Strike the Ball Square!? No!

Eigentlich wollte ich in meinem nächsten Blogeintrag etwas von Turniererfolgen, guten vorgabeunwirksamen privaten Runden und einem neuen, besseren Handicap berichten, aber ich habe mich in der letzten Zeit öfter gefragt, warum mein immer wieder auftretendes „rumgehacke“ auf dem Platz – vor allem unter Turnierdruck – nicht endlich mal ein Ende findet, oder ich es wenigstens auf ein passabeles & akzeptables Vorkommen reduzieren kann. Mittlerweile setzte ich immer öfter mehr „Handteller Größe“ Divoits wieder in den Rasen ein, als dass ich Pitchmarks auf dem Green entferne, weil mir dann zwischenzeitlich doch mal eine gute, gezielte Annäherung geglückt ist… (mittlerweile eher eine Phobie!).

Ist es wirklich so schwer „square“ die weiße Murmel zu treffen und das mit etwas mehr Kontanz? Bitte!?

Ja…, scheinbar schon. Ich glaube, dass ist jedem ambitionierten Golfer recht schnell klar, wenn man den Schläger einmal „ernsthaft“ angefangen hat zu schwingen! Auch wenn es schwer fällt zu akzeptieren, wie schwer es ist die Präzension & Qualität der Schläge, Pitches, Chips und Putts auf einem konstanten Niveau zu halten, hilft es machmal einfach über seinen eigenen „Tellerrand“ hinzugucken, um das verlorengegangene „Mindset“ (total prüfungs- und lerngestresst) wieder zu finden, was eigentlich – wenn ich ganz ehrlich bin – Hauptgrund für meine mittlerweile inakzeptablen Fehlschläge während meinen Runden auf dem Platz ist.
Vor ein paar Wochen fand auf dem ehrwürdigen St. Andrews Old Course die 139.Neuauflage „British Open“ statt. Am ersten Tag „zerstört“ Rory McIlroy den Platz mit einer 63 und steht am Ende des Tages auf dem ersten Platz im Leaderboard. Am zweiten Tag spielte er unter zugegebenermaßen sau schweren Bedingungen eine 80ziger Runde. Wenn man das Turnier live verfolgt hatte, konnte man seinen Augen nicht trauen, wie krass schnell man von oben nach (fast) ganz unten fallen kann. Zwischen einer 63 und 80ziger Runde liegen im Profisport einfach Welten… Etwas beruhigendes hat das vielleicht doch für das eigene „rumgedonke“ auf dem Platz, da man sieht, dass auch Profis ihre Konstanz verlieren, mache sogar dauerhaft suchen…
Manchmal kann es halt so frustrierend sein, dass man beim ersten Abschlag im Turnier den Ball mit dem Driver noch nicht einmal vom Abschlag wegbekommt und zur übelsten Strafe dann beim nächsten Schlag  durch volle Verkrampftheit beim Schwung auf dem Damenabschlag des PAR 5 Lochs landet… irgendwie versinkt man da einfach nur im Boden oder am liebsten im nächsten Sandbunker :-)… der die Bälle in solchen Phasen dann eh „magnetisch“ anzieht.
Gibt es auch etwas positives zu berichten? Ja…, wenn auch nicht viel!
Immerhin scheint sich mein Shortgame so langsam wieder zu verbessern. Seitdem ich die schweren hohen Chips alle grundsätzlich vermeide und sobald es geht mit dem PW-8er Eisen flach meine Chips spiele, sowie auch der ein oder andere längere Putt häufiger fällt ist etwas „Land in Sicht“.  Meine zwischenzeitlich sehr soliden, langen, geraden!!!! Abschläge sind im Moment einem harten Slice gewichen. Um endlich wieder mehr Konstanz zu finden, werden SolidSocket und ich unseren Schwung „endlich“ mal auf Video aufnehmen, um Fehler zu finden und ggf. auch abzustellen. Außerdem ist wohl doch wieder eine Trainerstunde bei meinem „Pro“ notwendig, auf die ich mich aber wie immer schon sehr freue, weil das Training super effektiv für mich ist…

Bis dahin…
McMulligan
Photo: www.golfplus.de

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