Archiv der Kategorie: Golfsport

Equipment Test: Golflaser.de Birdie 500 – Rangefinder Review

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Hallo an alle Blogleser,

Für diese Jahreszeit ungewöhnliche milde Temperaturen und teilweise sogar noch geöffnete Sommergrüns lassen an einen richtigen kalten Winter bisher noch nicht so wirklich denken. Wenn nicht so viel Niederschlag fallen würde, könnten man es fast wagen auf dem heimischen Platz eine Runde zu drehen und in der absoluten „Off Season“ ein paar Bälle ins Grün schlagen. Eines steht fest: der bislang wärmste Dezember an den ich mich spontan erinnern kann. Am 31.12. des vergangenen Jahres habe ich es sogar noch mal bei Sonnenschein geschafft eine 9-Loch Runde zu spielen und bei dieser Gelegenheit neues Equipment auf die Runde zum Test mitgenommen. Wie schon im letzten Blogeintrag angekündigt, gibt es dieses Mal einen Test zum Laser Golf Range Finder „Birdie 500“ (White) der Firma RocketGolf UG (Sitz: Eggenfelden). Also ein deutsches Produkt, welches vor allem durch sein Preis-Leistungsverhältnis eine starke Konkurrenz zu den Einstiegsmodellen der bekannten Firmen wie  z.B.  Leupold, Bushnell und auch Nikon darstellt.
Wer gerade so kurz nach Weihnachten oder generell vor der neuen Golfsaison mit dem Kauf eines Rangefinder „liebäugelt“, sollte sich die Produktpalette von der Firma  RocketGolf UG unter Golflaser.de mal etwas genauer ansehen.

Golflaser.de Birdie 500 – Rangefinder ReviewBB_Golflaser_2

Bestellung und Lieferumfang:
Der Golflaser Birdie 500 lässt sich unkompliziert über die Homepage des Herstellers unter Golflaser.de bestellen. Wer sich seinen Birdie 500 an eine Adresse in Deutschland und Österreich liefern lässt, kann dies sogar Versandkostenfrei tun. Nur kurze Zeit später kommt der Rangefinder dann in einer sicheren und platzsparenden Verpackung nach Hause. Um eine Bestellung über die Homepage vorzunehmen ist eine einfache Registrierung eines Kundenkontos notwendig und schon kann es losgehen. Bei jedem Kauf gibt es ein 14-Tage-Rückgaberecht. Die Bezahlung ist per PayPal, Kreditkarte oder Nachnahme möglich. 
Der Birdie 500 kommt mit einer Tragetasche inklusive Trageschlaufe sowie einem kleinem Putztuch zur sicheren Säuberung der Okulare. Eine passende Batterie der Firma Panasonic zum Betreiben des Rangefinder wird auch beigelegt, sodass der Birdie 500 nach dem Auspacken direkt einsatzbereit ist. Außerdem ist eine verständliche Bedienungsanleitung als Faltblatt beigefügt. Wer das erste Mal den Rangefinder in den Händen hat, sollte sich kurz Zeit nehmen die Anleitung durchzulesen, um alle Funktionen des Gerätes kennen zulernen.

First Steps mit dem Birdie 500:
Um mit dem Rangefinder zu arbeiten, muss die beiliegende Batterie eingelegt werden. Es handelt sich hiebei um eine handelsübliche CR2 3V Batterie, welche in jedem gut sortieren Elektronikgeschäft nachgekauft werden kann. Bei meinem ersten Test ist mir aufgefallen, dass es sehr wichtig ist, die Batterie von oben und möglichst waagerecht in das Batteriefach einzulegen, da es sonst zu einem „verkanten“ kommen kann. Die Feder des Minuspol gleitet automatisch zurück. Nach dem Einlegen der Batterie ist der Bridie 500 betriebsbereit und kann es auch sofort losgehen.
Wie bei allen anderen Rangefindern sollte man zuerst den Fokus einstellen. So können auch Benutzer, die eine Brille tragen, das Gerät ohne Probleme nutzen. Durch einen kurzen Druck auf der Power-Knopf aktiviert sich das LCD-Display. Das Messen einer Distanz ist kinderleicht, indem man ein beliebiges Ziel anvisiert und erneut auf den Power-Knopf drückt. Ich empfinde es als sehr vorteilhaft alle möglichen Ziele in Sekunden zu messen, um mit einer größeren Sicherheit die Spielsituationen besser einschätzen zu können. Hier sehe ich auch klare Vorteile gegenüber einer GPS-Uhr. Verglichen mit dem Leupold GX1 hat der Birdie 500 eine weitere schöne Funktion: den Flag-Finder Modus. (dieser ist beim Leupold GX1 nur aktiviert, wenn ein besonderer reflektierender „prism-topped“ Flagenstock benutzt wird, hierzulande bislang noch nicht gefunden) Dieser wird durch ein kurzes Drücken auf den Mode-Knopf eingestellt. Im gleichen Modus ist auch ein sogenannter Scan-Modus ist möglich, um mehrere Ziele hintereinander zu Messen.
Ihr befindet auch auf einem schönen Links-Course in England oder auf einem tollen Parkland-Course in den USA und wollt alle Distanzen in Yards messen? Kein Problem! Auch eine Umstellung zwischen Meter und Yards ist mit nur einem Knopfdruck beim Birdie 500 möglich.

Technische Daten:
Mit dem Birdie 500 hat man ein 185 Gramm leichtes Gerät in seiner Golfbag. Die 6-fache Vergrößerung holt einem jedes Ziel, ob z.B. die Fahne, Bunkerkante oder den Baum im Fairway nah genug ran. Die Mess-Reichweite beträgt bis zu 500 Meter und zwischen 5-300 Meter zur Fahne. Wie bei allen anderen Rangefindern misst der Birdie 500 bis auf +/- 1 Meter genau. Technisch soweit alles top! Lediglich ein sogenannter „Fog-Modus“ zur vereinfachten Messung von Distanzen bei Nebel sucht man beim Birdie 500 im Gegensatz zum Leupold GX 1 vergeblich. Großer Pluspunkt ist jedoch ein „FlagFinder-Modus“, der einem das Sichere anvisieren der Fahne erleichtert und auch bestätigt.  Da der Birdie 500 keine Höhenunterschiede misst, ist er auch bei nahezu allen Turnieren im Amatuergolf zugelassen. Auf der Runde zeigt sich der Birdie 500 als „treuer Begleiter“ und lässt den Golfer, was Distanzen angeht, nicht mehr im Ungewissen.

