VcG Hit and Hope in Augsburg

Ahoi,

am 05.05.12 war es wieder soweit. Einen Wochenendtrip nach München habe ich dazu genutzt auch mal wieder ein Turnier zu spielen. Diesmal ging es zu einem 9 Loch Stablefort Turnier der VcG. Nach meinem erfolgreichem Start in die Welt der Golf Turniere, hatte ich mir diesmal vorgenommen eine ähnliche Konstanz wie in Münster Tinnen an den Tag zu legen und mein HCP zumindest um einen Punkt zu unterspielen.

Auf dem durch viele Bunker geprägtem Platz lief es allerdings sehr wechselhaft für mich. Gute Schläge wechselten sich mit schlechten ab und letztendlich habe ich mein Ziel nicht erreicht. 33 Punkte reichten nur zu Platz 7 in meiner Klasse und natürlich zu keiner Verbesserung des Handicaps.  Erfreulich waren die beiden Pars die mir gelungen sind, allerdings mußte ich auch zwei Löcher streichen – ärgerlich, weil die Abschläge jeweils ganz gut waren. Trotzdem bin ich nicht mit leeren Händen nach Hause gegangen. Ein lichter Moment sicherte mir den “Nearest to the pin” Preis und so durfte ich eine schöne Flasche Schnaps mit nach Hause nehmen.

Trotzdem war es ein schönes Turnier bei leider nur mäßigem Wetter. Die Anlage war in einem sehr gutem Zustand (ich versuche bald einen Platztest zu verfassen!) und die allgemeine Organisation war gut. Da es ich bei den “Hit and Hope” Turnieren der VcG um eine Serie handelt, die sich vor allem an Anfänger richtet, dauerte die Runde in einem 4er Flight recht lange. Seltsam fand ich daher, dass wir unterwegs schon von der Turnierleitung zum schnelleren Spiel angehalten wurden. Konkret wurde ich an einem Loch aufgefordert doch nun bitte abzuschlagen. Mein Einwand. dass der Flight vor uns noch knapp in meiner Range sein könnte wurde übergangen. Mein Ball landete nur wenige Meter hinter dem vor uns spielenden Flight. Natürlich hätte ich mich durchsetzen müssen und noch etwas warten sollen, aber als unerfahrender Spieler, hatte ich in der Situation leider nicht den Mumm dazu. Hinzu kommt, dass ich als “bester” Spieler aus unserem Flight nach dem Turnier nochmal darauf hingewiesen wurde, dass wir zu langsam gespielt hätten. Lächerlich aus meiner Sicht, weil wir bis Loch 8 immer einige Zeit warten mußten bis der Flight vor uns in Sicherheit war.

Naja, wie auch immer. Schön war es trotzdem und ich freue mich auf mein nächstes Wettspiel und hoffe dort wieder besser zu golfen. Bis dahin mit besten Grüßen

Nice Slice

Eintrag #2: McMulligan`s Schwungtagebuch

Im heutigen zweiten Eintrag werde ich meinen Schwung etwas selbst aus der Sicht eines Non-Playing/ Teaching-Pro analysieren, um die mir eine strukturelle Liste von wichtigen Keynotes zu erstellen, welche ich ein einzelnen Umstellungen langsam in den Schwung einbauen möchte. In den kommenden Einträgen werde ich versuchen die Aufnahmetechnik noch mal etwas zu verbessern. Leider sind die Videos vor allem in der frontalen Ansicht (Part 2) von der Belichtung zu dunkel und auch die Kameraposition für die Aufnahme kann noch verbessert werden. Es wird noch ein paar Trainingseinheiten dauern, bis das gesamte Setting für die Aufnahmen optimal ist, doch bevor es keine “Tagebucheinträge” gibt, starte ich mit der Analyse meiner Schwünge vom Schwungtraining am 17.04.2012 mit “alter Aufnahmetechnik” .

“McMulligan`s Schwungtagebuch”: Schwungtraining vom 17.04.2012 (Part 1- seitliche Sicht)

 

Analyse Part 1 – seitliche Ansicht:

  •  noch immer leicht zu steile Ebene im Aufschwung
  • Gewicht beim Aufschwung zu weit vorne auf den Füßen
  • Kopfposition sollte noch ruhiger gehalten werden (kein Kippen nach vorne)
  • der LAG muss noch stärker im Abschwung aufgebaut werden
  • der LAG muss noch länger im Abschwung gehalten werden
  • die Hüfte könnte noch früher beim Impact in Richtung Ziel zeigen, um den Armen mehr Platz zu verschaffen 

