Neue Saison, neue Schläger, neue Plätze

Moin!

1. Neue Saison 
Jetzt ist schon bald das, was die meisten als Saisonstart betrachten- aber da wir addicted sind, gab es natürlich keine Off-Season. 🙂
Nach dem letzten Spanien-Trip im Dezember habe ich es öfter auf die Range geschafft und auch einige Runden auf Sommergrüns zusammenbekommen- Dank des eher milden Restwinters und der diesen Winter sehr liberalen Greenkeeping-Politik vieler Clubs.

Ich freue mich auf jeden Fall auf die neue Saison, auch wenn ich leider deutlich weniger Zeit für Golf haben werde als letztes Jahr :/

2. Neue Eisen
Zu Weihnachten hab ich mir ein neues Eisenset gegönnt. Bin in meiner Golfkarriere vor nem guten Jahr mit einem Taylor Made Burner Plus-Satz gestartet mit Reg-Graphit Schäften. Super Eisen- aber inzwischen haben sie nicht mehr wirklich gepasst.
Da ich ein Titleist-Faible habe und mir Stahlschäfte schon von den Wedges so gut gefallen haben 🙂 , war die Wahl relativ schnell getroffen (nach einigem Probeschlagen): Titleist AP2

Bei den Schäften habe ich lange überlegt und mal ein paar Tests am Simulator gemacht, in Foren gefragt (Pitchmark in diesem Fall), etc. Bin dann im Endeffekt bei Project X Stahl 6.0 (s) gelandet, auch wenn der erste Computer-Test Dynamic Gold (x) empfohlen hat :>

Aber an sonem Simulator prügel ich dann irgendwie unbewusst doppelt drauf, so dass ich die Werte nicht ganz ernst nehmen kann 😀 Aber es ist irgendwie ein schmaler Grad: Ist der Schaft zu weich, streut man zu sehr- Ist er zu hart, verliert man zuviel Länge, sofern man nicht die volle SKG an den Ball bringt (was ja leider oft der Fall ist).

Ich bin auf jeden Fall sehr zufrieden, ist schon ein anderes Gefühl mit Stahl 🙂 Und erfreulicherweise habe ich auch keine Länge verloren, trotz 2-3° mehr Loft der einzelnen AP2-Eisen im Vergleich zu den Burner Plus.
Ein neues Gap Wedge (Cleveland CG 15, +0,5″, +1Tape) hab ich mir auch noch geholt, jetzt ist mein Bag fast komplett. Im Laufe der Saison werd ich mir noch ein neues Hybrid holen.

3. Neue Plätze
Neben einiger Runden in Gevelsberg, Hagen, Gelstern-Schalksmühle (mein neuer 2. Club für dieses Jahr!) und Brückhausen habe ich in den letzten Wochen noch 2 Plätze spielen können, die ich schon länger auf der Liste hatte: Gut Lärchenhof und Hubbelrath.

Gut Lärchenhof

Der Platz nahe Köln wurde als  einziger Platz in Deutschland von Jack Nicklaus designt und war Jahrelang ausrichter von Top-European-Tour Turnieren (Linde Masters und Mercedes-Benz-Championchip)- Da hat schon die gesamte Weltelite gespielt 🙂
Der Bau hat lockere 36 Millionen gekostet, die unter anderem für ein Entwässerungssystem verbraten wurden, das dem gesamten Platz unterlegt ist und dafür sorgt, dass man auch im tiefsten Winter auf trockenen, kunstrasenartigen Faiways spielen kann.
Um es kurz zu machen: Der Platz ist der Hammer und in einer anderen Liga als alles was ich bisher gespielt habe. 🙂
– All u can hit Callaway Ballpyramiden auf der Range im Fee incl.
– Fairways wie Teppiche
– Super Design
– Tadellose Grüns, Bälle halten, trotzdem extrem schnell (will nicht wissen, wie die im Sommer sind)
– Sickes Clubhaus mit Sterne Gastronomie und 10€-Currywurst die auch 20 wert gewesen wäre 😀

Ich werd da auf jeden Fall noch das ein oder andere mal hin fahren, hoffentlich mit den Bloggern und sonstigen üblichen Verdächtigen für ein Match 🙂
Leider haben wir kaum Bilder gemacht :/

 

Golfen selbst hat auch gut geklappt- Haben von den schwarzen (=Senioren)-Tees spielen müssen wg. Winter, da hat man aber immer noch ein Rating und Länge wie Gevelsberg oder Westerwinkel. Durch das flache Rough, fehlende Belaubung und Besserlegen lies sich der Platz an diesem Tag wirklich gut spielen. Ich hab aus irgendeinem Grund eine 80 gespielt, die letzten 11 Löcher 1 über Par- Egal was falsch gelaufen ist bei den einzelnen Löchern, irgendwie wurde immer ein Par daraus am Ende. Guter Saisonstart 🙂
Ich bin mal gespannt wie sich der Platz im Sommer bei Tour-Bedingungen spielt.

 

 

Hubbelrath

Genau wie Gut Lärchenhof wird der Ostplatz von Hubbelrath (Düsseldorf) immer unter den Top 5 Plätzen Deutschland gerankt. Das Erlebnis hier war allerdings nicht mit Köln zu vergleichen- Im Winter taugt der Platz nicht wirklich viel.
Natürlich war es -vom Zustand und Design- eine andere Liga als die Plätze, wo ich sonst spiele, aber für ein normales Greenfee jenseits der 100€ erwartet man dann eben auch was außergewöhnliches 🙂
Die Fairways waren eben im Winterzustand- eigentlich nichts ungewöhnliches im Winter 😉 aber hinzu kommt folgendes: Die Schönheit und der Reiz des Platzes gehen sicherlich von der dichten Bewaldung aus- Alter Baumbestand an jedem Fairway. Und wenn es da komplett an Laub fehlt, geht viel verloren.
Zumindest ließ es  Tim und mich vernünftig scoren- Die Bälle ließen sich zwischen Bäumen meist wiederfinden und rausspielen.
Im Sommer wird der Platz aber richtig tough :/Vor allem wenn man viel streut mit dem Driver. 😦
Trotzdem lohnt da sicher nochmal ein Besuch in ein paar Monaten 🙂

Ich werd demnächst nochmal (etwas verspätet) die Saison  2010 resümieren und etwas übers Mindset schreiben, da hat es bei mir irgendwie klick gemacht. Spiele ganz anderes Golf, obwohl ich die Bälle nicht viel besser treffe. 🙂 Nicht mehr zu vergleichen mit der Tiltbox, die ich die ganze letzte Saison war 😀

Super nice find ich übrigens die Trainingsroutine aus dem 2+2 Forum, worüber CptHook berichtet hat! Das werd ich in Kürze auch mal probieren, hört sich super tough an 🙂

Grüße
solidsocket

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