Hier für alle „Technik-Freaks“ die technischen Daten im Überblick:

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  • Neues Modell 2013
  • Reichweite : 5-500m, zur Fahne max. 300m
  • Yards / Meter umschaltbar
  • Optik: 6x Vergrößerung
  • Dioptrienanpassung: +/- 4
  • LCD Display
  • Laser: Klasse 1, gefahrlos für Augen
  • Präzision: +/- 1m
  • Batterie: CR2 3V
  • Rutschfeste Gummierung
  • Gewicht: 185 g
  • Größe: 104x72x41mm

Haptik/ Verarbeitung und Zubehör:
Der Birdie 500 von RocketGolf UG wirkt qualitativ hochwertig, ist robust und liegt kompakt in der Hand, so wie man sich das von einem Rangefinder dieser Größe auch wünscht. Derzeit gibt es ihn in drei Farben zu kaufen: schwarz, weiss und rot. Dank zwei rutschfester Griffe an der Oberseite und Unterseite des Geräts fühlt sich das Gehäuse griffig an. Besonders gut gefällt mir die hochglänzende Verkleidung des Birdie 500 sowie auch die Metallumrandungen des Objektives und des Laser-Empfängers. Optisch setzt er sich hier von dem vergleichbaren aktuellen Einstiegsmodell von Leupold (GX1) und Bushnell (Tour V2) positiv ab. Alle Knöpfe am Gerät sind gut verarbeitet, sodass der Golfer lange Zeit Spaß an diesem Rangefinder habe sollte. Um das Gerät auch fortlaufend zu schützen, sollte man es am Besten in der mitgelieferten Hülle transportieren. Die Hülle kann an einem Gürtel befestigt werden. Leider fehlt ein kleiner Clip für die Golfbag. Wer Sorge hat seinen Birdie 500 beim Messen einer Distanz zur Fahne an einer Klippe, in einem Wasserhindernis oder an einer Schlucht zu verlieren, kann eine mitgelieferte Handschlaufe am unteren Teil des Rangefinders befestigen. Somit bleibt er sicher am Handgelenk. Um die Objektive von Staub zu befreien und ein verkratzen der hochwertigen Optik zu vermeiden, liegt direkt ein geeignetes Putztuch bei. Guter Service!

Fazit zum Birdie 500:
Wer sich den Rangefinder Birdie 500 auf Golflaser.de kauft, wird positiv überrascht sein! Weder in der Verarbeitung noch bei der Technik konnte ich während des Tests gravierende Unterschiede zu den anderen Herstellern feststellen. Der FlagFinder-Modus ist ein echter Helfer beim ermitteln der korrekten Distanz zur Fahne. Optisch hat mir das Gerät schon direkt nach dem Auspacken zugesagt. Wer auf einen Fog-Modus, wie beim GX1 von Leupold verzichten kann, sollte bei einem aktuellen Aktionspreis (Stand: Januar 2014) von nur 169,00 Euro zuschlagen. Das Preis-Leistungsverhältnis ist einfach zu gut, um an diesem Gerät vorbei zugehen. Von daher eine klare Kaufempfehlung!

 Euer McHotDog

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Score 78: Probleme mit dem Zeitmanagement?!

scorecard_78Es sind schon ein paar „mehr“ Wochen seit meinem letzten Blogeintag vergangen und im Moment komme ich leider kaum dazu richtig viel zu schreiben, obwohl sich eine Menge im „Projekt: Socre 78“ tut. Ich schaffe es zwar regelmäßig zu trainieren, aber mein Trainingsplan steht nur so „halbherzig“ und wird immer wieder „beschossen“. Irgendwie scheint vielleicht im Moment doch noch nicht der richtige Zeitpunkte gekommen zu sein, mich voll in das „Projekt: Score 78“ reinzuhängen… An Motivation mangelt es nicht!!! Wenn es nach mir gehen würde, könnte ich „24 Stunden und 7 Tage die Woche“ auf dem Golfplatz „anhängen“, aber leider geht mein Zeitmanagement überhaupt nicht auf. Viele andere Dinge blockieren mich gerade, sodass ich an einem kritischen Punkt gekommen bin das „Projekt: Score 78“ sogar wohl möglich auf einen anderen Zeitpunkt zu verschieben und meine Ziele für diese Saison 2013 neu zu definieren. Das „knabbert“ natürlich mental ganz ordentlich an mir, aber ich lasse mir noch mit dieser schweren Entscheidung bis Anfang Juli zeit.
Mein Shortgame hat sich in den letzten Wochen sehr verbessert, am langen Spiel hat sich aber leider weniger getan. 
Zu mindestens deutlich weniger als ich dachte und mir erhofft habe. Ich werde versuchen über einen struktuierteren Trainingsplan + Wochenplan meine Zeit für das Training besser zu koordinieren, immer das Wetter im Auge behalten, was mir leider oft einen Strich durch die Rechnung gemacht hat. Meine Trainingszeit außerhalb des Golfplatzes muss sich auch deutlich steigern, denn ohne verbesserte körperliche Fitness geht es nur langsam voran. Ausdauer- und Krafttraining müssten von mir viel mehr Bedeutung bekommen.
Außerdem denke ich immer wieder darüber nach „Audio-/ Video-Blogeinträge“ zu machen. Diese lassen sich einfacher erstellen als die viel zu aufwendigen produzierten BirdieBusters-Podcasts. Ich weiss, dass im Moment nur sehr wenig neuer Input in diesem Blog kommt, aber ich bin trotzdem immer noch dabei ihn mit Gedanken und Ideen zu füllen! Bald steht auch endlich etwas Urlaub an. Vielleicht Zeit genug, um die Audio-/ Video-Blogeinträge für diesen Golfblog zu etablieren.

