Meine neue Warm Up Routine!

Das „Warm Up“ beim Golfen ist so wichtig wie in jedem andern Sport. Wer sich einmal eine Zerrung zugezogen hat und damit trotz intensiver Therapie damit für mehrere Monate nicht mehr richtig golfen kann, weiss von was ich rede. Leider ist mir dies im November letzten Jahres passiert, da meine Rückenmuskulatur den neuen Bewegungsanforderungen noch nicht angepasst war. Damit dies im kommenden Jahr nicht wieder passiert habe ich mich nach einer guten „Warm Up“ Routine umgeschaut und bin in einem Golfbooklet fündig geworden. Hier meine 13 „Warm Up“ Schritte (habe den ursprünglichen Text verändert und angepasst):

  1. Besseres Zeitmanagement: Ab sofort versuche ich 1 1/2 bis 2 Stunden vor Beginn der Runde/ des Turniers auf dem Golfplatz zu sein. Meine Hektik „killt“ meinen Score und ich spiele dadurch schlechter, als ich eigentlich könnte.
  2. Startzeiten/ Scorekarte: Vor jeder Runde – ab ins Golfbüro – Scorekarte abholen und dirket über mögliche Besonderheiten auf dem Platz informieren. Hat sich meine Startzeit verändert? Wenn ja, muss ich ein Aufwärmprogramm zeitlich anpassen?
  3. Erst auf`s Pitchinggreen: Nach dem ausreichenden Aufwärmen des Körpers (auch im Sommer!) erstmal ein paar lockere Schläge mit dem PW oder SW aus ca. 30-40 Meter Distanz an die Fahne. Wichtig: Lockerer Schwung, gutes Gefühl für das Treffmoment.
  4. Ab auf die Range/ 9er Eisen: 2 bis 4 volle Schwünge mit dem 9er Eisen von einem tiefen Tee. Wichtig: der Schwungrhythmus
  5. 7er Eisen: 5 Bälle vom Boden aus schlagen. Der Ballkontakt und die Länge müssen gut sein. Passt der 4 Schlag, leg es weg.
  6. 5er Eisen + 4er Eisen: Immer maximal 5 Bälle nach dem selben Vorgang schlagen. Sind Schlag 3 und 4 schon Top geht es zu den Hölzern.
  7. W5 oder W3:  3 Bälle mit dem W5 vom Tee, 3 Bälle vom Boden aus.
  8. Driver: 5-8 Bälle mit dem Driver schlagen. Volle Konzentration auf einen rhythmischen  Schwung und sauberen Ballkontakt. Passt der 5 Abschlag geht`s mit dem Gedanken des guten „Hits“ auf die Runde.
  9. Gefühl für die Länge: Passt die Länge nicht ganz kommt das Wedge noch mal raus aus der Bag: 2 Bälle mit dem SW oder PW und 2 Bälle mit dem Driver hinterher (max. Schlägerlängen-Unterschiede).
  10. Nicht zu viel Nachdenken: Immer nur beim Schwung auf eine Sache konzentrieren! Versucht man mehrere Sachen auf einmal zu verändern, geht der Schlag nach hinten los.
  11. Chippen: Zuletzt auf`s Puttinggreen. Dort erst mal Chippen. Maximal 10 Chips an verschiedene Fahnen (7er, 9er, SW für die enterschiedlichen Flug-/ Roll-Distanzen zur Fahne auswählen)
  12. Lang Putten: 5-8 Putts aus einer Distanz von 3-10 Metern.  Hierbei auf das Tempo des Greens achten.
  13. Kurz Putten: Zum Schluss noch 5-8 kurze Putts aus 1-1,5 Meter Entfernung einlochen.

Ab geht es auf die Runde!
Euer McMulligan

Photo: ©  mooreparkgolf.com.au
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