Runde 65,00 Euro. Jugendliche uns Studenten erhalten 50% Ermäßigung. Alles stimmig und passend. Kinder bis 14 Jahre spielen übrigens kostenlos auf alle Plätzen des Resorts. 

Gesamtpunktzahl: 7.5 Punkte

Hier sollte man spielen…, weil sich das Erlebnis auf einem „European Tour Course“ zu spielen, einfach nicht entgehen lassen darf!

McMulligan

Bildquelle Logo: European Tour (TM):  http://www.europeantour.com

Platztest: Golfresort Fleesensee Teil 1

Im Herbst haben SolidSocket und ich Deutschland derzeit größtes Golfresort, das „Golfresort Fleesensee“ in Mecklenburg-Vorpommern besucht.  SolidSocket war im Frühjahr/Sommer diesen Jahres schon einmal in diesem „Golfmekka“ zum Trainieren und Golfspielen und berichtete mir ausführlich vom „Golfwunderland“, sodass ich mir nun endlich ein eigenes Bild davon machen wollte. Die Fahrt zum Fleesensee war schon lange geplant und die kurzfristigen warmen spätherbstlichen Temperaturen sowie das passende „All you can play“ kostenlose Greenfeeangebot ab dem 01.11. bis 31.03. bei Buchung eines Hotelzimmers im Radisson Blue Resort Schloss Fleesensee boten die optimalen Bedingungen, um dieses Top-Angebot zum Saisonende wahrzunehmen.

Allgemeine Informationen zum Golf & Country Club Fleesensee:

Das Golfresort Fleesensee ist ein groß und umfangreich in seinem Angebot, sodass einem die Superlative bei der Beschreibung wirklich knapp werden könnten. Um diesem Golfparadies gerecht zu werden,  werde ich den Platztest in mehrere Artikel aufteilen. In diesem ersten Teil des Platztests werden vor allem allgemeine Informationen zum Golf & Country Club aufführen.
In den G&CC Fleesensee wurden circa 50 Millionen Euro investiert um neben hervorragenden Trainingsmöglichkeiten, einem Clubhaus auch 5 Golfplätze mit über 70 Löchern auf einer gesamten Fläche von 370 Hektar  zu bauen. Folgende Plätze gehören zu diesem Resort:

Fünf Golfplätze – 70 Löcher
Der Scandinavian-Course (PAR 72) und Schloss-Course (PAR 72) sind regelmäßige Austragungsorte der European (Seniors) Tour  sowie auch der Qualifying School. Neben diesen beiden Top 30 Plätzen in Deutschland gibt es einen weiteren PAR 67 Platz, den Axel Lange (Generali) Course. Außerdem gibt es zwei 9-Loch Courses, den CocaCola Familien Platz und CocaCola Platz, welche auch ohne eine Platzreife bespielt werden können. Damit bietet der G&CC Fleesensee wirklich jedem Golfer/in ob mit DGV Heimatclub oder ohne, ob mit Platzreife oder ohne immer genau ein passendes Angebot. Wer sich seinem Golfschwung oder anderen Bereichen des Golf widmen will, kann dies in den zahlreichen Trainingsbereichen tun, welche sich rund um die „Golfarena“ ziehen. Diese „Golfarena“ ist eine gigantische Driving-Range mit einem Durchmesser von 400 Meter in einer Größe von acht Fußballfeldern. Selbst der größte Slice oder Hook dürfte hier noch die Range treffen. Auch „Longhittern“ sind hier nahezu keine Grenzen gesetzt. Absolut imposant!

Modernes Platzdesign: DGV Zertifikat Golf und Natur Gold
Die beiden Platzarchitekten Stan Eby und Ross McMurray haben bei Planung und Erbauung des G&CC Fleesensee auf höchstem Niveau eine Symbiose aus Golf und Natur geschaffen. Dies wurde zurecht mit dem DGV Zertifikat Golf und Natur Gold gewürdigt. Jeder Platz weist im Design seine eigene Charakteristik & Schwierigkeit auf. Unterschiedliche Teeboxen bieten dem Golfer/in jeder Spielstärke einen passenden Abschlag. Zwei der fünf Plätze gehören zu den Top 30 Golfplätzen und das hervorragende Design in einer wunderbaren Natur lässt keine Wünsche offen!

„Kleine Gäste“ sind Herzlich Willkommen
Die Kinderfreundlichkeit kommt in dem G&CC Fleesensee ebenfalls nicht zu kurz. Neben einem großen Betreuungsangebot können Kinder und Jugendlich bis zu einem Alter von 14 Jahren kostenlos alle Golfplätze und Trainingsbereich nutzen. Neben zahlreichen Golfkursen und einer Kinderbetreuung besteht auch die Möglichkeit ein Sommer Golf Camp zu besuchen.

Rahmenprogramm/ Events:

Rund um den G&CC wird ein großes Rahmenprogramm geboten, welches für Golfer und Nichtgolfer gleichermaßen sehr interessant sein dürfte:

  • Land Fleesensee Golfschule von Oliver Heuler
  • Tennis/ Tennischule 
  • Wellness & Spa (in den umliegenden Hotels)
  • Fitness-Kurse
  • Strand/ Segeln
  • Fleesensee Shopping
  • und vieles mehr… 

McMulligan

Bildquelle: http://www.golfclub-fleesensee.de/