Also, Danke für`s regelmäßige vorbeischauen und Lesen des Blogs während der kleinen Durstphase!
Grüße McMulligan

Score 78: Die „mentalen“ Back 9

scorecard_78Hallo an Alle!
In den letzten Wochen konnte ich viel trainieren und habe 3 Turniere gespielt, davon 2 Ligaspiele im Großraum Köln. Ein absolutes Highlight der Saison stellte das Mannschaftswettspiel im Golf- und Landclub Köln in Refrath dar. „Wo Bernhard Langers Karriere mit dem Gewinn der Nationalen Offenen Meisterschaften 1975 begann, wo Nick Faldo und Severiano Ballesteros Platzrekord gespielt haben und sich Annika Sörenstam wohlgefühlt hat…“ habe auch ich mich direkt in das richtig tolle Platzdesign verguckt. Alleine das Birdie-Book, welches man für 5,00 Euro im neu gebauten Clubhaus zu kaufen bekam, war sein Geld wert. Noch nie habe ich mich während einer Proberunde und dem Ligaspiel so genau auf die Runden vorbereiten können. Jeder Baum, jeder Teich, jeder Strauch war exakt vermessen! Alle wichtigen Layup-Zonen konnte ich dann dank meines Leupold-PinLaser, den ich nicht mehr missen möchte, zusätzlich vermessen. Der G&L Köln ist einfach ein wunderschöner Parkland-Golfcourse und einer der schönsten Plätze, die ich in Deutschland bisher gespielt habt. Absolut erste Liga und ich freue mich dieses Jahr im August schon auf das European Seniors Tour-Event – das Berenberg Masters –  im G&L Koeln! Ich hoffe, dass Bernhard Langer auch wieder mit dabei sein wird!

Im heutigen kleinen Update vom „Score 78- Projekt“ muss ich zu der harten „Erkenntnis“ kommen, dass eine komplette Golfrunde immer 18 Loch hat. Nicht mehr und nicht weniger. Natürlich war mir das eigentlich schon seit langem bekannt, aber es wurde mir bei den letzten Turnier-Runden nochmal eindrucksvoll ins Gedächtnis gerufen. Wie man aus der Überschrift des Blogeintrages entnehmen kann, scheint sich bei mir während der letzten Turnier-Runden ein kleines mentales Problem aufzubauen… „die Back 9“ (hinteren 9 Loch). Während ich es endlich direkt schaffe mental am ersten Abschlag da zu sein, verlässt mich mein wiederholt Fokus und mein Schwungrhythmus auf den hinteren Löchern. Zu allem kommt dann auch noch etwas Pech hinzu und musste leider nach den +5 über PAR auf den ersten 9 Löchern auf den letzten Neun zwischen satten 10 bis zu 14 Schlägen mehr notieren (Scorekarte siehe unten).
BB_GL_Koeln01Am vergangenen Feiertag habe ich somit leider den Gewinn eines deutschen Kinderkrebs-Hilfe-Tunieres und die damit verbundene Einladung zum Regionalfinale und Golf-Manager-Cup verspielt. Das erste Mal seit langer Zeit, dass ich nach einer Doublebogey-freien 41ziger Runde auf den „Front 9“ und einer Triplebogey-reichen 55ziger Runde auf den „Back 9“ so richtig, richtig enttäuscht nach der Runde war. Zwei völlig komplett andere 9 Loch. Während ich auf den Front 9 noch Pars und Bogeys retten konnte, lief ab Loch 10 nicht mehr viel nach Plan. Das verrückte daran war zusätzlich, dass ich auf er gesamten Runde keinen Ball ins aus geschossen hatte und trotz der totalen Ausfälle  immer noch recht „easy“ mein Handicap gespielt habe, was seit Monaten nicht mehr die tatsächlichen Spielfähigkeiten widerspiegelt. Nächstes Ziel muss es also sein, die mentale Blockade zu lösen und ich muss anfangen mir mit der neuen Spielsituation auch eine neue Komfortzone zu bauen in der ich mich direkt wohl fühle und diese muss Richtung Score 80 liegen und weg von Score jenseits der 90! 

Es ist also Licht am Horizont, denn eine Verbesserung um 5-7 Schläge von einer 89 Runde auf eine 84/82 Runde sind zu greifen nah und ich würde meinem Ziel „Score 78“ ein riesen Stück näher kommen… und weiter geht`s!!

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Score 78: Die Präsentkorb-Wette 2013

ScorecardHallo an Alle!
Es sind ein paar Wochen seit dem letzten Blogeintrag vergangen. Leider kam ich nicht wie geplant zum Schreiben. Zum einen hat der Umzug viel Zeit gekostet und zum anderen war das Winterwetter alles andere als motivierend, um sich aktiv mit dem Golfen zu beschäftigen. Endlich scheint der Schnee tatsächlich zu kapitulieren und die Saison startet deutlich verspätet. Zwar bin ich, sobald es überhaupt möglich war, auf der D-Range gewesen, konnte ein paar Pro-Stunden nehmen und aktiv an meinen ganzen Schwungproblemen arbeiten, aber es wird auch endlich Zeit, dass die Grüns wieder dicht und griffig werden und die Saison jetzt wirklich startet. Am vergangenen Wochenende wurden das erste Mal in dieser Saison die Sommergrüns eröffnet. Dem Wetter sei Dank…
In diesem Jahr habe ich trotz meiner zeitintensiven Arbeitsstelle vor wieder  voll anzugreifen. Das letzte Jahr war komplett durch den Abschluss an der „blockiert“ und somit konnte ich weder viel trainieren noch an vielen Turnieren teilnehmen. Es gibt natürlich immer Lebensabschnitte in denen es wichtigere Dinge gibt, als Putts zu Lochen, Fairways und Greens zu hitten und der HCP-Verbesserung hinterher zu jagen… und genau diesen Abschnitt habe ich nun hinter mir gelassen.
Als ich im Januar mit zwei Freunden im Januar während unserer tollen Trainingswoche in Tunesien über unsere individuellen Entwicklungsmöglichkeiten geredet haben, hat mir ein Freund eine Wette angeboten… die „Präsentkorb-Wette“. Ja ok, der Name ist nicht wirklich „sexy“ aber vielleicht fällt mir demnächst noch ein schöner Titel für unsere Wette ein. Um was geht es genau: Eigentlich ist die Wette so simpel erklärt wie sie auch ist.

