Golftraining: „Das rostende Eisen 4“

Ein herzliches „Hallo an alle Leser“!

„Im Schwung bleiben“ – Golftraining im Winter
Etwas länger hat es gedauert, aber hier meiner erster richtiger Golfartikel im Jahr 2012. Ich hoffe, dass alle Leser unseres Blogs gut ins neue Jahr gekommen sind und bei den eisigen Temperaturen in der „Frostbox Europa“ die Flucht in wärme Teile dieser Erde antreten konnten, um nicht komplett in das „Golf-Winterloch“ zu fallen. Leider muss ich zugeben, dass auch mich das harte „Winterloch“ über den Jahreswechsel gepackt hat. Außer dass ich ein paar gute Golfmagazine gelesen, mir ein paar gute Schwungvideos in Internet angesehen, zwei gute Runden auf Wintergrüns gespielt und ein wenig Putt-Training auf meinem neuen Indoor-Puttinggrün im Wohnzimmer absolviert habe,  ist in der letzten leider Zeit nicht viel passiert. Naja… fast nichts – über zahlreichen Feiertage habe ich, dank gutem Essen, einfach 5 Kilogramm mehr an Gewicht und dieses gilt es jetzt wieder gezielt abzutrainieren. Da die Tage langsam wieder etwas länger werden, steigt die Motivation dazu wöchentlich. Das nächste „Golftrainigs-Camp“ zur Vorbereitung der neuen Saison ist auch schon grob für den Monat März geplant. Wenn der Dauerfrost und das schlechte Wetter endlich vorbei sind, lassen sich auch schnell wieder die ersten Golfrunden unter frühlingshaften Temperaturen spielen… Also heißt es durchhalten!! 

„Das rostende Eisen 4“ –  Der eigene Schwung ohne Training
Während selbst auf der Golferinsel Mallorca Schnee lag, fällt es in ersten beiden Monaten des neuen Jahres selbst dem ambitionieresten Golfer schwer, sich bei -15 Grad – wohlgemerkt tagsüber!! – auf eine Driving-Range zu stellen, um Bälle auf den gefrorenen Boden der Range zu schlagen. Zum Glück haben wir im Moment langsam wieder Temperaturen um den Gefrierpunkt erreicht, aber trotzdem werden die Muskeln kaum warm, die Bewegung kaum flüssig, die Verletzungsgefahr u.a. durch Zerrungen nimmt zu. Der Körper braucht bei diesen Temperaturen einfach zu viel Energie, um die eigene Körpertemperatur im konstanten Bereich zu halten. An ein richtiges Schwungtraining für die kommende Saison ist da kaum zu denken. An dieser Stelle gibt es natürlich einen alten, leicht abgedroschenen Spruch, den ich eigentlich kaum wage hier zu zitieren, welcher aber das Problem immer noch genau beschreibt: „Wer rastet der rostet„. Um dies auf den Golfsport zu übertragen, sollte man sich vor Augen führen, wie schnell ein Golfschwung nach Einstellung des Trainings über die Wintermonate „verrostet“. Dazu stellt euch bitte einfach einen Golfschläger vor, welchen man aus versehen den ganzen Winter lang bei den unangenehmsten Witterungsverhältnissen im Freien stehen lässt. Es wird nicht lange dauern, bis das Material anfängt zu leiden. Bis zur neuen Saison ist der Schälger dann wirklich soweit durch Wind & Wetter angegriffen, dass er entweder aufwendig „repariert“, oder im schlimmsten Fall sogar „ausgetauscht“ werden muss.

Natürlich kann man seinen kompletten Golfschwung nicht einfach so austauschen, was ein weiteres Dilemma darstellt. Wenn man nun lange genug nicht mehr im Schwungtraining beibt, sinkt  – wie in jeder anderen Sportart auch – das Niveau der eigenen Spielfähigkeiten/ Beweglichkeit sehr schnell. Gerade bei Amateurgolfern, vor allen denen die erst kürzlich diese Sportart ausüben, ist es sehr wichtig die komplexen Bewegungen des Golfschwungs ohne große Pausen immer und immer wieder auszuführen, um die Bewegungsengramme im motorischen Anteil des Gehrins zu festigen. Wie genau diese Engramme enstehen, würden den Rahmen dieses Blogeintrags sprengen, aber vielleicht werde ich in einem weiteren Artikel im Laufe der Saison darauf gezielter eingehen können.

Welche Möglichkeiten gibt es also dem Verfall etwas entgegen zu wirken? – Golf-Indoorhallen
Wie ihr in unseren zahlreichen Blogeinträgen während der Winterpause möglicherweise gelesen habt, steht das Fitnesstraining in der Zeit mit an oberster Stelle. Im letzten Eintrag von NiceSlice wurden schon im Artikel „Die Säulen für gesundes und gutes Golf“ dazu einige Tipps gegeben.
SolidSocket und ich haben in letzten Wochen das Schwungtraining wieder aufgenommen und uns dazu in eine Indoor-Golfhalle begeben, um unter angenehmen Temperaturen am Schwung zu arbeiten. Zuvor mussten wir uns den „Ist-Zustand“ für Augen fürhen und stellten beide fest, das wir uns „irgendwo im nirgendwo“ in einer Schwungumstellung aus der letzten Saison befanden. Erstaunlicherweise scheint sich meine Schwung wenigstens im Kopf etwas weiterentwickelt zu haben. Unsere Videoanalysen zeigten uns aber ganz klar auf, an welchen Punkten wir dringend arbeiten müssen. Um unsere Schwung-, Pitch- und Chipbewegungen besser analysieren zu können, hat sich SolidSocket dazu eine neue Kamera zugelegt, mit der höher auflösende Bildsequenzen geschossen werden können. 30 Frames über das iPhone reichen leider für eine exakte Bewegungsanalyse nicht aus.
Eine gute, große Golf-Indoorhalle in seiner Nähe zu finden ist nicht immer einfach, zumal einige Hallen „nur“ Golf-Simulatoren haben. Diese sind zwar ganz „nett“, um einfach mal eine virtuelle Runde Golf auf den schönsten Plätzen der Welt zu spielen, aber das richtige Training findet – nach wie vor – auf der Abschlagmatte statt. Wer also effektiv an seinem Schwung weiter arbeiten möchte, sollte sich nach einer Halle umschauen, welche auch Abschlagmöglichkeiten bietet, welche einer D-Range nahe kommen.
Über unsere Schwung-Ergebnisse werde ich in der kommenden Zeit berichten und mich dazu mit dem Importieren von Schwungvideos vertraut machen.

Ich wünsche allen Lesern viel Motivation das „Winterloch“ zu überwinden! Wem dafür die Motivation fehlt, der sollte sich dieses Video einfach mal ansehen…

McMulligan

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2 Kommentare zu “Golftraining: „Das rostende Eisen 4“”

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