BGA Tour 2011

Bei perfektem Wetter fand am 20.08.2011 die vierte BGA Tour statt. Unter dem Motto „Off Course Golf“ fanden sich 48  Spieler ein um die 12 golferischen Abenteuer zu bestehen, die die Veranstalter in diesem Jahr aufgebaut hatten.

Kurs

Mit 12 Löchern und dem abschliessenden Putten vor dem Clubhaus, war es der längste Kurs der BGA Geschichte. Mit knapp fünf Stunden – für einen Flight (warum auch immer!) sogar sechs – dauerte die Runde lange wie nie.

Für die Kursgestaltung haben wir viel Lob erhalten, was uns natürlich sehr gefreut hat. Gut angekommen ist vor allem der Abwechslungsreichtum auf der Runde. Wiese, Acker, Garten und Tricklöcher –  die Mischung scheint es zu machen! Auch unsere Innovationen mit einer Bahn im Wald oder dem Loch „1,2,3…vorbei!“, wo es galt durch treffen kleiner abgesteckter Felder in Chipping Entfernung sein Score von anfänglich 8 auf bis zu 0 runter zu Spielen, kam bei den Spielern gut an.

Das Teilnehmerfeld

Da viele Stammgäste der letzten Jahre nicht am Start waren, weil sie teils im Urlaub, anderweitig verhindert oder verletzt waren ( Zehenbruch nach Bierfasssturz, schwere Krankheit nach Party am Vorabend ,etc) gab es für relativ viele Neulinge die Chance an der BGA Tour teil zu nehmen. Einerseits traurig über viele Absagen von netten Leuten, haben wir uns sehr darüber gefreut, dass es doch viele andere nette Personen gibt, die unsere Tour interessiert. Deswegen an dieser Stelle ein dickes Danke an die 19 BGA Neulinge aus 2011!

Bei den Absagen handelte es sich fast ausschliesslich um Leute der Pro Tour, so dass im Endeffekt nur 10 Spieler die Pro Wertung gespielt haben, dafür aber 39 die Amateur Runde in Angriff genommen haben.

Turnier

Insgesamt verlief das Turnier zur allgemeinen Zufriedenheit. Neben den „normalen“ Tücken die unsere Kurse und das Terrain in sich haben, gab es einen weiteren erschwerenden Faktor, den wir so noch nie hatten: Die Ernte! Da es den Bauern aufgrund des Wetters im Vorfeld der Tour nicht gelungen war, das Stroh bzw. Heu von den Äckern zu holen, fanden die arbeiten teils während des Turniers statt. Aber fahrende Trecker als bewegliche Ziele hat man ja auch nicht alle Tage! Pech hatten nur diejenigen deren eigentlich gefundene Bälle durch die Landmaschinen nicht wieder auffindbar „verlegt “ wurden.

Auch der gereizt wirkende Treckerfahrer der die müden Golfer durch hupen und besonderem Fahrstil durch die Masse beim abschliessenden Putten nochmal wach rüttelte, konnte den erfolgreichen Verlauf der BGA Tour nicht mehr unterbinden, so das alles ein gutes Ende nahm.

Mit dem Sieger in der Pro Wertung Holger Lindner, hat sich ein absoluter Favorit durchsetzen können. Der Mannschaftsgolfer hat damit bewiesen das er nicht nur auf den gepflegten Plätzen golfen kann. Mit nur einem Schlag Rückstand konnte ihn auch der Gastgeber und Kursarchitekt Ragnar Kampmann nicht stoppen.

Bei den Amateuren gab es hingegen eine Sensation. Mit Patrick Tersteeg aus München hat sich ein absoluter Rookie klar durchsetzen können. Verwunderlich auch deswegen, weil er kurz vor Turnierbeginn zum ersten Mal einen Golfschläger geschwungen hat.

Noch klarer war es bei den Damen. Mit dem festen Vorsatz in die Tour gestartet, den neuen und hübschen Pokal mit nach Hause zu nehmen, war sie gestartet und setzte sich mit 5 Schlägen Vorsprung deutlich durch: Katrin Wentrup. Die Frau des Turnierchefs spielte Golf ohne große Fehler und landete nebenbei in der Amateurgesamtwertung auf dem fantastischen siebten Platz!

Ebenfalls ganz klar ging der Preis für den besten Flight an Michi, Aaron und Christian. Mit einem Schnitt von 46 Schlägen konnte keine andere Gruppe  annähernd mithalten.

Das Drumherum

Um sich den letzten Schliff zu holen oder auch die ersten Schritte zu machen, gab es auch 2011 wieder eine Driving Range. Ein eigens zu diesem Zweck aufgebautes Netz, sollte die geschlagenen Bälle daran hindern auf nimmer wiedersehen im Maisfeld zu verschwinden. Auch wenn das schwere Unwetter zwei Tage vor der Tour beinahe die Range zerstört hätte, ist es uns noch gelungen sie rechtzeitig wieder zu reparieren.

Das letzte Loch wurde diesmal wieder unter freiem Himmel gespielt. Bei schöner Musik vom Plattenteller, leckerer Wurst vom Grill, kalten Getränken, warmen Lagerfeuer und einem Feuerwerk gab es noch reichlich Gelegenheit über Glück und Unglück auf der Runde zu philosophieren.

Aussichten auf 2012

Nächstes Jahr steht unser erstes Jubiläum ins (Club-)Haus. 5 Jahre BGA Tour ist natürlich ein Grund zu feiern. Erste Ideen sammeln wir schon. Unser Ziel wird es sein durch das Teilnehmerfeld oder auch durch einige Löcher an die Vorjahre zu erinnern. Eventuell wird sogar schon am Vorabend der Tour ein kleines extra Event gespielt….aber das entscheidet sich später!

Sicher ist das wir gedenken allen Spielern die ihre fünfte Tour spielen eine kleine Überraschung zu bereiten.

Wie sind im übrigen sehr dankbar für jegliche Kritik und Verbesserungsvorschläge, damit alles noch besser läuft. Was wir uns jetzt schon überlegt haben ist, dass wir auch kleine Snacks wie Müsliriegel an die Verpflegungsstationen legen, damit die müden Krieger auch stets gestärkt an´s Werk gehen können. Auch spielen wir mit dem Gedanken ein oder zwei Helfer für die arbeiten im Umfeld der Tour mit ins Boot zu nehmen, damit wir nicht wieder vergessen das Brot an den Grill zu stellen – was uns nun schon zwei mal in Folge passiert ist!

Zudem werden wir in 2012 die Regeln/Locherläuterungen nicht nur am Abschlag, sondern auch am Ziel anbringen, so das es noch klarer wird, wie das entsprechende Loch zu spielen ist!

Obwohl natürlich immer noch nicht alles ganz perfekt verlief, freuen wir uns jetzt erstmal das die BGA Tour 2011 so erfolgreich verlaufen ist und geniessen die Ruhe nach dem Sturm. Auf das es in 2012 wieder heißt

Of course … OFF COURSE GOLF!

Cross on euer

Nice Slice

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Ein Kommentar zu “BGA Tour 2011”

  1. Das ist doch schon mal Belohnung wenn alle zufrieden waren und jeder Spaß hatte – auch wenn es 6 Stunden dauerte. Das kann ich auch aus Erfahrung sagen, auf unserem „Elbe Crossgolf Cup“ hatte ich auch so einen Flight…
    Noch besser ist aber immer, wenn sie sagen: Wir sind nächstes Jahr auch wieder mit dabei. Und darum machen wir uns doch die Arbeit – oder?

    bis denne
    rebel

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