-.- Score eine 78 auf einem 18 Loch-Platz mit einem regulären Course-Rating während einer vorgabewirksamen Runde in diesem Jahr 2013 -.-

der Preis: ein fetter Präsentkorb Lieferung frei Haus

Das sieht für den Ein oder Anderen auf den ersten Blick nicht sonderlich schwer aus. Für mich würde dies aber aktuell eine Verbesserung um 11 Schläge auf 18 Loch darstellen, um genau zu sein von einer 89 auf 78ziger Runde. Ok…ok… das macht die Sache doch gleich viel interessanter, oder??
Der Präsentkorb soll natürlich nur ein symbolischer Anreiz sein und steht quasi lediglich als Wetteinsatz im Neben-Fokus. Die Beschränkung, dass die 78-Runde dieses Jahr gespielt werden muss, macht die ganze „Geschichte“ gleich noch mal um einiges spannender. Ursprünglich war die Wette als kleiner Spaß gemeint, aber schnell wurde daraus Ernst. Mich hat es auf jeden Fall wieder gepackt und der Trainingseifer ist großer denn je zuvor.

Die Frage stellt sich nun schnell, wie man diese Wette tatsächlich gewinnen kann?? Ein Plan muss her und zwar ein abgestimmter Trainingsplan und Turnierplan inklusive aller Ligaspiele in der Juniorenliga für diese Saison… Aktuell erarbeite ich mir gerade die Rahmenbedingungen für das regelmäßige Training um so effektiv und abwechslungsreich wie nur möglich während der Saison und zwischen den Turnieren zu trainieren. Auch die körperliche Fitness darf nicht mehr zu kurz kommen. Dementsprechend müssen die Trainingsbedingungen optimiert werden. Gezielte Workouts im „Home-Training“ werden demnächst dem „Fitnessstudio“ vorgezogen um Zeit einzusparen. Ich habe endgültig festgestellt, dass ich auch kein Fitnessstudio-Gänger bin. Also werde ich mir die nötigsten Dinge besorgen, um  Das kostengünstig zu hause zu trainieren. Wie Workouts werde ich mir selbst zusammenbauen. Ziel ist es vor allem meine körperliche Flexibilität und Ausdauer zu verbessern.  Also, wie ihr seht… ich habe noch eine Menge vor mir… ich hoffe ich bleibe so gesund wie bisher und kann mich mental auch vollständig auf diese Aufgabe und Wette einlassen. Der Kopf ist jetzt schon nahezu frei und fokussiert. Jetzt muss der Rest langsam folgen!!

Also… auf geht`s!
Grüße McMulligan

Trainingsreise Tunesien: Wieder im kalten Winter angekommen!

BB_TRTunesien_03Hallo an alle Blogleser!
Hiermit melde ich mich endlich mit dem ersten Blogeintrag von unserer Trainingsreise im warmen Nordafrika, welche Mitte Januar stattfand. Aus der Wärme direkt in den Winter zurück – ein harter „Temperatur-Schock“. Da es in Tunesien während unserer Urlaubswoche deutlich wärmer, sprich 25 Grad!!!, war und sich hier der Winter leider immer noch von seiner kalten und „fiesen“ Seite zeigt , bin ich direkt nach dem Rückflug erstmal mit einer Erkältung krank geworden. Leider will diese auch seit ein paar Wochen nicht so richtig komplett weggehen… ja ja die Erkältungszeit dank des tollen „Schmuddelwetters“. Da würde man am liebsten auswandern! Selbst wenn man zwischenzeitlich wieder  komplett gesund ist, irgendwo fängt man sich dann doch wieder die nächste Erkältung ein.  Die letzte Zeit konnte ich nutzen, um alle Photos zu sortieren und ein bisschen die zahlreichen Schwungvideos aus unseren Trainingseinheiten analysieren. Immerhin!
Wir hatten eine wirklich tolle Woche, in der uns auch das Wetter nicht im Stich gelassen hat. Zwar gab es viel Wind (teilweise zu viel!) und am ersten Trainingstag auch leider ein paar Regentropfen, aber das meiste Wasser kam nachts runter, sodass morgens früh uns sonnige Tage erwarteten. Auch unser Hotel, inklusive Essen und Unterkunft, hatte uns positiv überrascht. Ursprünglich hatten wir geplant nur vor Ort in Port El Kantaoui zu spielen.

BB_TRTunesien_03Da uns aber die Qualität der beiden umliegenden Plätze nur befriedigend und das Design auch nur ausreichend gefiel, hatten wir uns entschlossen eine kleinere Tour quer die Küste am „Golf von Hammamet“ entlang zu machen, um uns auch ein paar andere Plätze des Landes anzuschauen und zu spielen.

Einer der absoluten Highlichts war der  im Januar 2013 neu wieder eröffnete „Flamingo Course“ nahe der Großstadt Monastir. Über diesen Platz werde ich noch mal in einem großen Blogeintrag ausführlich berichten, da er uns so gut gefallen hat um auch in meiner aktuellen „Golfplatz-Bestenliste“ sogar einen Top 5 Platz zu ergattern. Wirklich lohnenswert zu spielen sofern man sich in der Region um Monastir aufhält! Neben dem „Flamingo Course“  und den Plätzen in Port El Kantaoui haben wir auch einen Auflug zum „Yasmine Valley“ Course gemacht, welcher sich circa 80 km nördlich unseres Urlaubsortes in der Golfregion von Hammamet (Nabeul, Tunesien) befindet.
In den kommenden Wochen werde ich Euch nun, je nach Zeit da ich gerade umziehe, über das Land Tunesien als Golfdestination und  die unterschiedlichen Regionen genauer informieren und Euch auch etwas über die derzeitige Situation nach der Revolution berichten. „Road-Trip“ Videos inside!

BB_TRTunesien_04Bis dahin wünsche euch viel warmen Tee, ein paar warme Socken und eine warme Mütze in der Hoffnung, dass es endlich wärmer wird und der Winter weiter zieht und der Frühling endlich kommt!

Grüße McMulligan

Jahresrückblick outofbounds

Servus zusammen,

schon lange überfällig, aber besser spät als nie oder so ähnlich 🙂

Ich würde gerne ein paar Sätze über 2012, meine bisherige Golfer-Laufbahn sowie über 2013 schreiben als auch noch ein Schwungupdate zu geben.
2012 war kurzum gesagt ziemlich ernüchternd und um es vorweg zu nehmen hätte ich im Herbst 2011 nach meiner bestandenen Platzreife nie und nimmer gedacht, dass ich zu dem Zeitpunkt nach so vielen Trainingseinheiten noch so weit davon entfernt bin auch nur ansatzweise spielen zu können.

