Wintertraining Tipps Teil II: Der Wohnzimmer-Schläger

Wer wie ich mitten in der Stadt wohnt, hat es nicht leicht mit dem Training. Leider kann ich nicht einfach raus in den Garten gehen und ein paar Luftschwünge machen. Trotzdem ist es meiner Meinung nach wichtig, ab und zu auch im Winter mal einen Golfschläger anzufassen und Sachen wie Griff, Tempo, Takeaway, Plane, etc. zu überprüfen bzw. nicht einrosten zu lassen. Aus diesem Grunde habe ich mir einen „Wohnzimmerschläger“ gebastelt:

Ein altes Holz, das eh schon lange ausgedient hat musste dran glauben, wurde zersägt und wieder zusammengefügt, sodass es nun eine Gesamtlänge von ca. 40 cm hat. Wenn man das Mittelstück entfernt und kürzt, kann man die beiden Teile (Kopf un Griff) einfach in den Schaft stecken, da dieser nach oben hin etwas dicker wird aber innen hohl ist. Geklebt habe ich es dann von innen mit 2 Komponenten Kleber und zur Sicherheit noch mit etwas Panzerband umwickelt, sodass ich mir sicher sein kann, dass der Kopf mir bei meinen übermenschlichen Schlägerkopfgeschwindigkeiten nicht stiften geht 😉 Die Montage war eigentlich relativ einfach. In 10 Minuten war alles fertig.  So kann ich nun schön im eigenen Wohnzimmer trainieren ohne dabei ständig zur Driving Range fahren zu müssen. Meist guckt man sich ja in irgendwelchen Youtube Videos irgendetwas ab und  versucht dieses dann zu kopieren. Doch wenn man dann auf der Driving Range ankommt, hat man die Einzelheiten längst wieder vergessen. Mit diesem Schläger kann man nun quasi direkt am Monitor rumhacken 😉

Außerdem ist es ganz gut, ab und zu mal den korrekten Griff  zu überprüfen…

In Teil III werden wir dann das NonplusUltra des Wintertrainings vorstellen: Unser FairwayFürst hat da was ganz feines, was am Wochenende ausgiebig getestet wird. Um was es sich handelt wird aber noch nicht verraten.

Ihr dürft gespannt sein…

so long, CptHo0k

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3 Kommentare zu “Wintertraining Tipps Teil II: Der Wohnzimmer-Schläger”

  1. Wünsche Dir viel Erfolg damit, muss aber aus eigener Erfahrung sagen, dass mir sowas gar nichts bringt. Hatte mal von einem Pro ein ähnliches Teil ausgeliehen und mir fehlte komplett das Gefühl für die Länge des Schlägers. Keine Ahnung ob ich damit 10 cm über den Ball haue oder fürchterlich vor dem Ball in den Boden hacke.

    Gruß, Witold

  2. hmmm OK, machst mir ja nicht gerade Mut 😉 Naja hauptsächlich habe ich das Teil gebaut, um mich auf Griff und Durchschwung zu konzentrieren. Ich haue nämlich manchmal auf den Ball statt einfach durchzuziehen. Das kann ich mit so Luftschwüngen ganz gut üben, vorrausgesetzt der linke Arm bleibt gerade… Hoffe ich zumindest, dass es was bringt.

  3. Ich habe zum Glück eine hohe Garage, da habe ich ein Netz gespannt und kann richtig Abschläge üben. Als Unterlage 1,5 qm Kunstrasen und ab geht die Luzie.
    Mit so einem kurzen Teil würde mir der Impact fehlen und der Klang vom Treffer. So habe ich rein akustisch noch ein Feedback. Allein der fehlende Ballflug ist leider nicht zu machen – nach 8 m kommt das Tor oder andersherum das Fenster. Keine all zu guten Ziele 😉
    Zum Glück kann man auf unserem Platz das ganze Jahr spielen. Das ist einer der vielen Vorteile von Crossgolf.
    http://uhc-elster.de/urbangolf/index.php?post/Spielorte

    bis denne
    rebel

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