Urlaub in Tunesien

Hi,

ich schreib auch mal wieder was, gibt einiges neues was Golf angeht. Ich war vor drei Wochen sieben Tage in Tunesien mit zwei Freunden zum golfen. Wir hatten vier Plätze zur Auswahl,  drei 18-Loch und ein 9-Loch Par 3-Kurs. Der beste Platz war erst ab Hcp 36 freigegeben, so dass wir nur die anderen drei Kurse gespielt haben. Alle waren in mittelmäßigem Pflegezustand, allerdings schön gelegen zwischen Olivenbäumen, teilweise mit Blick aufs Meer und auf Berge.

Der erste Kurs (Les Oliviers) war der einfachere, breite Fairways und moderate Längen, verunglückte Drives ließen sich meist problemslos auf dem Fairway der Nebenbahn wiederfinden. Meine beiden Mitstreiter waren völlige Anfänger, so dass wir fast 6 Stunden für die 18 Loch gebraucht haben, mit Kart! 🙂

Mit meiner Runde war ich relativ zufrieden, habe ca. auf Hcp 42 Niveau gespielt (Ich rechne immer direkt um). Ein oder zwei Pars waren dabei, einmal hab ich einen Birdie nur um mm verpasst. Was mich richtig geschockt hat waren insgesamt die Weiten meiner Schläge, ich hätte nicht gedacht dass 20° Temperaturunterschied zu Deutschland soviel ausmachen. Einiges liegt allerdings auch sicher an meinem neuen Eisensatz, der Burner Plus geht definitiv ab.  Mit dem Eisen 7 hab ich ca. 140m gehabt und das Holz 3 (Driver hat ich nicht dabei) idR >200m.

Der Schlag des Tages war für mich ein epischer Drive auf einem langen Par 5, 250 m (Wenn das Birdiebook die Wahrheit sagt) und gerade, keine Ahnung wie das funktioniert hat.  Da aber jedem guten Schlag bei mir standardmäßig ein miserabler folgt, war ich mit dem 2. schon wieder auf dem Nachbar-Fairway und mit dem dritten im Grünbunker und es wurde doch ein Triple-bogey :/

Am nächsten Tag haben wir den 9-Loch Par3-Kurs (ein Par 4 dabei) gespielt bis es angefangen hat zu Regnen. Das war mit Abstand mein bester Tag, jeder Schlag hat gepasst, ich hab das Grün eines 185m Par 3 mit dem Abschlag erreicht, am Par 4 war ich mit dem 2. (E7) 2m neben der Fahne (Birdieputt natürlich ausgelippt) und es folgte auch nichts mehr schlechter als Bogey.

Umso unglaublicher der nächste Tag. Wir haben den schwereren Kurs (La foret) auf 9-Löchern gespielt und ich habe die wohl schlechteste Runde meines Lebens gespielt, ich konnte noch nicht mal mehr Galgenhumor aufbringen. mein Score dürfte über 100 gewesen sein^Der Platz war allerdings auch tough, viele enge Fairways und dichter Olivenhain rechts und links davon, eigentlich hätte ich da nur Eisen spielen dürfen.

Am letzten Tag hab ich dann nochmal die Frontnine des einfacheren und die Backnine des schwereren alleine gespielt und ich war insgesamt absolut zufrieden, wieder ca. Hcp 42 Niveau gespielt, hin und wieder mal ein Par dabei, obwohl auf den Frontine 50% der Schlagweite durch einen Orkan genommen wurde und obwohl die Backnine ziemlich schwer waren. Ich hab auch mal etwas smarter gespielt und nicht immer gegambelt, bei den längeren Löchern hab ich konsequent auf Bogey gespielt, also mit dem zweiten einen sicheren (… ;>) Eisenschlag vorgelegt um dann einen sicheren (…) Pitch zu versuchen.

Fazit: Immer noch keinen Birdie gespielt (dabei war ich 3 oder 4 mal sehr nah dran :> ), immer noch extrem unkonstant was die Tagesform betrifft, immer noch extrem unkonstant bei Schlägen >150m (also mit Hybrid+).

Insgesamt aber einen netten Urlaub gehabt, Tunesien haben wir uns auch noch angeguckt (Kamelritt in der Sahara etc..), langweiliges Land^ Aber für Golf in Hammamet durchaus zu empfehlen, zumal es echt ein Schnäppchen war. Es war auf jeden Fall super mal wieder ein Sommergrün anspielen zu können 🙂

Zum Golf-Geschehen danach:

Vor ein paar Tagen war ich spontan bei Decathlon in Herne um mal Driver probezuschlagen. Ich hab einige Super-Drives hinbekommen, der längste 255m und gerade. Aber im Schnitt um 220 und natürlich hart gestreut. Klar ist auf jeden Fall, dass ich in den nächsten Monaten das Holz 1 nur auspacke wenn ich rechts und links noch ein extra-Fairway zur Verfügung habe :> (wie teilweise in Gevelsberg). Ich glaube ich werd mir einen Cobra Driver kaufen in den nächsten Wochen, aber werd wohl erstmal noch einiges testen und mich informieren.

Heute hab ich in Herdecke mal eine Videoanalyse meines Eisen7-Schwungs im Rahmen des Wintertrainings gemacht. Einiges ist gut, einiges nicht (obv.). Ich geh beim Impact ziemlich mit dem Körper hoch, übertreibe den Rückschwung (John Daly Style) und achte zu wenig darauf das rechte Knie gebeugt zu lassen. Ich hoffe das kann ich wegkriegen in der nächsten Zeit. Obwohl mein Eisenschwung heute eigentlich ziemlich solide war (von den Ergebnissen).

Mit den Hölzern sucke ich inzwischen aber ohne Ende, kriege da nach Tunesien (wo es überraschend gut war) irgendwie garnichts mehr hin, wirklich kein einziger guter Ball dabei, alles üble Hooks und kurz 😦

So long, morgen fahr ich mal nach Wuppertal und teste die öffentliche 8-Loch-Anlage, falls sie bespielbar ist.

Grüße

solidsocket

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