2012:
Spät angefangen nach der langen Winterpause nach bestandener Platzreife ging es erst Ende Mai / Anfang Juni los. Das Programm war eigentlich immer gleich. Fast jedes Wochenende ein paar Stunden Range und Kurzspiel, dazu alle 3,4 Wochen eine Trainerstunde zu zweit und ab August auch die ein oder andere 9-Loch Runde bzw. sogar 2 18-Loch Runden. Alles in allem hat sich nicht viel getan wenn ich ehrlich bin. Es gibt noch massig Fehlschläge (nur jeder dritte Ball fliegt überhaupt, jeder 10 fliegt gut aber auch die guten sind noch weit von solchen entfernt wo ich mal hin will.

Ich könnte nun ewig über meine Problemchen reden, in erster Linie ist es beim langen Spiel aber einfach das Thema dass ich den Ball nicht gut treffe und zusätzlich wenn ich treffe alles sehr kurz ist mit geringer Schlägerkopfgeschwindigkeit. E9 fliegt 100 Meter, E4 130. Da stimmt irgendwas nicht. Driver fliegt max. 150-160m Carry….echt zum verzweifeln. Trotz Trainerstunden, trotz viel Üben, da hätte ich echt gedacht, dass man das nach einer Saison schon etwas besser kann.

Ich vermute es hängt mit meinem sehr hohen Ehrgeiz zusammen und dem damit verbundenen mentalen Problem, das man zu viel will usw. Am mangelnden Üben oder Trainerstunden kann es jedenfalls nicht liegen.

Shortgame auf dem Platz wurde auch immer miserabler, nur habe ich da auch wenig geübt. Nur wundert es mich, dass ich damals während der Platzreife 40m Pitches ganz gut hinbekommen habe und aktuell bekomme ich da gar keinen Ball hoch. Entweder fliegt die Dreckskugel nur 10m weit oder im 45° Winkel nach rechts rollend auf dem Boden. Das nennt man dann Socket glaube ich 🙂

Die letzten Woche war ich häufiger in der Arena79 in Bottrop, auch inklusive Trainerstunde, aber besser wurde es nicht wirklich. Je länger ein Schläger, desto miserabler alles.

Umso frustrierender wenn man die Erstspieler in Jeans und Leihschläger auf einer Range trifft die ein E4 in der Hand haben und das locker über 150m gehauen wird, zwar technisch nicht schön, aber verdammt effektiv. Da würde man schon gerne mal alles hinschmeissen, aber das ist ja auch keine Lösung.

Ich bin zwar halbwegs davon überzeugt, dass die Fehlschläge immer weniger werden und man prinzipiell den Ball wird treffen können, dennoch ist es nicht ganz so cool, einen Driver Carry nur 150,160m zu hauen. Irgendwas stimmt da bei mir Grundsätzlich nicht. Habe in letzter Zeit so viel gelesen und Videos geschaut mit allen möglichen Tipps, so dass es eher immer schlimmer wurde, wenn ich dann einen Schlag ausüben wollte. Am besten ich mache weiter wie bisher…aber was soll man noch mehr tun (Berufstätig) außer jedes Wochenende 2,3 Stunden Range, alle 3,4 Wochen zu zweit eine Trainerstunde, wenn es trotzdem nicht laufen will? Ich kann ja auch nicht jedes Wochenende eine Trainerstunde nehmen… Helfen würde das vermutlich auch nicht.

2013:
Genug gejammert, was passiert 2013? Privat in den Essener Süden gezogen, sind wir gerade auf der Suche nach einer richtigen Mitgliedschaft und es sieht alles danach aus, dass wir beim GC Mettmann anfangen werden. Örtlich toll gelegen (nur 5 Mehrkilometer wenn ich von der Arbeit aus Düsseldorf über den Platz nach Hause fahre) und ein gutes Trainingsgelände inkl. Kurzplatz und natürlich 18-Loch Platz. Das Preismodell sieht auch gut aus. Am Samstag haben wir ein Termin vor Ort und dann wird das Ganze hoffentlich in trockene Tücher gebracht.

Zusätzlich steht im März ein Kurztrip nach Fleesensee an um u.A. auch eine Stunde beim Oliver Heuler zu buchen und mal zu schauen was aus seiner Sicht das Hauptproblem ist.

Equipment:
Vor 2 Tagen habe ich eine Cleveland Wedge (GC15,52°) ersteigert, da ich gemerkt habe das mein PW nur 42° hat und danach erst das SW mit 56° kommt. Mal schauen wie sich so eine Stahl-Blade-Wedge spielen wird. Schlimmer kanns ja nicht werden 🙂

Was noch dringend fehlt ist ein Trolly, vielleicht ein größeres Bag sowie ein Holz zwischen Driver und E4 bzw. 21° Hybrid. Mal schauen wann was gekauft wird. Sobald man im Club ist und 18 Loch spielt wird man das ein oder andere wohl dann benötigen.

Schwung:
Leider nicht in guter Qualität, dennoch würde ich gerne meine neuesten Schwünge  kurz posten, vllt. mag der ein oder andere ja etwas dazu sagen!? Das einzige was mit auffällt, wenn ich meine alten Schwünge mit Neueren vergleiche: Ich bleibe etwas besser in meiner Position und gehe nicht mehr mit dem Oberkörper nach oben beim Rückschwung. Ob das nun ein Erfolg ist oder nicht…. die Bälle fliegen jedenfalls nicht besser 🙂

Was auch noch etwas frustriert: Mein Schwung sah generell schon mal besser aus vor paar Monaten und ich habe auch schon mal für meine Verhältnisse richtig gut gespielt, vor allem das Shortgame und kurze Par3s und es ist alles nicht besser sondern schlechter geworden. Und das im Anfangsstadium wo es eigentlich erstmal eine Weile besser werden sollte statt stagnieren oder gar schlechter werden.

Ob das nun alles nun mental oder Unvermögen ist… who knows?

Ich hoffe, dass ich diesen Artikel mal in 5 Jahren lesen und herzhaft lachen werde 🙂

PW von hinten:

PW vorne:

Driver hinten:

Driver vorne:

Ziele:

Longtherm: Single HCP und Driver Carry > 200m sowie E4 >160m

Midtherm: Turniere spielen, HCP unter 40, weniger komplette Fehschläge

Shortterm: Viel trainieren

Wintertrainingsreise Tunesien: und Abflug in die Sonne nach Plan!