 McMulligan`s Schwungtagebuch: Training vom 17.04.2012 (Part 2 –  frontale Sicht)

 Analyse Part 2 – frontale Ansicht:

  • noch deutlicher sichtbar: Gewicht beim Aufschwung zu weit vorne auf den Füßen
  • schnellere Drehung der Schultern beim Aufschwung
  • etwas mehr Gewichtsverlagerung beim Aufschwung ohne Kippen in ein C
  • noch etwas stabile Hüftpostion beim Aufschwung durch das Eindrehen ohne Schieben 
  • Kopfposition + gesamte Oberkörperpostion im Abschwung noch ruhiger/ aufrechter halten (nicht kleiner werden)
  • der LAG muss noch stärker im Abschwung aufgebaut werden
  • der LAG muss noch länger im Abschwung gehalten werden
  • die Hüfte seht zu lange und muss sich noch früher vor dem Impact in Richtung Ziel drehen
  • (beim Finish etwas lachen :-)


Viele Grüße,
McMulligan 

McMulligan`s Schwungtagebuch 2012

Hallo an alle Blogleser!

Meine letzten Blogeinträge habe ich noch bei Temperaturen um den Gefrierpunkt geschrieben. Mittlerweile ist es ein paar Grad wärmer geworden, aber leider nicht viel. Der April zeigt sich im Moment von seiner kühlen und eher regnerischen Seite. Die frühlinghaften Tage lassen sich im Moment noch an einer Hand abzählen. Trotzdem habe ich meinen Ansagen aus dem vorletzten Blogeintrag endlich auch Taten folgen lassen. Da ich in dieser Saison leider nur sehr wenig Zeit zum Training habe, möchte ich die Zeit die mir zur Verfügung steht so effektiv wie nur möglich nutzen. Vor ein  paar Wochen habe ich mir Gedanken zu meinem Trainingsplan gemacht in dem ich mich erstmal intensiv um den Schwung kümmern werde. Seit circa einem halben Jahr “stecke” ich in einer größeren Schwungumstellung fest und treffe daher kaum gute Bälle. Auf den Runden fällt es mir daher sehr schwer einen guten Score zu spielen und wenn es zusätzlich mental aus dem Ruder läuft, schaffe ich es nicht mehr den Score zusammen zu halten. Diese Probleme müssen sich im Laufe dieser Saison ändern und dazu muss sich auch mein Schwung weiterentwickeln. Um dieses trainingsintensive Ziel ausdauernd zu verfolgen, habe ich mich entscheiden ein kleines “Schwungtagebuch” zu führen. Zum einen soll mich das Tagebuch motivieren, den harten Weg auch wirklich durchzuhalten, zum anderen möchte ich gerne die kleinen und auch großen Erfolge etwas dokumentieren und mit allen interessierten Lesern auch diskutieren.

Um wirklich effektiv am Schwung arbeiten zu können, habe ich mir eine kleine digitale Highspeed-Kamera von Casio gekauft. Meine Wahl ist dabei auf die Casio Exilim EX-FH 100 gefallen. In einem kommenden Blogeintrag werde ich hierzu ein paar mehr Details geben. Der große Vorteil einer Highspeed-Kamera besteht darin, seinen Schwung mit einer großen Anzahl an Bildern als HS-Video zu speichern. Der Schwung kann so bis ins Detail analysiert werden. Derzeit spiele ich noch etwas mit den manuellen Shutter-Einstellungen der Kamera, um die Belichtung der Videos zu optimieren. Videos im HD-Format (und damit in einer besseren Qualität) sind übrigens im Highspeed-Modus nicht möglich.
Schon die ersten Highspeed-Schwungaufnahmen haben mir wichtige Erkenntnisse gebracht, die zwar nicht alle ganz neu waren, aber ich nun eine Ist-Analyse meines Schwungs vornehmen konnten. In der letzten Saison hatte ich gefühlt schon deutlich bessere Ballkontakte, aber das Potential der Weiterentwicklung des alten Schwung war nahezu erschöpft. Auch wenn es seit Monaten nicht sonderlich gut läuft, heißt es ab sofort nur noch: Training…, Analyse…, Training…, Analyse…, Pro-Training/ Kontrolle… und von vorne. Also auf geht`s!

Erste Schwunganalyse vom 13.04.2012 Part 1

Erste Schwunganalyse vom 13.04.2012 Part 2

Als nächstes werde ich die Ergebnisse des ersten Trainings veröffentlichen.
Viele Grüße,
McMulligan 

VcG meets Tinnen – Mein erstes Turnier

Am 14.04.2012 war es soweit: Mein erstes “richtiges” Golf Turnier über 18 Löcher.

