LAG mich doch!

Hallo, ich bin´s wieder, euer Trainingsweltmeister 😉

Der fleißige Leser wird wissen, dass ich seit September am rumjammern bin da ich irgendwie rumhacke statt konstant zu spielen. Grund dafür ist wohl, dass ich wieder kürzer wurde und dadurch mehr Kraft bzw mehr Arme einsetzte und dadurch unkonstant geworden bin (fett, hoch, flach, links , rechts …quasi das volle Programm an Misshits.)

Ein Teufelskreis. So kann man keine Runden in den 80ern spielen 😦

Um gutes Golf spielen zu können, muss man meiner Meinung nach zumindest eine Richtung (rechts oder links) ausschließen können.

Seit ein paar Wochen ist es nun wieder besser geworden. Ich hatte beim Üben auf der Range darauf geachtet, dass Schultern und Arme wirklich eine Einheit bilden und ich wirklich kompakt an den Ball komme. Sogar unser Pro meinte nebenbei, während er die Bälle einsammelte: „Looks way better.“

Endlich gerade Bälle und vor allem zum Großteil Sweetspot-Treffer (was bei meinen S57´s ja nicht gerade das unwichtigste ist). Ich hatte ich trotzdem noch nicht wieder zu meinen alten Längen gefunden.  Aber immerhin waren sie gerade – es machte wieder Spass !

Nunja, zufrieden war ich natürlich längst noch nicht, hatte ich es doch im Sommer noch geschafft 140m mit eisen 7 zu spielen und nun wieder nur 125 ? Kann ja wohl nicht sein und bestimmt nicht nur am Wetter liegen. Dreckssport !*kotz*

Also einige schlaflose Nächte und etwas Recherche später dann folgendes Video gefunden:

(jaja schon wieder ein Wall Drill -aber bei meiner Größe ist es wirklich wichtig, kompakt zu bleiben.)

Ich glaube das das nun genau das fehlende Stück in meiner Weiterentwicklung ist. Beim Training hatte ich nämlich die Länge eingebüßt, weil ich meine Eisen größtenteils zum Mond statt zum Zaun geschlagen habe und das obwohl das ja eigentlich low-trajectory Schläger & Schäfte sind.

Heute auf der Range nun das erste mal nach diesem Drill trainiert und ab und zu richtig gute Bälle rausgehauen. Wir hatten leichten Gegenwind und es war kalt. Trotzdem war ich gut zufrieden. Ich spürte den Schaft arbeiten und konnte E6 auf 140m Carry hauen, das vor ein paar Tagen nur ca 130-135m ging. Und das trotz Gegenwind. Aber auf den Platz brauche ich mich im Moment nicht zu wagen, treffe ich doch längst noch nicht konstant (logisch nach so einer massiven Umstellung). Aber der Finger ist in der Keksdose, wie man so schön sagt. Hoffentlich kommt er mit reichlich Beute wieder raus 😉

Auf dem Platz zu gehen ist bei uns seit heute eh nicht mehr so verlockend: Die Wintergrünsaison ist gestartet. Quasi der schrecklichste Tag im Jahr eines Golfers. Nun geht der Winter offiziel los… 😦

Naja Ende Januar geht´s ja dann nach Belek zum Finale. Ein kleiner Trost – aber bis dahin muss ich´s in den Griff bekommen. Wird sich zeigen…

so long, Cpt Ho0k

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4 Kommentare zu “LAG mich doch!”

  1. Nice Torsten! Du machst dir mindestens genau so viele Gedanken über deinen Schwung derzeit wie ich. Ich komme leider aber im Moment wenig zum Trainieren. Ich habe mir einiges für die Winterpause vorgenommen, mal schauen was sich wirklich in der Zeit umsetzten lässt. Auf jeden Fall habe ich das klarste Bild (m)eines Golfschwungs im Kopf, das ich seit Beginn mit dem Golfen hatte. Jetzt muss der Sprung mal kommen die Gedanken in eine rhythmische Bewegung zu bringen.
    GoGo! 🙂 VG

    1. Ja man tut was man kann als Golfnerd 😉 Ich finde auch: diese Saison so viel theoretisches und praktisches Wissen dazugelernt. Wenn das jede Saison so läuft, dann ist in 5 jahren HCP +6 kein Thema ! 😀
      Ne Spass beiseite. So langsam versteht man halt mehr und mehr übers Golfen. Ich hab zum Beispiel jetzt erst gerafft, was mir unser Pro im April unter anderem beibringen wollte: nämlich genau das, was ich hier im Artikel beschreibe. Das geht mit dem draw und dem forward schaft lean den er mir beibrachte einher. Er meinte „wie du es machst ist egal, hauptsache du kommts so unten an“ Das hatte ich dann wieder verworfen um mich auf unwichtigeres zu konzentrieren 😉 Aber irgendwann fällt der Groschen, wenn auch spät…

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