Up & Down..

.. PAR ist immer nice, aber wenn es nicht am Chip scheitert, geht der Putt vorbei. Up & Down ging es auch in den Golfrunden des letzten Monats..

Anfangs war ich noch in Spanien und konnte noch ein paar Runden spielen. Neben zwei Runden bei orkanartigem Wind (eine interessante, wenn auch -auf den Score bezogen- deprimierende Erfahrung) habe ich 18 Loch auf dem New Course von San Roque gespielt. Das war noch interessanter, ein abgefahrener Platz. Ich hatte vorher in der Golfpunk ein Interview mit Perry Dye gelesen und es war mir noch im Kopf, dass es dafür bekannt ist „anspruchsvolle“ Plätze zu designen. Das war allerdings eine Untertreibung was San Roque angeht. Überragend schön und gut gepflegt, aber lächerlich schwer. Fast jeder Schlag, der das Grün oder Fairway (wenn man die permanent gewellte von Grass durchzogene Bunkerlandschaft Fairway nennen möchte) nicht genau getroffen hat, war im Gebüsch, Aus, See, Bunker oder in einer Schlucht. Am besten war ein Par 3, 170m komplett über eine Schlucht, bis direkt vorm Grün. Bei dem Loch gab es neben den üblichen 4 Abschlägen noch ein extra Abschlag mit dem Label „Seve´s Tee“ (Auf Seve Ballesteros bezogen) bei 210m- ein nettes Gimmick, wie ich fand. Jedenfalls hab ich gut gefailt und kaum ein Hindernis verfehlt.

Seit ich wieder in Deutschland bin, lief es durchwachsen, aber insgesamt bin ich auf einem guten Weg. Eine Prostunde zusammen mit McMulligan in Gevelsberg hat meinen Hook geheilt und ich hab 4 Runden in Folge 100 oder besser gespielt. Meine bisher beste Runde war letzte Woche: 94. Das ist schonmal die richtige Richtung 🙂 Aber bis zum Jahresziel von ~Hcp 20 ist es noch ein Stück, zumal ich, wie heute, auch immer mal schwache Runden dabei habe, wo ich es einfach nicht schaffe die Konzentration aufrecht zu erhalten.

In meinem Schwung hat sich allerdings zur Zeit irgendein Mist mit den Handgelenken eingeschlichen, der zwar zu 10m extra führt, aber dafür jede Konstanz nimmt. Seit langem habe ich die Tage mal wieder mit den Eisen gesliced oder an bestimmten Löchern den Abschlag ins aus gepusht/pullt/sliced. Hoffe das kriege ich schnell wieder weg- Drives und Short Game funktioniert zwar nach wie vor halbwegs, aber ohne ein solides Eisenspiel geht eben nichts, zumal „nicht solide“ bei mir bei vielen Schlägen OOB heißt.

Ich denke mal bei den meisten ist es so- man setzt sich kleine Ziele spezielle Löcher auf dem Heimatplatz betreffend- Hier mal Birdie spielen oder da mal im 2. aufs Grün, den Driver weiter als Punkt X etc.. von diesen kleinen Sachen hab ich letzte Woche erstmals ein paar geschafft, die ich noch auf dem Zettel hatte: 1. Einen Birdie an der Drei. 2. Par an der Vier (schwerstes Loch). 3. auf der Eins hinter den Bunker gedrived (er lag 10m dahinter, hatte also noch ein Eisen 7-8 ins Grün auf dem Par 5) und auf der 11 in den Bach gedrivt (ist zwar mies, aber gute Länge 😀 ).  Das sind dann immer so kleine Erfolge über die ich mich freuen kann, auch wenn die Runde vielleicht nicht gut ist.

Auf jeden Fall schön zu sehen dass bei McMulligan der Knoten geplatzt ist. Habe mir schon gedacht, dass es so kommt in Kürze, ähnlich abruppt ging es bei mir auch vom Hacken zu irgendwas golfähnlichem. Alles eine Sache des Mindsets.. Jetzt können wir vernünftig Matchplay battlen 🙂

Mittwoch spiel ich den Herrentag, ich hoffe ich erwische nicht wieder einen miesen Tag, sondern spiele mal solide ne Runde durch, das sollte dann für einige Punkte reichen.

Grüße

solidsocket

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