Vor der Runde
Um es richtig anzugehen war ich schon eine Stunde vor meiner Abschlagszeit am Club, um mich in Ruhe einspielen zu können. Nach dem Chippen ging es auf die Range und dann gab es noch den letzten Feinschliff auf dem Putting Green. Dort lernte ich auch meine Flightpartner kennen. Ich hatte mir im Vorfeld nur die Vornamen der beiden gemerkt, wie ich aber schnell merkte, bereiten sich andere intensiver vor. Einer der beiden hatte sich wohl gründlich übers Netz informiert und kannte sich in meinem (Golfer-) Leben fast besser aus als ich selbst. Aber es ist ja schön, wenn man Leser hat und von diesen Feedback bekommt. Außerdem bin ich nun auch endlich dazu gekommen meinen seit Jahren ungenutzen Xing Account zu löschen, an den ich schon gar nicht mehr gedacht hatte, aber dank Walter dran erinnert wurde!
Gut warm gespielt und deutlich weniger nervös als ich es mir vorgestellt hatte ging es pünklich um 12:51 Uhr an Loch 1 ins Rennen.

Das Turnier
Einfachheitshalber habe ich einfach mal meine Scorekarte eingefügt:

Wie leicht zu erkennen ist, lief es ganz ordentlich. Vor allem auf den ersten Neun funktionierte recht viel. Ich hatte auf 6 Bahnen einen Par Putt, habe aber leider meine alte Schwäche wieder entdeckt: Das Putten. Einige Dreiputts verhinderten ein noch besseres Ergebnis. Natürlich ärgert mich sowas gewaltig, aber da der Rest lief, war es schon ok und es gibt noch Luft nach oben.

Auf den zweiten Neun habe ich nicht mehr ganz so gut gespielt. Hinzu kommt auch noch, dass die Bahnen zumeist recht lang sind und ich sie auch nicht Vorfeld gespielt habe, wie die ersten Neun. Trotzdem gab es einen Höhepunkt auf der Bahn 14: In einem Gebüsch gelandet, war die Balllage für einen Rechthänder mehr als eine Katastrophe. Baum im Weg! Zum Glück habe ich für Fälle einen Linkshänderprügel im Bag, den ich auch erfolgreich eingesetzt habe.
Mit insgesamt 53 Punkten habe ich das Turnier in meiner Klasse gewonnen. Mein neues HCP ist -37 und ich darf mich über einen Pro-Shop Gutschein in Höhe von 35€ freuen. Einen kurzen Dank möchte ich noch in Richtung der VcG und des GC Tinnen schicken. Aus meiner Sicht war alles super organisiert! Ich komme gerne wieder!

Fazit
Vor kurzem habe ich hier meine Ziele für die Saison formuliert. Das für mich wichigste habe ich schon erreicht: Eine Runde ohne Streichergebnis. Konstantes Spiel ist nach wie vor meine größte Schwäche, um so schöner, dass es am Turniertag geklappt hat.  Ich bin gespannt wie es in nächster Zeit laufen wird. Anfang Mai werde ich in Augsburg ein vorgabewirksames 9 Loch Turnier spielen. Mal sehen, was ich dann berichten kann!

Nach dem Masters ist vor meinem ersten Turnier…(mit Nachtrag!)

Augusta ist abgehakt jetzt wird´s auch für mich ernst!

Am nächstem Samstag (14.04.12) steht mein erstes Turnier über 18 Löcher auf dem Programm. Spielen werde ich in Münster Tinnen beim “VcG meets Tinnen”-Turnier. Ich bin sehr gespannt wie ich mich schlagen werde, da ich zwar ein wenig Golf Erfahrung habe, allerdings nie unter Wettbewerbsbedingungen spielen mußte. Ganz entgegen meiner sonstigen Gewohnheiten habe ich sogar trainiert. Mit drei Besuchen auf der Driving Range inklusive Chippen und Putten (übrigens genauso viel wie im gesamten Jahr 2011!) und einer gepflegten Runde Crossgolf zu Ostern befinde ich mich schon fast im Bereich des Übertrainings. Zusatzlich werde ich wohl auch noch eine 9 Loch Runde vor dem Turnier spielen.

Gespannt bin ich ob mein langes Spiel weiter so gut geht wie zuletzt und vorallem ob mein Training des kurzen Spiels sich im Turnier auszahlt.  Da ich beim Sport prinzipiell ehrgeizig bin ist das Ziel natürlich der Sieg. Da ich mit dem Starthandicap von -54 antrete habe ich vielleicht sogar eine gewisse Chance…wenn ich die Bälle einigermaßen treffe!