Hallo an Alle!
Wetter_PortElKantaouiKurz vor dem Abflug noch ein schneller Blogeintrag. In den letzten Tagen hat sich die Wetter-Prognose für den Ort Port El Kantaoui gefühlt 20 Mal geändert, sodass wir leider aktuell bei einem Regentag und kühlen 13 Grad angekommen sind. Dafür werden uns die anderen Tage wohl entschädigen. Höchstwerte von 21 Grad sind vorausgesagt, sodass wir unseren Trainingsplan etwas umstellen werden, um die meiste Sonne auf unseren Trainings-Runden zu erwischen. In den letzten zwei Wochen habe ich mit Hilfe des Rahmentrainingsplans (auffindbar auf der Seite des Deutschen Golfverbands) einen Trainingsplan erstellt, der uns während unserer Reise als Zeitschema dienen soll, um die Trainingswoche in der Sonne so intensiv zu nutzen wie es nur geht. Hierbei habe ich versucht darauf zu achten ein Gleichgewicht zwischen Spiel auf dem Platz und intensiven Trainingseinheiten im Bereich des Putten, Chippen, Pitchen und Bunkers in den Plan einzubauen. An etwas Freizeit für die Stadtbesichtigung mit einem Einkauf und an die Party am Wochenende habe ich auch gedacht. Klar, es ist eine Golftrainingsreise daher sind wir quasi hauptsächlich nur auf dem Clubgelände und nähe des Hotel, um an unserem Spiel zu arbeiten. Der Plan sieht auf den ersten Blick recht voll aus und ob er in dieser Form auch tatsächlich realisierbar ist, wird sich zeigen. Rausstreichen und „verschlanken“ kann man ihn immer noch nach der Ankunft je nach Wetter und Trainingsschwerpunkt.

Trainingsplan_MusterDa es leider am Donnerstag etwas regnen soll, werden wir unsere erste Trainingsrunde auf den kommenden Freitag verschieben und in den Regenpausen am langen Spiel arbeiten. Mittels Video-Feedback der Casio Exilim High-Speed-Cam und einem Notebook + V1 Sport Analyse-Programm, werden wir uns in der kommenden Woche sehr intensiv den jeweiligen Baustellen unserer Schwünge widmen und abends im Hotel nach-besprechen. Da die Reise ohne einen Pro stattfindet, organisieren wir uns während allen Trainingseinheiten selbst. Da die Golferfahrungen  in unserer 3er-Gruppe über die Jahre, teilweise Jahrzehnte recht große geworden sind, hoffen wir ein abwechslungsreiches und gutes Training für die kommenden sieben Tage auf die Beine gestellt zu haben. Aber egal wie der Score ausfallen wird, der Spaß wird nicht zu kurz kommen und wenn es mal gar nicht läuft, gibt es immer noch die Bar für Cocktails und einen großen Spa zum relaxen! „All inclusive…Baby“!

Auf geht`s, hoffentlich macht uns der Schnee beim Abflug keine Verzögerung!
Viele Grüße und bis zum nächsten Update!

McMulligan
Bildquellen: Wetter – http://www.wetter.com /Trainingsplan (C) McMulligan Privat

Golf-Winterreise Tunesien: Port El Kantaoui Sousse

Tunesien_ElKantaoui„Low-Budget Golf  im Norden von Afrika“
Obwohl es für den Monat Dezember in unserem Breitengraden in diesem Jahr deutlich zu warm  ist, bietet sich trotzdem leider kaum die Möglichkeit Golf zu spielen. Der Dauerregen will einfach dank der deutlichen Temperaturen im Plus nicht in Schneefall übergehen, dann könnte man sich wenigstens auf Wintersport einstellen. Im Januar und Februar wird es oft nicht besser. Wer also seine Golfschläger nicht gegen Skibretter und Snowboard tauschen möchte, dem bleibt eigentlich nichts anderes übrig als eine Golfreise in wärme Gefilde zu buchen. Wer nicht viel Geld zum Golfen auf den Tisch legen möchte, kann dies in der absoluten „Off-Season“ auch tun. Zwar sind Marokko und Tunesien noch nicht in die absolute „Topliga der Golfdestinationen“ aufgestiegen, aber  gerade diese beiden Länder bieten neben dem oft im Januar verregneten Belek und Andalusien oder den Balearen eine ernsthafte Alternative. Während die Preise auf den Kanaren zu dieser Zeit deutlich anziehen und zwar mit viel Sonne locken, aber auch extremen Greenfee-Preisen gleichzeitig abschrecken, schaffen es die beiden nordafrikanischen Staaten immer mehr Golfern ein „Wintertrainingslager“ zu teilweise knallharten Preisen im unteren Preissegment zu bieten! Muss billig immer gleich automatisch auch schlecht sein? Sicherlich nicht… ich werde es testen und zwar Mitte Januar in Tunesien.

„All Inclusive – oder was?“Seabel_alhambra_tunesien
Es gibt eine Vielzahl an Argumenten die Tunesien als Reiseziel im Januar und Februar interessant machen, natürlich in erster Linie der Preis. Während man in den meisten Regionen in Tunesien mit Golfplätzen für eine Woche unter 300 EUR bei 4**** (Sterne), im DZ oder Studio mit Halbpension inklusive Flug und Transfer zahlt, sind die „All Inclusive“ Angebote nur marginal teurer… und sind wir ganz ehrlich… auch wenn uns Golfern eine Halbpension durchaus reicht, da man nahezu eh über die Hälfte des Tages auf dem Golfplatz oder Trainingsgelände steht, nimmt man das „All Inclusive“ doch gerne mit. Nach ein paar Cocktails an der Bar dürfte sich der kleine Mehrpreis von 30-50 Euro durchaus rentiert haben. Gutes Hotel mit abwechslungsreichem Essen und einem schönen SPA-Bereich sind also recht schnell gefunden. Doch wie sieht es eigentlich mit den Golfplätzen aus? Der eigentliche Grund, warum man die insgesamt nur 2 1/2 stündige Flugreise auf sich nimmt?
Übrigens kleiner Tipp: Golfgepäck kann schnell zu einem unvermuteten Kostentreiber werden. Je nach Airline werden dort dem Reisenden teilweise horrende Summen abgenommen, um das Golfgepäck von „A“ nach „B“ zu transportieren. Ein Vergleich kann sich schnell lohnen. Wer mit „TunisAir“ (der nationalen Fluggesellschaft) fliegt, ist hier sorglos da die Airline das Golfgepäck bis 20,0 Kg kostenlos befördert. Eine vorherige Anmeldung des Sportgepäck ist auch nicht notwendig. Super Service! Das schont den Geldbeutel! (Stand Dezember 2012).

