Eisentest: Callaway Diablo Forged Teil 2

Teil 2: Spielbarkeit und Fehlerverzeihung
Im zweiten Teil des Tests der Callaway Diablo Forged Eisen werde ich gezielter auf die oben genannten Aspekte eingehen.

Loft und Launch (Abflugspeed und Abflugwinkel):
Die DF Eisen haben im Vergleich zu vielen Eisensätzen anderer Hersteller starke Loftzahlen. Zum Beispiel haben Eisen 8, 9 und das PW Loftzahlen von 35, 40 und 45 Grad. Das sind je nach Eisensatz 3-4 Grad mehr im Vergleich zu seinen Konkurrenten in der Preisklasse. Der Ballspeed beträgt laut GolfTime Test (2010) 178,6 kmh/h was der absoluten „Norm“ entspricht. Dafür ist der Abflugwinkel im Vergleich zu den anderen Eisen (Ping G15/ Callaway Diablo Edge/ Nike VR Full Cavity) mit 15,6 Grad der flachste in diesem Test. Die Spinrate soll 4621 U/min betragen.

Die Bälle ziehen beim „hitten“ ordentlich nach vorne und das der extra Roll durch den falcheren Abflugwinkel bringt auch nochmal paar Meter dazu. Absolut Top!
Spielbarkeit & Bodenkontakt:
Die DF Eisen zeichen sich durch eien sehr gute(n) Spielbarkeit und Ballkontakt aus allen verschiedenen Lagen aus. Uphill-Lagen und Downhill-Lagen stellen keine Probleme dar. Auf dem Rough kann es gelegentlich etwas schwerer werden, da die geringeren Loftzahlen der Eisen den Schlag nicht gerade vereinfachen. Wer hier aber gut adaptiert (z.B. Schläger mit höhrem Loft wählen etc.), wird auch diese Schläge auf lange Sicht gut bewältigen.
Durch das minimale Offset der Eisen werden exakt „square“ getroffene Bälle tendenziell etwas nach links abweichen. Diese Abweichuung soll aber nur bei -4,2 Metern liegen. Mit diesem Hintergedanken ist auch hier ist auf eine richtige Ausrichtung zum Ziel absolut wichtig!
Fehlerverzeihung (Sweetspot Treffer/ Distanzverlust) und Vielseitigkeit:
Für einen geschmiedeten Eisensatz haben die DF Eisen eine vergleichbar hohe Fehlerverzeihung. Es ist natürlich offensichtlich, dass diese geringer ist als bei den BB08 Eisen oder ähnlichen Eisensätzen anderer Hersteller, welche im oberen HCP-Segment angesiedelt sind. Sie haben einen – für die eher kleine Größe des Schlägerkopf – großen & tiefliegenden Sweetspot und haben nur einen geringen Distanzverlust bei „Off Center“ Hits/ Misshits. Durch diese Faktoren, macht es einfach einen großen Spaß die Eisen aus alle Lagen und Situationen zu spielen. Im Sweetspot getroffene Bälle fühlen sich richtig „hot“ an. Dies mag eine sehr subjektive Aussage sein, aber hier kann ich jedem nur empfehlen, der über den Kauf dieser Eisen nachdenkt, diese mal „Probe zu schlagen“.

Im Vergleich zu anderen geschmiedteten Eisen (Titleist AP2 etc.) bieten die DF Eisen etwas weniger Kontrolle was unterschieldliche Ballflugkurven angeht. Dieser Aspekt fällt der Fehlerverzeihung und vermutlich dem minimalen Offset zum Opfer.

Viele Grüße,
McMulligan

Bildquelle (oben): www.callawaygolf.com
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