Negative Faktoren:

  • Nervosität bei meinem ersten Turnier
  • wenig Erfahrung auf einer 18 Loch Runde (habe ich erst zweimal gespielt)
  • mäßige Regelkenntnis (hoffe auf beratende Flightpartner:-))
  • ein Pitching Wedge das so gar nicht funktioniert
  • zu viel Ehrgeiz

Positive Faktoren:

  • mehr Erfahrung als die meistens -54er
  • Platzkenntnis (habe schon einmal in Tinnen gespielt)
  • ich habe trainiert
  • Ehrgeiz!!!

Drückt mir die Daumen! Ich werde berichten und hoffe auf möglichst wenig…

Nice Slice

Nachtrag:

Noch 3 Tage bis zum Turnier. Heute habe ich eine 9 Loch Proberunde in Tinnen gespielt. Mein Spiel und damit auch das Ergebnis, war so mittel. Erfreulich war das sich mein Put- und auch das Chipptraining ausgezahlt haben. Nur einem 3 Put stehen sieben 2 Puts und ein direkter Erfolg gegenüber. Auch der Driver lief recht OK. Mein Problem waren die Eisen. Das nervige ist, dass die Eisen sonst meine besten Waffen sind. Mir einem Par (Yeah!), einem Bogey, einem Doppel-Bogey und leider 2 Streichern bin ich an meinen hochgesteckten Zielen leider vorbei gesegelt. 19 Punkte hätte es gegeben und 25 waren mein Ziel! Bleibt zu hoffen, dass es ein gutes Omen ist, die Generalprobe nicht zu gut zu spielen!

Umfrage: Wer gewinnt das Masters 2012 ?

Es ist so spannend wie selten zuvor. Viele Golfer sind in topform. Alle können gewinnen. Hier die offizielle ;) Umfrage:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

EDIT: Die Umfrage ist beendet. Die Ergebnisse unserer Leser seht ihr hier:

Dann mal good luck, Rory ! :)  Bei “others” wurden Fred Couples, John Daly, Sang Moon Bae und Alvaro Quiros genannt.

Viel Spass für das kommende Masters Wochenende an alle Leser!

 
Foto: google.de

How to: Schäfte verlängern

Hi, ich habe mir vor kurzem sehr günstig einen gebrauchten PING i10 Eisensatz besorgt, mit dem Plan diesen direkt profitabel weiter zu verkaufen. Da ich ja nicht nur Golfer, sondern auch Hobbybastler bin, kam ich nach einigem Überlegen zu dem Entschluss, den Satz um 1 Inch zu verlängern, neue Griffe drauf zu machen und evtl. selber zu spielen. Sind es ja eigentlich tolle Eisen.

Den Anleitung zur Schäftverlängerung werde ich hier kurz beschreiben, da einige dies bestimmt selber in ihrem Hobbykeller nachmachen wollen. Es ist eigentlich ganz simpel.

Die Schaftverlängerungen bekommt man sehr günstig. Einfach nach Clubmaking Tools googlen oder hier. Es gibt verschiedene Ausführungen. Für Stahl und Graphitschäfte. Eine Verlängerung für 2 Schläger sollte nicht teurer als 4 Eur sein. Epoxid Harz gibts ab 5 EUR. Das teuerste an der ganzen Aktion sind eigentlich die neuen Griffe. Nunja bei mir waren die alten eh total verschlissen…

Werkzeug und Material:

-neue Griffe (z.B. hier)
-Teppichmesser
-doppelseitiges Klebeband
-Schaftverlängerungen (z.B. hier)
-Rohrschneider (Baumarkt – zur Not tuts auch ne Eisensäge)
-Epoxyd Harz (2 Komponentenkleber)
-Schleifpapier
-Terpentinersatz, Farbverdünner oder ein anderes Lösungsmittel
-dicke Pappe/ Karton
-Holzspatel

Material

Material

Schritt 1: alte Griffe entfernen
Klar, zuerst müssen die alten Griffe runter. Dies geschieht, indem man die Griffe vorsichtig ( vor allem bei Graphitschäften) entlang des Schaftes aufschneidet und danach abzieht. Schneidet euch dabei nicht in die Hand oder ins Bein! Das darunterliegende Klebeband sollte natürlich auch entfernt werden.

