Golf = Wahnsinn

Golf ist ein schöner Sport, dass wissen wohl die meisten die diesen Blog lesen, aber leider wähne ich mich doch immer wieder im falschen Film.Zwei Beispiele aus der letzten Woche:      

                                                                                                                                                                                             
1. Turnier in Westerwinkel. Ein Flightpartner holt ständig seinen (in meinen Augen völlig uberflüssigen) Entfernungsmesser heraus und sagt immer wieder:“ Ich möchte ja niemanden hier belehren, aber wenn gewünscht könnte ich die Entfernung zur Fahne laut aussprechen!“
2. Anruf von mir in Hiltrup:
Ich: Was kostet denn am Freitag das Turnier bei Ihnen?
Sie: 8€ Startgebühr und 25€ Greenfee!
Ich: Super. Ich habe noch einen Greenfeegutschein von Ihnen. Den kann ich ja dann einlösen.
Sie: Nein. Nicht bei Turnieren

Viel Spaß trotzdem!

Nice Slice

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13 Kommentare zu “Golf = Wahnsinn”

  1. Ich spiele auch in Westerwinkel 🙂 – Aber ich habe keine Entfernungsmesser, keine Angst. Aber bei meinem praktischen durchlauf der PE hatten wir auch einen Herren dabei der mehr Zeit mit einem Taschencomputer verbrachte (er wollte unsere Sportarten verwalten) als mit dem Spiel an sich, er wurde erst so richtig wach als wir mit 3 Flights zusammen am Abschlag standen.

  2. was habe ich Glück, das ich bisher von solchen Ergüssen (Ein Flightpartner holt ständig seinen (in meinen Augen völlig uberflüssigen) Entfernungsmesser heraus und sagt immer wieder:” Ich möchte ja niemanden hier belehren, aber wenn gewünscht könnte ich die Entfernung zur Fahne laut aussprechen!”) erspart geblieben bin. Mal sehen wie es Morgen auf dem Rittergut läuft, vor mir läuft noch eine Große Privatrunde.

  3. Handy App´s, Entfernungsmesser, usw. was kommt als nächstes?
    Ich hätte da einen Vorschlag: Die App für mein iPad, die mir bevor ich den Golfball schlage schon sagt wo er landet. Dann könnte ich mich vor dem nächsten Schlag die verschiedenen Optionen statistisch vergleichen und nach 5 Minuten den nächsten Ball in Rough schlagen.

    Ich frage mich wie man mit soviel Technik eigentlich Golf noch geniessen will? Ab und zu auf einer privaten Runde kann man ja mal so ein Gerät raus ziehen aber bei einem Turnier – neee!

  4. Schließe mich an. Privat und Training kann ja jeder machen was er will, aber sobald es Vorgabe-wirksam wird oder es generell Turniere sind, sollte dies nicht erlaubt sein.

    Wird denn über so eine Regeländerung nachgedacht oder ist das quasi ausgeschlossen?

  5. Die Regeln/ Zulassungen wurden erst dahin geändert, dass es erlaubt ist. Daher ist ein erneutes Verbot nicht in Sicht.
    So ein Verhalten wie oben beschrieben ”Ich möchte ja niemanden hier belehren, aber wenn gewünscht könnte ich die Entfernung zur Fahne laut aussprechen!” ist natürlich total daneben… keine Frage.
    Auch wenn solche Spieler nervig sind und überflüssig anderen Spielern ein Teil ihrer Turnierroutine/ Schlagroutine aufdrücken wollen, gibt es sehr viele andere Themen, die mich im Turniersport deutlich mehr aufregen würden – an aller erstes Stelle unerhliches Spiel, fehlende Regelkenntnisse (sogar Grundkenntnisse) und mangelnde Selbstorganisation im Wettkampf. Das sind zum Teil Aspekte, die so richtig den Spaß im Wettkampf stören.

  6. Das wäre doch ein Prima Thema für einen nächsten Artikel. Dinge/Angewohnheiten, die mich an meinem Mitbewerber (im Turnier) stören 😉 .

  7. Man sollte mal endlich drüber nachdenken die Dinger auch beim Fußball zu erlauben. Woher sollen die Kicker denn sonst wissen wie weit das Tor beim Freistoß oder Elfmeter entfernt ist!

  8. Da liegt doch das Problem…GROB GESCHÄTZT!!!! Grob schätzen kann man beim Golf ja auch anhand der Entfernungsmarkierungen die jeder Platz hat. Bloß reichte das manchen Golfern schenbar nicht!

  9. „die jeder Platz hat.“ schön wär’s. Mir reichen die Entfernungsangaben, wenn man die 50m, 100m, 150m und 200m-Marke erkennen kann. Dann benötige ich kein GPS oder Laser (die ich sowieso nicht besitze),

  10. Ob die Teile zum Golf gehören sollten oder nicht, ist die eine Frage. Ich kann mich mit Ansichten durchaus anfreunden, die sagen, die exakte Einschätzung der Entfernung aus dem Augenmaß (bzw. mit den Markierungen) gehört zum Spiel dazu.
    Was sich allerdings nicht bestreiten lässt (wenn man die Teile mal regelmäßig benutzt) ist, dass sie einem viele Schläge sparen können. Man verschätzt sich teilweise sehr deutlich und wird erst nach und nach besser, wenn man seine Einschätzung oft mit der Realität abgleicht.
    Übrigens bleibt natürlich der Wind und die Steigung nach wie vor mit einzuberechnen, außerdem den Punkt zu überlegen, wo man den Ball überhaupt landen will.
    Außerdem lässt sich sagen, dass die Geräte unnötig sind bei mittleren und höheren Handicaps, dh solange man wirklich weiß wie weit man haut und das auch halbwegs konstant hinbekommt.

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