„Golfplätze – wie Sand am Meer?“
Die Anzahl an Golfplätzen in Tunesien, welche dem internationalen Standard stand halten können, ist überschaubar. Bekannte Plätze sind unter anderen:

  • The Residence Golf Course
  • Golf Citrus (La Forêt)
  • Golf Citrus (Les Oliviers) 
  • El Kantaoui Golf (Sea Course)
  • El Kantaoui Golf (Panorama Course)
  • Palm Links Golf

Wer auf diesen Plätzen seine Golfrunde plant, wird in der Regel nicht enttäuscht werden. Ob in Golfzeitschriften, Golfforen oder Reisekatalogen… man findet sie immer wieder. Viele günstige Hotel-Angebote befinden sich ebenfalls Rund um diese Plätze.  Auch die Greenfee-Preise sind im Vergleich zu anderen Regionen sehr freundlich – für unter 50 EUR kann man eine 18-Loch Runde unter Palmen spielen. Nice Deal! Natürlich sollte auch die Qualität der Plätze passen, aber wenn man den vielen Reiseberichten trauen kann, sollten diese Plätze ihr Geld wert sein.
In diesem Jahr habe ich mich erstmals entschlossen Tunesien als Golfdestination zu bereisen. Aktuell bewegen sich die Temperaturen im Bereich von 15-22 Grad Celsius. Somit ist Golfspielen perfekt möglich. Natürlich muss man regional immer mit dem Wetter etwas Glück haben, aber da die Temperaturen nur selten unter 15 Grad sinken, ist nahezu ein ganzjähriges Golfspiel auf den Plätzen möglich. Windfeste Bekleidung sollte man trotzdem nicht vergessen, da es ich zum Abend hin spürbar abkühlen kann.

„36 Loch – die Golfregion Port El Kantaoui“
Die Golfregion Port El Kantaoui gehört zur nah gelegenen Stadt Sousse. Die Plätze sind circa 30-40 Minuten von den größeren Flughäfen entfernt. Tagesausflüge nach Monastir und auch in die Hauptstadt Tunis sind von hier aus möglich. Die beiden Golfplätze (Sea Course und Panorama Course) in der Hafenstadt Port El Kantaoui wurden von Ronald Fream designed und bieten als PAR 72 Kurse mit  6253 m (Sea Course) und 6045 m (Panorama Course) eine sportliche Herausforderung von unterschiedlicher Art. Während der Sea Course deutlich flacher am Meer entlang läuft, wobei 3 Spielbahnen sich in unmittelbarer Nähe zum Wasser befinden, ist der Panorama Course deutlich hügeliger. Den Golfer erwarten hier erhöhte Abschläge und kleine Schluchten die überspielt werden müssen sowie ein paar tolle Ausblicke auf den Strand und das Meer. Einen ausführlichen BirdieBuster-Platztest wird es nach der Reise geben.

Als kleiner Vorgeschmack hier schon einmal ein paar Platzimpressionen:

„Sea Course“ Port El Kantaoui, Sousse Tunesien

„Panorama Course“ Port El Kantaoui, Sousse Tunesien

Bildquellen:


Videomaterial: (C) Youtube

Arena79: IndoorGolf mit neuem Konzept

Arena79_LogojpgEs ist mal wieder kalt und nass geworden und die meisten Golfplätze sind aufgrund von Schnee oder starker Regenfälle nicht mehr bespielbar. Wie in jedem Jahr beginnt jetzt die harte Zeit für alle Golfer und oft wandern die Schläger, sofern kein Golfurlaub im Warmen geplant ist, in den „Keller“. Das muss aber nicht sein…, denn es gibt ernsthafte und gute Alternativen im „Schwung zu bleiben“ und zwar durch das Training in Indoor-Golfanlagen. Wer nicht das Glück hat und Mitglied im Golfclub St.Leon Rot ist (…und somit über eine clubeigene Indoor-Trainingsmöglichkeit verfügt), kann nun in immer mehr Indoor-Hallen bei angenehmen Temperaturen zur Überbrückung der kalten Jahreszeit Golf spielen. Ob Putten, Chippen, das Training des langen Spiels unter PGA-Pro Anleitung  im Simulator oder eine 18-Loch Runde auf einem der schönsten Plätze der Welt… nahezu alles ist möglich. Arena79_BB02
Eine vom Konzept in Deutschland bisher einzigartige Möglichkeit, bietet die Arena79 in Bottrop – mitten im Ruhrgebiet. Hier wird dem spiel- und trainingshungrigen Golfer/-in eine Menge geboten. So viel, dass sogar  das Team der deutschsprachigen Golf-TV-Sendung „GolfTotal“ zu Gast war.

Auszug des Angebots der Arena79:

  • insgesamt 18 Golf-Simulatoren – ob eine Runde „Pebble Beach“ oder Training auf der virtuellen Driving-Range
  • ein 500 qm großes Puttinggrün mit Kunstrasen
  • Chippen vom Rand des Puttinggrüns möglich
  • diverse Kurse: Starteinheiten und Vorbereitungen für die Platzreife
  • Golfunterricht mit einem PGA-Pro (u.a. durch Patrick Limbecker)
    · Golfkurse
    · Spezialkurse auf Anfrage
    · Training für Clubmannschaften inklusive Schwung und Schlaganalyse (individuelle Angebote auf Anfrage)
  • ein Einkauf bei Golfhouse – in neuem Look und alles unter einem Dach – ob neue Schläger oder Bekleidung ob Fitting oder Schlägertest
  • ein Restaurant mit Bar
  • nicht vorgabewirksame Turniere am Simulator
  • „after Work“ Angebote mit Rabatten
  • und vieles mehr…

Spielbare Plätze am Simulator:

Banff Springs
Bay Hill
Bethpage Black
Doral
Harbour Town
Kettle Creek
Kiawah Island
Nicklaus North
Pebble Beach
Pinehurst No. 2
Links at Spanish Bay
Spyglass Hill
Torrey Pines
Troon North
Wooden Sticks
World Executive

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aktuelle Preise (Wintersaison 2012/ 2013, ohne Gewähr):

Training und Golfrunde am Simulator: 
pro Stunde 16,00 Euro
Jeder weitere Spieler 8,00 Euro
Puttinggreen:
zeitlich unbegrenzt 5,00 Euro (bei Buchung eines Golfsimulators ist die Nutzung des Putting Greens inklusive)

PGA-Pro Training:
bis 2 Teilnehmer 28,00 Euro / 30 Minuten
52,00 Euro / je 60 Minuten

Ein Besuch lohnt, alleine auch dann, wenn man sich nur gerne die Golf-Neuheiten für die Saison 2013 ansehen möchte. Wer jedoch auch ein paar Bälle schlagen möchte, der sollte direkt seine gesamte Golfbag mitbringen und ein paar Freunde zum Golfen mitnehmen!