Schritt 2: Schaftverlängerungen ausmessen und zurechtschneiden
Ihr müsst natürlich wissen, um wie viel Zentimeter oder Inch ihr eure Schäfte verlängern wollt. 1 Inch = 2,54 cm. Ihr könnt am genauesten arbeiten, wenn ihr die Verlängerung schon in den Schaft steckt und dann anfangt zu messen. Mit einem Edding markieren und dann mit dem Rohrschneider abtrennen. Das klappt echt easy mit dem Schneider (5 EUR im Baumarkt)

Schritt 3: Klebeflächen anrauen
Dann müssen die zu verklebenden Stellen Öl und Fettfrei gemacht werden und angeraut werden. Dies geschieht am besten mit Sandpapier.

Schritt 4: Epoxid Harz mischen und verkleben
Nun werden die Schäfte mit den Verlängerungen verklebt. Ihr solltet das Harz auf einer dicken Pappe vermengen. Zum Verteilen und Auftragen eignet sich ein Holzspatel, der in den Schaft passt (evtl der Stil von einem Eis oder Ähnliches). Sparsam arbeiten – das Zeug klebt bombig ! Achtet darauf, dass ihr nichts an Haut, Haaren oder Klamotten bekommt. Das bleibt eeeewig ! 8-)
Ihr müsst zügig arbeiten und unbedingt vorher alles bereitlegen. Das Harz ist nur ca. 10 Minuten verarbeitungsfähig. Wenn alles verklebt ist, müsst ihr es 24h austrockenen lassen.

Schritt 5: Neue Griffe aufziehen.
Nun kommen die neuen Griffe drauf. Doppelseitiges Klebeband um den Schaft wickeln, ein paar Tropfen Lösungsmittel in den Griff und diesen dann schütteln, damit sich alles verteilt. Dann den Griff über das Klebeband ziehen. Durch das Lösungsmittel flustsch er normalerweise einfach drauf – mindestens 2 Stunden trocknen lasssen – fertig. Zu Griffen allgemein hatte ich damals schon einmal einen Artikel geschrieben.

Hier noch ein Video fürs Regripping:

Ich hoffe es klappt bei euch auch so gut, wie bei mir. Viel Spass.

Beachten muss man noch, dass nach einer Verlängerung evtl. auch der Lie Winkel der Schlägerköpfe angepasst werden muss. Das muss dann ein Profi machen (jeder Pro Shop kann dies normalerweise). Kostet 3-5 Eur pro Schläger. Bei mir passte es zufällig, PING Colour Code sei dank.

have Fun!

Cpt Ho0k

VcG-Gutschein für 2012 zu verlosen

Achtung: Unsere Verlosungsaktion ist seit dem 28.03.2012 abgelaufen!
Hallo an alle Leser!
Wie ihr schon im letzten Blogeintrag erfahren habt, besteht derzeit eine günstige Möglichkeit Golfer mit allen Vorteilen bei der VcG (Vereinigung clubfreier Golfer) zu werden. Dank des tollen VcG-Service hatten wir die Chance auf der Rheingolf 2012 noch ein paar Gutscheine für die Saison 2012 zu bekommen. Nachdem nun fast alle Gutscheine weg an Freunde vergeben wurden, haben wir noch einen letzten Gutschein zu verlosen! (Wir hoffen, dass die VcG so gnädig ist und dies auch zulässt!) :)
Der Gutschein hat einen Wert von 50 Euro und ist noch bis zum 03.04.2012 in Verbindung mit einer Neuanmeldung für eine reguläre Mitgliedschaft bei der VcG gültig! Wichtig: Es gelten die Aufnahmebedingungen der VcG und wir können keine Garantie für eine Aufnahme geben/ gewährleisten. Wir bitten euch alle weiteren Voraussetzungen für eine Aufnahme der Homepage der VcG (siehe unten) zu entnehmen.
Wer also kurzentschlossen von diesem tollen VcG-Angebot unter dem Motto ”einfach golfen“ profetieren will, sollte sich dringend bei uns über die Kommentarfunktion hier in unserem Blog bis zum 28.03.2012 melden. Unter allen Meldungen verlosen* wir dann den letzten Gutschein! (* der Rechtsweg ist ausgechlossen, Teilnahme ab 18 Jahren!)

Viele Grüße,
McMulligan

Bildquelle: www.vcg.de

Endlich Golfer – Mein steiniger Weg in die VcG

Liebe Leser,

wie unlängst berichtet habe ich beschlossen mich dem deutschen Golfsystem (zumindest vorerst) zu beugen. Obwohl ich dem System weiter sehr kritisch gegenüber stehe, ist es mir doch einfach zu lästig ohne DGV/VcG Plastikkarte nach Spielmöglichkeiten zu suchen. Aufgrund der scheinbar größten Seriösität, mehreren Bekannten die bei der selben Organisation Mitglieder sind und den recht interessanten Turnierserien, habe ich mich schliesslich für die VcG (Vereinigung clubfreier Golfspieler) entschieden.

