Golfen in Spanien

Hi,

ich wollt auch mal wieder ein Update bringen. Erstmal Hallo an Thorsten! Nice dass du auch dabei  bist. Bin mal gespannt wie wir drei uns dieses Jahr noch so entwickeln.

Ich bin zur Zeit vier Wochen in Gibraltar und hab daher die Möglichkeit die Plätze an der Costa del Sol (aka Costa del Golf) zu bespielen. Ich versuche 1-2 Runden pro Woche zu spielen – nicht angenehm für den Geldbeutel, aber die Plätze sind einfach zu schön. Thorsten war auch kurz zu Besuch letzte Woche, leider hat die Zeit nur für ein paar Stunden Putten und Chippen gereicht. Da wir als Gambler unter uns waren, wurde obviously 5-10€ pro Chip oder Put gespielt. Übermütig und ohne Touch habe ich 30€ oder so an einen 20hcper verdonkt, der mit Torsten gekommen ist.  Das wollte ich am nächsten Tag auf der geplanten 18 Loch Runde wieder reinholen, aber natürlich haben die Münsteraner gekniffen 😉

Insgesamt hab ich drei Runden gespielt seit ich hier bin. 13 Loch nahe San Roque und 9 Loch und 18 Loch auf dem traumhaften Platz  in Alcaidesa.

Der Platz  ist direkt am Meer gebaut, in gutem Zustand und super designed. Ich habe (vielleicht durch die Meeresluft und das gute Wetter?) wieder zu einem soliden-guten Spiel gefunden. Die lästigen Pullhooks und Sockets (meine beiden Alptraumschläge) kommen nur noch selten zustande, wenn ich sehr unkonzentriert bin. Meist produziere ich aber halbwegs gerade Flugbahnen. Die erste Runde die ich in Spanien gespielt habe hat für meine Verhältnisse super gestartet: Par (Par 5, 2.Schlag mit dem E8 übers Grün hinaus und einen chip for eagle gehabt :>) , Bogey, Bogey, Bogey. Insgesamt eine 48 nach 9 Löchern. Nice.

In meiner letzte Runde von gestern (18 Loch insg.) habe ich meine bisher besten 9 Loch überhaupt gespielt: Eine 46! Hätte ich den unnötigen 3Put an der 9 nicht gehabt, wäre es meine erste Bogey-Runde (zumindest für 9 Loch) gewesen. Ich hab auf den ersten 10 Löchern 4x Par gespielt (sogar ein Up-and Down aus einem Grünbunker dabei) und 4x Bogey!

Auf den Backnine (Backeight besser gesagt, Loch 10 war nochmal ein Par) bin ich dann eingebrochen, aber das war abzusehen- ich war einfach erschöpft wg. den permanenten 30°C..

Ich weiß aber wohl dass ich das nicht konservieren können werde und bis ich meine erste echte 18-Loch Bogey-Runde spiele, wird noch einige Zeit vergehen. War aber nice mal zu sehen, dass man ein Grün auch einfach mal treffen kann, dass man auch mal scrambeln kann und auch längere Putts fallen, alles Sachen die ich eigentlich nur aus Erzählungen kenne^

Blick auf die 5. Bahn, die bergab und am Meer entlang geht.

Zwei gute Sachen sind mir bisher passiert, leider jeweils mit dem zweiten Ball (damit spielt es sich irgendwie leichter :>), nachdem ich den ersten ins Aus geballert habe : 1. Auf der 9 (Par 4 bergauf) hab ich Birdie gespielt (also Bogey). 2. Auf der 7 (Par 5, Grün von einem Teich verteidigt) lag ich mit dem 2. Schlag auf dem Grün, 3m neben der Fahne , erstmals! Den Eagle (also Par) Put aber obv nicht gemacht.

Naja mit dem 2. Ball zählt es nicht, trotzdem hats mich gefreut 🙂

Leider kann ich hier keine Turnier spielen, das werde ich aber bald in Deutschland nachholen.

Eine Lebensweisheit zum Schluß, aus dem Buch welches ich gerade lese (Coma): Von purer Lebensfreude zum zähneknirschenden, heulenden Irren, in wenig mehr als zwanzig Minuten. Das schafft bloß Golf.

Kann wohl jeder Golfer bestätigen, abgesehen vielleicht von der handvoll durch und durch sanftmütigen Geister, die gelegentlich (wenn auch selten) auf dem Platz anzutreffen sind. Allerdings, so vermute ich zumindest, ist die Gleichgültigkeit gegenüber schlechten Schlägen eher Resignation als einer starken Psyche geschuldet.

Also schöne Grüße an alle Tiltboxen.

solidsocket

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5 Kommentare zu “Golfen in Spanien”

  1. Viele Grüße an Dich zurück du Tiltbox ;-)… jaja, die Plätze auf denen du gerade spielst sind echt sehr, sehr nice! Am Wochenende bekommen wir hier auch mal 28 Grad… mal schauen wann ich da Golf spielen werde!
    Vg, Julian

  2. Ich denke nicht, dass en unbedingt mit einer Verkrampfung zu tun hat. Wir alle kommen eher aus dem Leistungssportbereich und daher sind unsere Ambitionen wohl äußerlich etwas höher angesiedelt, als sie zu dem jetzigen Zeitpunkt vielleicht sein müssten. Die Balance zu finden ist nicht immer einfach, aber Spaß am Golf habe ich ohne Ende 🙂
    VG, McMulligan

  3. haha leistungssportbereich 😉 ich für meinen teil hab einfach echt ehrgeiz beim golf entwickelt 🙂 Wir sind halt competitive guys^ als mann muss man ja immer alles an den Ergebnissen messen, macht mir einfach Spaß so. Was nicht heißt dass ich nicht auch eine Just-for-Fun Mulligan etc. Runde zu schätzen weiß.

    Einen netten Blog hast du!

    Grüße

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