Beitrag zur Arena79 bei Golftotal:


Bildmaterial: (C) McMulligan (privat)/ Youtube-Video: (C) GolfTotal TV

„Practicemania“ am G&CC Fleesensee Teil 5

Oft in den verschiedenen Platztests des Golfresorts angesprochen, mit Bestnoten gelobt und jetzt endlich in einem eigenen Artikel gewürdigt: Die hervorragende „Trainingslandschaft“ des Golfresort Fleesensee.
Wer die Reise an den Fleesensee anritt, der sollte sich, auch wenn er nur zum Spielen auf den Plätzen kommt, kurz Zeit nehmen ein paar Bälle auf der größten, kreisrunden Driving-Range zu schlagen, in der „Golfarena“. Wer etwas mehr Zeit mitbringt, der sollte gleich alle seine Trainingshilfen mitbringen, ob Tour-Sticks, Highspeed-Kamera oder Sprungseil und Laufschuhe. Ohne Probleme kann man sich immer in direkter Nähe zum Clubhaus des G&CC Fleesensee einen ganzen Tag dem Training widmen, denn auf dem großen Gelände ist nahezu alles möglich! Möchte man gerne direkt eine Golfstunde nehmen, um unter Anleitung sein Golfspiel zu verbessern, kann diese natürlich auch direkt  in der Golfschule von Oliver Heuler über den Counter gebucht werden.

Golfarena:
Die “Golfarena” ist eine gigantische Driving-Range mit einem Durchmesser von 400 Meter in einer Größe von acht Fußballfeldern. Selbst der größte Slice oder Hook dürfte hier noch die Range treffen. Auch “Longhittern” sind hier nahezu keine Grenzen gesetzt. Absolut imposant!

In einer der Abschlagboxen befindet sich ein Schläger-Fitting-Center, der im Sommer jedem Golfer die Möglichkeit bietet das neuste Material der Hersteller direkt unter Betreuung auszuprobieren. Wer etwas passendes gefunden hat, kann sein neues Material auch direkt auf die individuellen Körper- und Schwungeigenschaften anpassen lassen, also direkt mit einem „Fitting“ verbinden.
In den ingesamt 9 wettergeschützten Abschlaghütten befinden sich zum Teil auch Spiegel zum Training sowie auch Getränkeautomaten, die als Durstlöscher immer ein gekühltes Getränk bereithalten. Hier wurde an alles Gedacht!

Pitch- und Chipbereich:
Fünf Pitch- und Chipbereiche mit Bunkern und ondulierten Grüns stehen allen Golfern zur Verfügung. Ob kurze Chips oder ein Korb Bälle mit dem 8er Eisen in Richtung Trainingsgrün. Es ist quasi alles trainierbar, was einen auf der kommenden Runde Golf erwarten kann. Bei unseren zahlreichen Besuchen haben wir immer wieder schnelle gemerkt, wie wichtig es ist solche Möglichkeiten zum Training des „Shortgame“ zu haben um das eigene Spiel schnell zu verbessern.

Puttingbereich:
Ob Rechts-Links- oder Links-Rechts-Break, ob „Downhill“- oder „Uphill-Putt“… auch auf den zwei großzügigen Puttinggrüns sind alle verschiedenen Spielsituationen im Training simulierbar.  Das man einem anderen Golfer in „Puttline“ kommt, ist höchsten im Sommer möglich. Während der offiziellen Wintersaison waren die Übungsgrüns leer und man hatte diesen Trainingsbereich nahezu für sich alleine.

Ausdauer und allgemeine Kondition:
Wer neben der Verbesserung seiner Spielfähigkeiten auch etwas für seine Ausdauer oder allgemeine Konditions- und Koordinationsverbesserung tun möchte, kann sich in dem weitläufigen Gelände seine eigene kleine Trainingslaufstrecke zusammenstellen. Auch das Umland des Golfresorts bietet viele Möglichkeiten des Trainings. Wer einen längeren Aufenthalt plant und Freude am Laufen hat, der sollte seine Laufbekleidung und Schuhe nicht vergessen.   

Golfschule Oliver Heuler:
Das Angebot der „Land Fleesensee Golfschule by Oliver Heuler“ ist sehr groß. Vom Einzelunterricht mit Scope-Video-System über Platzreife- und Schnupperkurse bis zu Gruppen- und individuellen Kursen. Hier ist für jeden Golfer etwas dabei und das tolle und einmalige…
„Wir geben unsere Stunden mit einer tollen Garantie: Nach dem Unterricht können Sie den vollen Preis oder jeden Teilbetrag zurück bekommen. Sie zahlen für den Unterricht nur so viel Sie wollen – ein faires Angebot, das Sie in der Golfwelt selten finden.“ (Land Fleesensee Golfschule by Oliver Heuler).
Neben den komplett ausgebildeten PGA Professionals stehen dem Besucher auch die auszubildende PGA-Pros der Golfschule zur Verfügung. Golfunterricht auch höchstem Niveau!

Mehr Informationen unter: Land Fleesensee Golfschule by Oliver Heuler

Andere Sportarten:
Wer einmal keine Lust auf Golf hat, dem wird ebenfalls geholfen. Hoch im Kurs stehen Tennis uns Squash. Zwar tauscht man hier nur das „Schlägermaterial“, aber wenn es das Wetter nicht zulassen sollte, stehen neben Außenplätzen natürlich auch Indoor-Anlagen zur Verfügung.
Wer eine Runde mit den neuen und modernen Fortbewegungsmitteln, den „Segways“ buchen möchte, kann die im „Dorf Fleesensee“ tun. Dort befindet sich neben Geschäften des täglichen Bedarfs auch Bekleidungsgeschäfte, u.a. ein Nike Store und ein Fahrradverleih. 

BirdieBusters.de-Wertung: 9,0 Punkte

McMulligan

Bilder/ Videos: (C) McMulligan, Privat, 2012