Nicht ahnend welcher Streß auf mich zukommen wird, habe ich mich also ganz normal bei der VcG angemeldet. Das heißt, dass ich die Anmeldeunterlagen ausgefüllt abgeschickt habe und auch noch formlos erklärt habe, das ich meine Platzreife schon 2005 absolviert habe, 2006 Fernmitglied in einem DGV Club war und mein damaliges HCP -54 war, da ich es nie durch Turniere runtergespielt habe. Was für Probleme sollten da schon auftreten, bei einer Organisation die unter anderem hiermit wirbt:

VcG: EINFACH GOLFEN.

Sie sind fasziniert vom Golfsport und spielen ab und zu Golf? Oder haben Sie gerade erst mit dem Golfsport begonnen? Sie suchen eine flexible Mitgliedschaft als Greenfee-Golfer und möchten endlich ein eigenes Handicap? Dann schlagen Sie mit der VcG ab!

Nach Eingang meiner Anmeldung erhielt ich folgende Mail:

Sehr geehrter Herr XXX,

zunächst einmal herzlichen Dank für Ihren Aufnahmeantrag zur Mitgliedschaft in der VcG.  Da Sie schon vor längerer Zeit aus einem Club ausgetreten sind, ist eine Mitgliedschaft in der VcG für Sie problemlos möglich.  

Wie Sie uns mitgeteilt haben, hatten Sie bereits eine Vorgabe (Handicap) von -54. Diesbezüglich möchten wir Ihnen mitteilen, dass eine Vorgabe innerhalb von 12 Monaten erlischt, wenn ein Spieler nicht mehr Mitglied eines Vereins ist (DGV-Vorgabensystem 22.1).

Einem Spieler, der schon einmal ein gültiges Handicap gehabt hat, kann auf der Grundlage von drei Ergebnissen vom Vorgabenausschuss der VcG ein neues Handicap erteilt werden (DGV-VS 23.1).

Die Ergebnisse müssen in Privatrunden (keine Turniere) und als Einzel-Zählspiel über 18 Löcher gespielt werden (keine Löcher streichen).

Der Zähler sollte möglichst die Vorgabe -28 oder besser führen (Nachweis: z.B. Kopie seines Clubausweises).

Sie würden dann zunächst einen VcG-Mitgliedsausweis ohne Handicap-Eintrag erhalten (sollten Sie, um auf die Plätze kommen zu können, eine Bestätigung von uns benötigen, dann können Sie uns gern Bescheid geben). Nach der Neufestlegung Ihres Handicaps können wir Ihnen dann einen neuen Ausweis mit Handicap-Eintrag bestellen.

Alternativ hierzu könnten Sie erneut eine Platzreife ablegen.

Wir würden uns freuen Sie als neues Mitglied in der VcG aufzunehmen. Bitte geben Sie uns kurz Bescheid, ob Sie mit dem oben beschriebenen Verfahren zur Wiederzuerkennung Ihres Handicaps einverstanden sind. Über eine kurze Rückmeldung würden wir uns freuen.

Mit sportlichen Grüßen …

So problemlos wie im ersten Abschnitt der Mail geschrieben, fand ich die Lösungen jetzt nicht. Schliesslich  möchte ich möglichst sofort losspielen können und zwar mit geführtem HCP und auch auf Turnieren (das erste ist für den 14.04. geplant). Da ich leider nur sehr selten Zeit finde zum Golf spielen, sind drei Runden über 18 Löcher für mich echt viel und es würde sicherlich einige Zeit dauern, bis ich die voll habe. Ausserdem möchte ich doch nur wie jeder andere Golfer mit einem HCP von -54 anfangen und besser war ich ja auch früher nicht, als ich ein HCP hatte. Also habe ich mich für die andere Alternative entschieden und  wollte ein neues Platzreife-Zertifikat einreichen, welches mir bei meinem “öffentlichem Heimatclub” in Münster Hiltrup (www.golfen-in-hiltrup.de)ausgestellt werden sollte.

Dieses habe ich der VcG telefonisch mitgeteilt und glaubte damit alle Unklarkeiten aus dem Weg geräumt zu haben. Leider weit gefehlt. In der Folge erhielt ich diese Mail:

Sehr geehrter Herr XXX,

wie soeben telefonisch besprochen müssen Sie darauf achten, dass Sie die Bestätigung des Golfclubs für die DGV-Platzreifelizenz erhalten.

