Tipps & Preisvergleich: Laser Distanzmesser (Rangefinder)

Weihnachten steht vor der Tür und wer noch nicht das passende Geschenk für seinen Liebsten hat, könnte evtl über den Kauf eines Rangefinders nachdenken.

Es gibt viele verschiedene Modelle. Ich werde hier die drei bekanntesten vorstellen. Wichtig bei Rangefindern im Bereich Golf ist, dass diese einen sogenannten Pinseeker Modus haben. Das bedeutet, dass sie immer die Entfernung zum nächst gelegensten Gegenstand anzeigen. Das ist wichtig und sehr nützlich wenn man z.B. eine Fahne in 150 m anvisiert und dabei wackelt oder es windig ist. Mit Pinseeker Modus lässt sich die Entfernung in 1-2 Sek. ermitteln, ohne dauert es etwas länger und wird dadurch auf Dauer nervig! Die ganzen 99,- EUR Japan Angebote lass ich daher außen vor, da die meiner Meinung nach Mist sind. In Foren habe ich auch gelesen, dass diese schnell kaputt gehen bzw. komplett falsche Entfernungen anzeigen, wenn sie einmal runtergefallen sind. Wer hier spart, zahlt später doppelt.

Das bekannteste Modell ist wohl der Bushnell V2, Solidsocket hat so eins. Beim Testen kam ich damit gut zurecht. Tolles Teil:

Bushnell V2  (günstigster Preis: Amazon 269,- EUR)

Es gibt dieses Gerät in zwei Versionen. Einmal als Standard Tour V2 und dann noch als Tour V2 Slope Version. Die Slope Version kann auch Höhenunterschiede messen und dann die Länge für den Ballflug berechnen. Meiner Meinung nach überflüssiger Schnick-Schnack. Außerdem in Turnieren verboten, also Finger weg von der Slope Version! Die standard Version ist aber im Moment wohl das nonplusultra. Super Ding. Kommt auch direkt mit praktischer, wasserdichter Tasche, die man am Bag befestigen kann.

Es gibt von Bushnell auch noch das Medalist für 229,-EUR. Kann im Prinzip das gleiche, ist nur etwas größer und damit unhandlicher.

In dieser Auflistung darf das Leupold GX-I bis GX-IV  nicht fehlen (günstigster Preis: Golfsucht München 286,-EUR):

Lange Zeit Platzhirsch auf dem Rangefinder Markt wurde es durch das günstigere Bushnell verdrängt. Auch hier gibt es verschiedene Modelle. Die Palette geht von GX-1 bis GX-4. Leider alle relativ teuer. Das GX-2 und 4 haben beide einen Slope Modus, Beim GX-4 kann man ihn durch einen Schlüssel deaktivieren, um das Gerät dann in Turnieren einsetzen zu können. Wer´s braucht. Das Flaggschiff kosten dann auch mal eben 480,-EUR 😉

Dann gibt es noch die Nikon 350G bzw. 550G (günstigster Preis: Amazon 198,-EUR):

Die 350G ist das Gerät, welches ich selber seit 3 Monaten besitze. Funktioniert genauso gut und unkompliziert wie die anderen Modelle. Damals gab es das im Angebot mit einem „Golf Paket“ für 183,-EUR zu haben. Dabei war dann eine Neopren Schutzhülle, sowie eine Tasche fürs Golfbag. Außerdem ein paar Tee´s und eine Nikon Plastik-Pitchgabel 😉 Amazon ist hier wirklich günstig, denn überall sonst kostet dieses Gerät circa 260,- EUR aufwärts. Ich bin mit dem 350G 100%tig zufrieden, hatte ich doch erst Bedenken, quasi den Außenseiter zu erwerben. Aber Nikon ist bekanntlich eine renomierte Firma und der Pinseeker Modus funktioniert einwandfrei. Binnen 1-2 Sekunden hab ich die Distanz!

Meiner Meinung nach der eindeutige Sieger in dieser Auflistung. Alle aufgeführten Geräte sind ausstattungsmäßig relativ nahe beisammen, aber der Preis spricht halt eindeutig für das Nikon350G.

Hier werden längst nicht alle Geräte abgedeckt. Wer sich wirklich einen Rangefinder zulegen möchte, sollte sich desweiteren noch über Suchmaschinen im Netz erkundigen, Erfahrungsberichte einholen bzw. verschiedene Modelle im Proshop oder Golfshop austesten.

Auf dem Platz ist es schon eine gewaltige Hilfe. Ich finde vor allem für die Distanzen 120m und darunter ist es sehr praktisch. Ich versuche gerade mit der Pelzs´chen Methode (siehe Artikel), alle Distanzen gut abdecken zu können. Bis zum Sommer will ich das draufhaben 😉 Da ist ein Rangefinder, der akkurat & schnell arbeitet Pflicht…

so long, Cpt Ho0k

Bildquellen: www.google.de
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4 Kommentare zu “Tipps & Preisvergleich: Laser Distanzmesser (Rangefinder)”

  1. Meiner Meinung nach alles unnötiger Firlefanz!
    Wo bleibt denn da der Sportsgeist? Auf dem Platz sind doch Markierungen und ein wenig gehört das Abschätzen doch zum Spiel!
    Sind doch nicht beim Playstation Tiger Woods zocken!

    Mir klingt übrigens noch die Diskussion in den Ohren, die es zwischen zwei Spielern vor der BGA Tour gab. Die haben ernsthaft gestritten ob Rangefinder erlaubt sind. Auf einem Crossgolf Turnier!!! Einer war dafür…der andere dagegen. Wie sich nachher rausstellte, war derjenige der dagegen war nur seiner Meinung, weil er seinen Rangefinder nicht dabei hatte! HAHAHA!!!

    1. Joar, das ist schon n ganz schönes Spielzeug. Nichts ist frustrierender als n Ball der genau auf die Fahne zugeht und man im Flug denkt: Geil, der ist perfekt; der Ball dann jedeoch 10 Meter zu kurz oder lang ist weil man nciht sehen konnte ob die Fahne nun vorn oder hinten auf dem Grün steckte 😦 Muss man nicht haben ist aber ganz nützlich. Birdiebuch tut´s auch. Aber ganz ohne ist es halt Blindflug, einige Grüns sind halt 30 meter lang.

  2. Für Entfernungen unter 100m ist es ganz praktisch glaub ich. Man braucht es nicht unbedingt, aber liegt im Durchschnitt halt ein klein bisschen näher an der Fahne.

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