Gemäß unserem Verzeichnis in dem ich eben noch mal nachgeschaut habe verfügt der Golfclub Hiltrup nicht über die DGV Platzreifelizenz. Leider konnte ichSie telefonisch nicht mehr erreichen, wollte Sie aber noch mal darauf hinweisen dies zu überprüfen.

Gerne können Sie mich uns diesbezüglich auch noch mal anrufen.

Mit besten Grüßen, 

Lustigerweise ist der beschriebe Platz sehr wohl in dem Verzeichnis. In einem weiterem Telefonat, wurde das auch schnell geklärt. Mir wurde erklärt, dass es zu einer Verwechslung gekommen sei, mit einem anderen Platz, in einem anderen Hiltrup. Diesen konnte ich zwar weder über Google, noch über golf.de oder die Homepage des VcG  finden, aber was soll`s!

Da ich nun das geforderte Zertifikat vorlegen konnte, war ja alles in Ordnung….naja, leider nicht! Beim Versuch mich für ein VcG Turnier anzumelden, wurde mir eröffnet, das ich dieses nur “AK – Ausser Konkurrenz” spielen dürfte. Relativ verblüfft fragte ich natürlich nach dem warum. Die Begründung war, dass ich ja 2006 schon mal ein HCP hatte. Meine Erwiederung war, dass ich aber doch damals mein HCP gar nicht runtergespielt hätte. Freundlich aber bestimmt wurde mir erklärt, dass das ja jeder behaupten könnte und ob ich Belege darüber erbringen kann. Leider habe ich keinen Zugriff mehr auf die Datenbank des DGV von 2006 und selbst die VcG als DGV Tochter kann scheinbar (oder möchte?)keinen Einblick nehmen. Zum Glück habe ich noch meine alte DGV Karte, auf der die 54 vermerkt ist. Diese habe ich dann als PDF Datei zum VcG geschickt. Glücklicherweise waren damit dann alle Probleme aus der Welt geschafft. Ich erwähne jetzt mal nicht, dass ich von der Warteliste eines Turniers, auf welche ich mich hatte setzten lassen, verschwunden war, da ich mich nun erneut habe drauf setzen lassen (übrigens nicht mehr auf der 1, sondern auf der 2!).

Ich finde die ganze Geschichte sehr seltsam, weswegen ich sie auch hier veröffentliche. Einseits finde ich das hier ein wenig viel Wind für nichts gemacht wurde und anderseits wurde mir ja quasi unterstellt, oder zumindest ist es so bei mir angekommen, dass ich versuche mir ein falsches Handicap zu ergaunern, was einfach nicht stimmt. Ich denke schon, dass meine aktuelle Spielstärke besser ist als -54, aber das wird sich ja dann zeigen und schliesslich fängt doch jeder dort an und warum sollte es da bei mir anders sein?

Nur das die ganze Geschichte jetzt nicht zu negativ rüber kommt, schliesslich leben ja wir in einem Land das für seine Bürokratie (zurecht!) berühmt ist und das alles hat bestimmt einen höheren Sinn, den ich leider nicht verstehe:

Ich finde diesen ganzen Bürokratie Kram total überflüssig und bin auch weiterhin genervt davon, dass Golf offenkundig weiter hauptsächlich der Sport der Elite bleiben soll und Querdenker möglichst außen vor bleiben. Der direkte Kontakt zur VCG war aber stets freundlich und die Mitarbeiter waren immer bemüht einen schwierigen Kunden wie mich zufrieden zu stellen. Von anderen Personen die einen “normalen” Weg in die VCG gegangen sind habe ich zudem gehört, dass es dabei keinerlei Probleme gab.

Wenn sich übrigens jemand von euch dafür entscheidet VcG Mitglied zu werden, werbe ich ihn gerne als neues Mitglied. Dafür gibt´s Greenfee- oder Einkaufsgutscheine:-)  Infos zu fast allem findest man unter

www.vcg.de

FREE GOLF!!!

nICEsLICE

BirdieBusters “on Tour”: Rheingolf 2012

Impressionen der Rheingolf 2012
Die Aussteller der Rheingolf 2012 präsentierten sich, wie auch schon in den letzten Jahren, auf dem Gelände der Kölnmesse in Halle 9. Die seit 1999 etablierte Golf-Messe öffnete erneut ihre Türen vom 02.-04. März 2012. Natürlich wollten wir uns auch in diesem Jahr neben den vielen Neuheiten der Firmen wie z.B. Callaway, Mizuno, Titleist, Cobra/ Puma, Cleveland, Nike, Srixon, Wilson & Co. auch den StarTalk mit Marcel Siem in der Land Fleesensee-Arena nicht entgehen lassen, welcher sich am Samstag die Ehre gab und den Besuchern der Rheingolf ausführlich Rede und Antwort stand. Desweiteren gab es natürlich wieder die Möglichkeit sich im größten ”Golf-Reisebüro” über die schönsten Golf-Destinationen der Welt zu informieren und  Golfreisen zu Messe- und Frühbucher-Rabatten direkt zu buchen. Wer für die neue Saison noch neues Equiment suchte, konnte zu “Messe-Kampfpreisen” bei gleich fünf großen Golfshops nach dem den richtigen Schlägern und Neuheiten im Kleidungs- und Zubehörbereich fündig werden. Neben Karstadt Sports, Galeria Kaufhof, ´us Golf, Golfpartner und Fairway Golfshop, fiel es nicht schwer etwas passendes zu finden. Alle großen Anbieter waren vor Ort, lediglich Golfhouse haben wir vermisst.

SolidSocket und ich hatten keine Probleme uns mehrere Stunden auf der Messe aufzuhalten und irgendwie hatte ich trotzdem das Gefühl, dass ich noch mehr Zeit für den Messebesuch hätte einplanen müssen. Man sollte schon circa 6 Stunden Zeit mitbringen, wenn man nach Equipment-Schnäppchen suchen möchte und gleichzeitig die neuen Wedges, Eisen und Driver der Hersteller probeschlagen will. Wir haben uns beim Besuch vor allem auf das Testen der neuen Driver-Modelle focussiert. Zum späten Nachmittag wurden auch die Wartezeiten an den kleinen Schlagboxen der Hersteller kürzer, sodass wir fast immer direkt ein paar Bälle hitten konnten. Neben allen Drivern die ich an dem Tag getestet habe, hat mir besonders gut das neue “Flagschiff” aus dem Haus Cobra/ Puma gefallen: der Cobra ZL Encore in 10,5 Grad mit einem Fujikura Motore F3 Schaft. Dieses Highend-Produkt gibt es ab dieser Saison für 399.- € im Handel zu kaufen. “Eine Menge Holz” für einen Driver, aber dafür hat der Cobra ZL Encore mit einem klassichen Kopf-Design ein tolles Feedback beim Impact, knackige Carrielängen sowie einen schönen Klang. Übrigens machte der kleine “Bruder”, der Cobra AMP mit einem Aldila RIP Schaft auch einen guten Eindruck. Der Cobra ZL Encore hat mir im direkt Vergleich zum neuen Callaway Razr Fit besser gefallen und dies obwohl Callaway meine “Hausmarke” in Sachen Schläger ist. Ich werde trotzdem den neuen Callaway-Driver noch mal auf einem der kommenden Demo-Days in meiner Umgebung probeschlagen und dann überlegen, welchen Driver ich mir demnächst vielleicht zulegen werde.
Ein weiteres Augenmerk vieler Besucher ist sicherlich auf den Messestand oder besser gesagt das großzügige Messeareal der Firma BMW im Rahmen der BMW International Open 2012 gefallen. Diese werden erstmalig wieder vom 21.-24.06.2012 im Gut Lärchenhof bei Köln stattfinden. Dieses Event der European Tour sollten sich alle schon mal dick im Kalender anstreichen! Neben einer Autopräsentation gab es auch ein lustiges “Minigolf”-Putt- Gewinnspiel mit schönen Tagespreisen. Leider war die Wartezeit recht lang, sodass weder SolidSocket noch ich daran teilgenommen haben. Wir hätten sicherlich etwas gewonnen…! ;-)

Insgesamt hat die Rheingolf 2012 unsere Erwartungen voll erfüllt. Im nächsten Jahr versuche ich noch mehr Zeit mitzubringen, um auch wieder nach günstigem Euquipment zu schauen… ich weiss ja jetzt, was ich mir zulegen sollte…! An dieser Stelle geht noch mal ein Dank an die freundlichen Mitarbeiter des VcG (“Verein clubfreier Golfer”), welche mir kurz vor dem Ende des Messetages noch ein paar Gutscheine ausgefüllt und zur Verfügung gestellt haben. Unser Blogger “NiceSlice” hat diese schon per Post erhalten und ist glücklich! “Thank you VcG!”

Viele Grüße,
McMulligan

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